Chow-Chow Züchter in Deutschland – Karte

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Hinweis: Die Positionen geben nicht die exakte Position des Züchters, sondern nur die Position nach PLZ wieder.

Chow-Chow Züchter in Baden-Württemberg

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Chow-Chow Züchter in Bayern

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  • Hary-Ming In 97705 Burkardroth, Bad Kissingen

Chow-Chow Züchter in Berlin

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Chow-Chow Züchter in Brandenburg

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Chow-Chow Züchter in Bremen

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Chow-Chow Züchter in Hamburg

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Chow-Chow Züchter in Hessen

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Chow-Chow Züchter in Mecklenburg-Vorpommern

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  • Sbi-Wand In 19075 Pampow, Ludwigslust-Parchim

Chow-Chow Züchter in Niedersachsen

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Chow-Chow Züchter in NRW Nordrhein-Westfalen

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Chow-Chow Züchter in Rheinland-Pfalz

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Chow-Chow Züchter im Saarland

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Chow-Chow Züchter in Sachsen

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Chow-Chow Züchter in Sachsen-Anhalt

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Chow-Chow Züchter in Schleswig-Holstein

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Chow-Chow Züchter in Thüringen

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Chow-Chow Züchterlistedatenbank


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Wie finde ich einen seriösen Chow-Chow Züchter?

Die Suche nach dem perfekten Chow-Chow Welpen ist vor allem eines: Die Suche nach dem perfekten Züchter. Denn nur ein gewissenhafter und seriöser Züchter unternimmt alles, um seinen Welpen den besten Start ins Leben zu ermöglichen und ihnen viel Vertrauen, ein gutes Wesen und vor allem Gesundheit mit auf den Weg zu geben.

All dies ist wichtig, damit Du wirklich Freude an Deinem Vierbeiner haben wirst und der kleine Sturkopf viele schöne Jahre an Deiner Seite verbringen darf. Die Lebenserwartung liegt nämlich zwischen 9 und 15 Jahren. Diese Bandbreite ist sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass einige „Züchter“ nicht so viel Wert auf gesunde Elterntiere oder eine gute Aufzucht legen.

Überstürze also die Entscheidung für einen Chow-Chow Welpen nicht, und kaufe nicht den erstbesten Hund, den du siehst. Darüber hinaus solltest Du Dich bei dieser Entscheidung nicht vom Kaufpreis leiten lassen. Welpen, die zu vermeintlichen Schnäppchenpreisen angeboten werden, entpuppen sich hinterher nicht selten als krank oder verhaltensauffällig. Welpen von einem seriösen Chow-Chow Züchter sind hingegen meist immer ihr Geld wert. Es hat schon Gründe, warum seine Hunde nicht zum Schleuderpreis angeboten werden.

Doch wie findest Du nun den perfekten Chow-Chow-Züchter und woran erkennst Du, dass er mit Verstand und Herzblut züchtet? Lies weiter und erfahre, was einen guten Züchter und eine gute Zuchtstätte ausmacht.


Der erste Besuch beim Züchter

Ein ganz besonderer Moment voller Vorfreude und Aufregung. du hast Kontakt zu einem Züchter aufgenommen und besuchst nun zum ersten Mal dessen Zuchtstätte. Vielleicht ist dort ein Wurf gerade in Planung oder es sind sogar schon Welpen da. Sicherlich ist die Spannung immens und Du hast große Erwartungen. Doch versuche, trotz der euphorischen Stimmung, einen kühlen Kopf zu bewahren. Sieh Dir die Zuchtstätte und natürlich die Welpen in Ruhe an. Löchere den Züchter mit Fragen und bleibe kritisch. Schließlich möchtest Du einen charakterfesten und gesunden Welpen mit nach Hause nehmen.

Achte also zunächst auf den ersten Eindruck. Passt das Gesamtbild? Was sagt Dein Bauchgefühl? Wenn Dir mulmig ist, dann sieh von einem Kauf besser ab, selbst, wenn Du nicht genau weißt, warum eigentlich.

Achte beim Besuch zudem auf Folgendes:

  • Welchen Eindruck macht der Züchter? Ist er Dir sympathisch? Wirkt er kompetent?
  • Wie viele Hunde sind in der Zuchtstätte? Überschaubar oder ein riesiges Rudel?
  • Gibt es noch weitere Rassen, mit denen gezüchtet wird oder züchtet der Züchter exklusiv nur Chow-Chows?
  • Natürlich wirst Due sehen und riechen, dass Hunde beim Züchter leben, allerdings sollte es dort nicht stinken oder schmutzig sein.
  • Wirken alle Hunde gepflegt und gesund?
  • Ein eigenes Welpenzimmer ist toll, allerdings sollten alle Hunde auch Familienanschluss haben und sich überwiegend in Menschennähe aufhalten.
  • Zwingerhaltung ist tabu.
  • Vermutlich wirst Du laut bellend von den Chows in der Zuchtstätte angemeldet. Dies liegt in der Natur der Rasse und ist gut so. Dennoch sollten die Hunde nicht aggressiv gegenüber Besuchern sein.
  • Achte auch darauf, wie die Vierbeiner auf den Züchter reagieren. Ist es ihr Lieblingsmensch oder zeigen sie Beschwichtigungsgesten, nervöses oder ängstliches Verhalten?
  • Der Züchter nimmt sich viel Zeit für Deine Fragen und berät Dich ausgiebig.
  • Dir werden ebenfalls Fragen gestellt, weil der Züchter sicherstellen möchte, dass seine Schützlinge in gute Hände kommen.

Ist alles stimmig, darfst Du Dich freuen, denn vermutlich wirst Du bald einen Chow-Chow Welpen Dein Eigen nennen.


Welpenkiste und Elterntiere werden stolz präsentiert

Ein Züchter ist sehr stolz auf seine Hunde, deren Erfolge und natürlich die Welpen. Darum wird er Dir seine Tiere auch immer gern präsentieren und deren Vorzüge hervorheben. Sei also skeptisch, wenn Dir die Mutterhündin nicht vorgestellt wird. Warum ist sie gerade nicht anwesend? Frag nach! Natürlich gibt es logische Erklärungen. Sie könnte zum Beispiel gerade auf ihrer Gassirunde sein. Glänzt die Mutterhündin allerdings bei einem weiteren Besuch der Welpen ebenfalls mit Abwesenheit oder Du bist mit der Erklärung des Züchters nicht zufrieden, so könnte etwas nicht in Ordnung sein. Vielleicht suchst Du in diesem Fall nach einem neuen Züchter.

Beim Deckrüden könnte es hingegen eine simple Erklärung geben, warum Du ihn nicht zu Gesicht bekommst: Er lebt schlichtweg nicht in der Zuchtstätte. Denn oft wird ein Chow-Chow Deckrüde für eine Belegung angemietet. Nichtsdestotrotz wird der Züchter Dir Auskunft geben können und Dir einen Stammbaum, Foto oder andere Nachweise auf Wunsch vorlegen und Dir etwas über gewonnene Titel erzählen können.

Du solltest immer skeptisch werden, wenn der Deckrüde oder die Zuchthündin in irgendeiner Weise negativ auf den Züchter reagiert. Er ist ihre wichtigste Bezugsperson und aggressives oder ängstliches Verhalten darum immer ein Alarmzeichen.


Wie geht der Züchter mit seinen Hunden und den Chow-Chow Welpen um?

Ob jemand tierlieb ist oder nicht, ist meist sehr offensichtlich. Und für die Chow-Chow Zucht ist dies eine unabdingbare Voraussetzung. Die Liebe zu Hunden und der Anspruch, ihnen ein gesundes und artgerechtes Leben zu bieten, sind nämlich die Grundpfeiler einer jeden Hundezucht.

Einen seriösen Züchter erkennst Du also auch daran, wie er mit seinen Schützlingen umgeht und ob er ihnen beispielsweise Familienanschluss gewährt, und die Welpen so auf Menschen prägt und an alltägliche Geräusche und Situationen gewöhnt. Dieser ersten Sozialisation und Gewöhnung kommt eine wichtige Bedeutung zu. Schließlich möchtest Du einen selbstbewussten und charakterfesten Hund, den so schnell nichts aus der Ruhe bringen wird.

Dabei ist es wichtig, dass die Welpen viele positive Erfahrungen sammeln können. Mit Menschen, anderen Artgenossen und Tieren, im Straßenverkehr, unterwegs, im Auto und noch viel mehr. Schließlich gibt es außerhalb der Zuchtstätte eine große weite Welt zu entdecken und ein guter Züchter wird seine Racker bestmöglich auf dieses Abenteuer vorbereiten.

Dazu gehört allerdings auch, dass er sich in den ersten paar Lebenswochen nicht in die „Erziehung“ der Welpen einmischt und der Mutterhündin diese Aufgabe überlässt. Sie pflegt und umsorgt ihre Welpen mit Hingabe und weist kleine Rowdys durchaus auch mal zurecht. Sobald die Welpen jedoch die Wurfkiste verlassen und ihre Welt anfangen zu erkunden, mischt sich der Züchter langsam ein, beginnt mit der Gewöhnung und spielerischen Erziehung. Auch die Pflege sollte nicht zu kurz kommen, denn was der Chow-Chow bereits als Welpe lernt und als normal empfindet, findet er als erwachsener Hund auch nicht schlimm und lässt Pflegehandgriffe geduldig über sich ergehen.

Die ersten 16 Lebenswochen sind übrigens die wichtigsten, wenn es um die Prägung und Gewöhnung des Hundes geht. Der Welpe lernt in dieser Zeit sehr schnell und verinnerlicht positive aber leider auch negative Erfahrungen besonders nachhaltig. Darum ist es wichtig, ihn nur neutrale und schöne Erlebnisse machen zu lassen. Damit ihn im Alltag nichts so schnell aus der Bahn wirft und er die meisten Dinge als ungefährlich, positiv oder eben alltäglich einstuft. So wird Dein Chow-Chow ein gelassener Hund.
Hat der Welpe (oder Junghund) hingegen schlechte Erfahrungen gemacht, kann dies zu unerwünschten Verhaltensweisen führen, die ihm später nur schwer wieder abzugewöhnen sind.


Sorgt der Züchter für erste Sozialisation und Gewöhnung?

Dieser Punkt ist demnach besonders wichtig. Natürlich kann selbst der erfahrenste Züchter die Welpen nicht auf alle Eventualitäten und Erlebnisse vorbereiten, die ihnen im Leben begegnen werden. Allerdings schafft er die Basis für einen gelassenen Hund und eine harmonische Beziehung zwischen dem Chow-Chow und seinem Menschen. Er wird die Welpen so gut sozialisieren und prägen, wie es ihm möglich ist, und Du hast anschließend die Aufgabe, diese Basis auszubauen und als solides Fundament zu nutzen.

Folgendes durfte Dein Chow-Chow Welpe vielleicht schon kennenlernen:

1. Umweltreize

  • Fahrzeuge, Straßenverkehr, Stadtlärm.
  • Unterschiedliche Witterungsbedingungen, wie Regen, Schnee, Wind (abhängig von der Jahreszeit, in der die Welpen geboren wurden).
  • Verschiedene Locations: Wald, Felder, Stadt, See, Meer (je nach Wohnort).
  • Diverse Untergründe: Sand, Wiese, Matsch, Teppich, Fliesen.
  • Autofahrten oder öffentliche Verkehrsmittel.
  • Brücken, Drehtüren, Aufzüge, Rolltreppen.
  • Plätze mit Menschenansammlungen, wie Fußgängerzone, Park, Innenstadt.

2. Familienalltag

Das Zusammenleben mit Menschen sollte zur absoluten Routine für den Hund werden. Es gibt in seinem neuen Zuhause viele Geräusche, Plätze und Gegenstände, die der Chow-Chow gelassen hinnehmen sollte, ohne jedes Mal völlig auszuflippen.

  • Staubsauger
  • Waschmaschine
  • Telefonklingeln
  • Türklingel
  • Fernseher
  • Besucher (auch Postbote oder Lieferanten)
  • Transportbox
  • Garten/Grundstück/Hof
  • Sein Zubehör, wie Fressnäpfe, Pflegeutensilien oder Hundebett
  • Geschirr und Leine

Darum heißt es „mittendrin, statt nur dabei“, wenn es um die Hundehaltung geht. Natürlich braucht der Vierbeiner auch Rückzugsmöglichkeiten, aber am liebsten ist er dennoch ganz nah bei seinem Menschen und nimmt gern am Geschehen teil.

3. Menschen jeglichen Alters

Der Chow-Chow gilt nicht gerade als Familienhund und er wird auch nicht als besonders kinderfreundlich eingestuft. Als Empfehlungen wird oft angegeben, dass er zu einer Einzelperson soll, einem Paar oder Familien mit älteren Kindern. Dies hängt damit zusammen, dass der Chow sich gern einen Lieblingsmenschen aussucht und anderen Personen gegenüber recht dominant auftreten kann.

Umso wichtiger, ihn bereits als Welpen an viele Menschen unterschiedlichen Alters zu gewöhnen. Ganz besonders auch an Kinder und Babys. Denn diese sind eben nicht ruhig und berechenbar wie Erwachsene, sondern manchmal ziemlich laut, impulsiv und (in Augen des Hundes) nervig. Sie rennen, schreien, weinen, werfen Sachen und auch sonst sind ihre Bewegungsabläufe und Lautäußerungen mitunter ganz anders, als bei den großen Zweibeinern. Bestenfalls wohnen also Kinder bereits in der Zuchtstätte, die den kleinen Chow-Chow mit wilden Rennereien und Geschreie vertraut machen.

Schön wäre es auch, wenn der Welpe alte Menschen oder Menschen mit Behinderung kennenlernen darf. Häufig werden von ihnen Hilfsmittel, wie Gehstock, Rollator oder Rollstuhl benutzt. Auch andere Accessoires und Fortbewegungsmittel sollten den Vierbeiner nicht erschrecken oder beunruhigen, wie etwa Motorradhelme, Schirme, Skateboard, Hüte, Brillen, Kinderwagen, Fahrräder oder wehende Mäntel.

4. Hunde und andere Tiere

Dem Chow-Chow wird nachgesagt, er vertrage sich nur schlecht mit anderen Artgenossen oder Hunden anderer Größe und Statur. Dem kann sehr gut vorgebeugt werden, indem der Welpe rechtzeitig sozialisiert wird und den Umgang mit anderen Vierbeinern lernt. Dies beginnt meist schon in der Zuchtstätte.

Während die Mutterhündin die Erziehung in den ersten paar Wochen übernimmt, trifft ihr Nachwuchs bei Erkundungstouren häufig auf weitere Hunde, die in der Zuchtstätte gehalten werden. Diese sehen das Gewusel der Racker zu Beginn noch gelassen, allerdings zeigen sie den Welpen mit zunehmendem Alter auch, wie der Hase läuft. Ihnen werden von den älteren Hunden durchaus Grenzen gesetzt und so lernen sie von den älteren Semestern den korrekten Umgang bei Begegnungen mit anderen Hunden. Diese lernen sie auf Spaziergängen kennen oder später in der Hundeschule, wenn Du mit Deinem Chow-Chow einen Kurs besuchst.

Weiterhin wäre auch die Gewöhnung an andere Tiere wünschenswert. Allerdings ist zu bedenken, dass der Chow-Chow durchaus Jagdtrieb besitzt, weshalb dieses Unterfangen behutsam angegangen werden sollte. Insbesondere Kleintiere könnten diese Instinkte im Chow-Chow wecken, was eine gemeinsame Haltung erschweren könnte.

Natürlich trägt nicht allein der Züchter die Verantwortung für einen gut sozialisierten, erzogenen und geprägten Hund. Er kann den Chow-Chow Welpen nur in den ersten Lebensmonaten begleiten, danach liegt es an Dir, all dies gewissenhaft fortzusetzen und anzupassen. Denn was der Chow-Chow später alles kennen sollte und mit wem er sich vertragen muss, hängen sehr davon ab, wer den Vierbeiner kauft und wo er einmal leben wird. Ein Chow-Chow in der Stadtwohnung muss sicherlich mit anderen Reizen und Eindrücken umgehen, als ein Rassevertreter auf dem Land.


Die Gesundheit der Chow-Chow Rasse liegt ihm am Herzen

An erster Stelle steht für einen Züchter sicherlich nicht der Gewinn, den er mit seinen Welpen machen wird, sondern deren Wohlergehen und Gesundheit. Darum wird er einiges unternehmen, damit es der Zuchthündin, dem Deckrüden und natürlich dem Nachwuchs gut geht und seine Tiere gesund und frei von Erbkrankheiten sind.

  • Impfstatus sämtlicher Hunde und vor allem der zu belegenden Hündin sind aktuell.
  • Vor der Verpaarung werden die Hunde noch einmal eingehend tierärztlich untersucht.
  • Entwurmungen sind obligatorisch für die Mutterhündin.
  • Hündin und Deckrüde haben unbedenkliche Gesundheitsatteste, die nicht gegen eine Verpaarung sprechen.
  • Um mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen, wird die trächtige Hündin regelmäßig vom Tierarzt untersucht.
  • Die Zuchthunde haben eine Zuchtzulassung und einen einwandfreien Charakter.
  • Während Trächtigkeit und Welpenaufzucht gibt es hochwertiges Spezialfutter.
  • Um den Geburtstermin herum ist jemand Tag und Nacht bei der Hündin, um bei Problemen eingreifen zu können oder den Tierarzt zu rufen.
  • Welpen werden entwurmt und geimpft, um sie vor Krankheiten zu schützen.
  • Es gibt eine Wurfabnahme.
  • Der Tierarzt prüft den Gesundheitszustand der Welpen.
  • Damit es Hündin und Welpen gut geht, sorgt der Züchter für eine hygienische Umgebung und hält die Welpenkiste stets sauber.
  • Die Welpen bekommen ebenfalls Spezialnahrung, sobald sie nicht oder nur noch teilweise gesäugt werden.

Gesundheitliche Probleme oder unerwünschte Charakterzüge bei den Welpen können trotz bester Elterntieren manchmal auftreten und lassen sich niemals zu 100 % ausschließen. Allerdings können bestimmte Risiken durchaus minimiert werden. Bedenke allerdings immer, dass eine artgerechte Haltung und die Erziehung des Hundes eine entscheidende Rolle dabei spielen, wie lang seine Lebenserwartung einmal sein wird und wie viel Freude Du an dem Hund haben wirst. Denn viele Verhaltensprobleme oder Beschwerden sind manchmal leider hausgemacht. Wenn Du den Chow-Chow viele Treppen steigen lässt beispielsweise (frühzeitiger Gelenkverschleiß oder HD) oder ihn nicht gesund und hochwertig ernährst (Allergien durch minderwertige Futterqualität).


Er legt Wert auf die Einhaltung des gültigen Rassestandards

Der Rassestandard gibt vor, wie ein perfekter Chow-Chow auszusehen hat. Mehr noch: Es werden auch gewünschte Charaktereigenschaften aufgelistet sowie zuchtausschließende Fehler. Zuchthunde des VDH werden darum vor dem Einsatz in der Zucht hinsichtlich Standard und Wesen eingehend von einem Zuchtrichter unter die Lupe genommen. Sind alle Attribute bei der Zuchtprüfung stimmig, so erhält der Deckrüde oder die Hündin eine Zuchtzulassung. Diese bescheinigt dem Vierbeiner, dass er für die Zucht geeignet ist und die Qualität somit erhalten kann oder vielleicht sogar noch verbessert.

Und auf eine gleichbleibend gute Qualität wird ein seriöser Züchter immer hinarbeiten. Deshalb verpaart er die Elterntiere gewissenhaft und verwendet nur einwandfreie Tiere. Hinterhofzüchtern oder dubiosen Vermehrern sind Standard, Gesundheit oder Wesen hingegen egal. Hier wird nur des Gewinns wegen gezüchtet und Gesundheitsvorsorge oder eine kompetente Aufzucht der Welpen suchst Du hier vergebens. Äußerliche Abweichungen vom Standard mögen für Dich als Halter kein Problem darstellen, doch solche Wühltischwelpen haben nicht selten Verhaltensauffälligkeiten oder Krankheiten, wenn sie den Besitzer wechseln. Schlimmstenfalls bekommst Du noch eine Infektions- oder Erbkrankheit mit dem Welpen gratis dazu.


Mit wie vielen Rassen wird gezüchtet?

Fast jeder Hundefreund hat eine Lieblingsrasse. Da Du Dich für einen Chow-Chow interessierst, hast Du Dein Herz vermutlich an diese teddybärartigen und dickköpfigen Vierbeiner verloren. Trotzdem magst Du natürlich auch andere Hunde. So geht es dem Züchter mitunter auch. Neben den Zucht-Chow-Chows werden also möglicherweise noch weitere Hunde gehalten, mit denen ebenfalls gezüchtet wird oder eben nicht.

Sei demnach nicht verwundert, wenn Dir noch andere Hunde in der Zuchtstätte begegnen. Hellhörig werden solltest Du jedoch, wenn tatsächlich mit mehr als nur zwei Rassen gezüchtet wird oder der Züchter Dir anbietet, auch andere Hunderassen besorgen zu können. Zwingerhaltung auf dem Gelände ist ebenfalls nicht wünschenswert. Dabei sollte unterschieden werden, ob die Welpen zum Toben in einen umzäunten Auslauf kommen oder die Hunde tatsächlich dort leben.

Auch wenn es mehrere Würfe gleichzeitig gibt, ist das ein Grund für Skepsis. Bei vielen Welpen in der Zuchtstätte kann eine optimale Versorgung aller Vierbeiner nämlich kaum gewährleistet werden. Genau dies möchte ein guter Züchter allerdings. Und die neuen Welpen brauchen Pflege, Bewegung, Sozialisation und tonnenweise Aufmerksamkeit. Ein absoluter Vollzeitjob sogar mit nur einem Wurf.

Finger weg also, wenn:

• Dir auch andere Rassen angeboten oder präsentiert werden.
• Alle Tiere im Zwinger untergebracht sind.
• Die Hunde keinen Familienanschluss haben.
• Es mehr als zwei Würfe gibt.

Hierbei wird es sich kaum um einen seriösen Züchter handeln.


In welcher Woche wird der Chow-Chow Welpe abgegeben?

Die ersten Lebenswochen sollten der Mutterhündin und ihrem Wurf gegönnt sein. Alle müssen sich erst kennenlernen und in die neue Situation einfinden. Die Pflege der Welpen wird ebenfalls von der Hündin übernommen sowie deren erste Erziehung. Diese intensive Zeit ist sehr wertvoll für die Welpen und deren Entwicklung. Der Züchter wird sich darum zunächst zurückhalten und dem Wurf viel Ruhe gönnen, ehe es später eine große Welt zu entdecken gibt.

Ab der 4. Lebenswoche ist es aber dann soweit: Du darfst die Welpen zum ersten Mal sehen. Ein spannender Augenblick voller Emotionen. Mitnehmen darfst Du den Chow-Chow aber noch nicht. Ein seriöser Züchter wartet zumindest bis zur 8. Lebenswoche ab. Und bis zur 12. Woche haben dann die allermeisten Welpen den Besitzer gewechselt. Da die Prägung des kleinen Chows bis zur 16. Woche besonders nachhaltig ist, macht es Sinn, wenn die Welpen bis dahin ein neues Zuhause gefunden haben. So wird die Prägung und Sozialisationsphase bereits bei seinen neuen Menschen durchlaufen.

Sollte Dein Welpe schon etwas älter als 16 Wochen sein, ist dies aber kein Problem. Natürlich kann auch dieser Hund noch prima auf seine Besitzer geprägt werden, Du brauchst nur ein wenig mehr Geduld und es läuft nicht ganz so „automatisch“ ab, wie bei jüngeren Welpen.

Was viele freuen dürfte: Ein guter Züchter hält seine Käufer immer gern auf dem Laufenden. Er verschickt kleine Newsletter oder sendet Bilder vom Entwicklungsstand des Wurfes. So wird die lange Wartezeit ein wenig versüßt und verkürzt. Auch ein weiterer Besuch vor der Abgabe ist fast immer möglich.

Wichtig:

Auch wenn sie noch so niedlich sind: Kaufe keinen Welpen, der bereits um die 5. Lebenswoche rum abgegeben wird. Das würde ein seriöser Züchter niemals tun! Dies ist ein Trick von dubiosen Vermehrern, die den tapsigen und winzigen Welpen zum einen schnell loswerden möchten und zum anderen auf das niedliche Aussehen setzen, damit Menschen zu Spontankäufen hingerissen werden. So wird schnell Platz für den nächsten Welpen gemacht und eine Menge Geld für die Aufzucht eingespart.

Natürlich kann so ein junger Welpe prima auf seine neuen Menschen geprägt werden, allerdings fehlt ihm das nötige Know-how, wenn es ums Miteinander mit anderen Hunden geht. Dies haben sie nämlich von der Mutterhündin, Wurfgeschwistern und älteren Vierbeinern nie gelernt. Dies macht sie demnach nicht besonders sozialverträglich mit anderen Artgenossen.


Beratung vor und nach dem Chow-Chow-Kauf

Wenn Du Interesse an einem Welpen bekundest, wird der Züchter Dich gern beraten und Auskunft über die Rasse geben. Gibt es etwas Schöneres, als über die Lieblingsrasse ausgiebig zu reden und zu schwärmen? Für einen eingefleischten Chow-Chow Züchter sicherlich nicht! Dabei wird er Dir die Fakten nennen und ehrlich sein. Schließlich ist ein Chow-Chow aufgrund seines Charakters und des Pflegeaufwandes kein Hund für jedermann. Darum werden auch Dir ein paar Fragen gestellt werden, damit der Züchter einschätzen kann, ob Du und Dein zukünftiger Chow-Chow glücklich miteinander werdet oder nicht.

Er wird vermutlich fragen:

• Was Du mit dem Hund vorhast (z.B. Zucht, Familienhund)
• Ob Du hundeerfahren bist.
• Wohin sein Welpe kommt und wie das Umfeld ist.
• Ob es Kinder im Haushalt gibt und wie alte diese sind.
• Ob Du bereit bist, den Chow-Chow zu pflegen bzw. pflegen zu lassen.

Dies möchte ein Züchter in Erfahrung bringen, weil er das Wohl seiner Schützlinge im Sinn hat. Er hat viel Liebe und Zeit in den Wurf investiert und möchte die Welpen nur in den besten Händen sehen. Bei Bedenken, ob der Chow-Chow tatsächlich der richtige Hund für Dich ist, wird er dies ehrlich ansprechen. Sei nicht beleidigt, wenn er Dir womöglich von einem Kauf abrät, sondern überdenke Deine Entscheidung. Wahrscheinlich würdest Du mit einer anderen Rasse glücklicher werden.

Selbstverständlich hast auch Du das Recht, den Züchter mit all Deinen Fragen zu löchern. Ob es sich dabei um allgemeine Fragen zur Rasse handelt, zu einer optimalen Ernährung oder wie die Erziehung eines Chows abläuft, ist unerheblich. Solltest Du Dich zum Kauf eines Chow-Chows entscheiden, wird der Züchter Dir sowieso noch reichlich Tipps und Tricks mit auf den Weg geben. Und vielleicht bekommst Du sogar noch ein kleines Welpenstarterpaket mit dazu. Eine kleine Ration des gewohnten Futters, ein Spielzeug oder eine Decke, die nach dem alten Zuhause riecht, eine Welpenfibel, Leckerlis, das erste Halsband oder Ähnliches könnten darin enthalten sein.

Und nach dem Kauf hört für den Züchter sein Verantwortungsbewusstsein nicht auf. Auch danach darfst Du ihn bei Problemen oder Fragen gerne ansprechen. Viele Käufer halten gern den Kontakt und manchmal gibt es sogar „Nachtreffen“ für die Käufer der Welpen, bei denen alle noch einmal zusammenkommen. Ein weiterer Bonus, den einige Züchter anbieten: Wenn Du in den Urlaub fährst, nehmen manche Zuchtstätten ihre ehemaligen Schützlinge für diese Dauer gegen eine Gebühr bei sich auf.


Was steht im Kaufvertrag für den Chow-Chow Welpen?

• Name und Anschrift der Vertragsparteien (Züchter / Käufer).
• Name der Zuchtstätte.
• Name des Hundes
• Geschlecht
• Wurfdatum
• Zuchtbuchnummer
• Besondere Kennzeichen
• Kaufpreis und Zahlungsart
• Geleistete Anzahlung/Reservierungsgebühr
• Verwendungszweck des Hundes
• Zusatzklauseln
• Unterschriften

Zu den Zusatzklauseln im Vertrag zählen beispielsweise ein Besuchsrecht oder ein Rückkaufsrecht für den Chow-Chow. Möchtest Du mit dem erworbenen Chow später einmal selbst züchten, könnte auch ein Erstkaufsrecht für einen Welpen aus der Nachzucht vermerkt werden. Ebenso wäre denkbar, dass solch ein späterer Welpe als „Kaufpreis“ angesetzt wird.

Doch nicht nur der Züchter kann Zusatzklauseln fordern. Du als Käufer natürlich ebenfalls. Außerdem hast Du bestimmte Rechte nach dem Kauf. So kann der Welpe bei groben Mängeln an den Züchter zurückgegeben werden, falls diese beim Kauf nicht ersichtlich waren oder er nach dem Umzug ins neue Heim plötzlich sehr krank wird. Solltest Du den Welpen nicht zurückgeben wollen, kann manchmal ein Preisnachlass vereinbart werden.

Ein seriöser Züchter gibt seine Welpen niemals ohne Kaufvertrag ab. Zudem werden Dir die Papiere des Chow-Chows bei der Übergabe ausgehändigt.


Checkliste: So erkennst Du einen seriösen Züchter!

• Er ist Mitglied in einem Verein und züchtet nach dessen Regeln und Auflagen.
• Er wird von einem Zuchtwart regelmäßig kontrolliert. Dies gilt auch für die Nachzucht der Zuchttiere.
• Die Zuchtstätte wirkt sauber und gepflegt.
• Der Züchter wirkt tierlieb sowie kompetent und ist sehr stolz auf seine Zuchttiere.
• Alle seine Hunde haben Familienanschluss.
• Du wirst als Interessent / Käufer eingehend beraten. Auch noch lange nach dem Kauf.
• Auch nach Deinen Erfahrungen mit Hunden wird gefragt und wie das zukünftige Zuhause des Welpen aussehen wird.
• Dir wird bei der Suche nach dem perfekten Welpen geholfen. Der Züchter kann beurteilen, welcher Chow aus dem Wurf zu Dir passen könnte. Die Entscheidung abnehmen wird er Dir allerdings nicht.
• Bei Bedenken bezüglich einer artgerechten Haltung wird er Dir womöglich von einem Kauf abraten.
• Du darfst die Welpen und die Elterntiere sehen (den Deckrüden nur, falls er auch beim Züchter wohnt).
• Du erhälst immer einen Kaufvertrag.
• Der Züchter züchtet mit maximal zwei Rassen und hat nicht mehrere Würfe auf einmal.
• Du erhälst die Ahnentafel des Hundes, den Impfausweis und etwaige andere Dokumente.
• Der Welpe hat einen Mikrochip.
• Er wurde mehrfach entwurmt und erhielt erste Impfungen seiner Grundimmunisierung.
• Alle Hunde in der Zuchtstätte wirken gesund und gepflegt.
• Keiner der Hunde zeigt negatives Verhalten gegenüber dem Züchter.
• Die Vierbeiner freuen sich über Besucher, melden diese unter Umständen jedoch lautstark an (typisch Chow eben).
• Du erhälst wertvolle Tipps und eingehende Beratung zu Pflege und Ernährung.
• Du bekommst ein Welpenpaket für den gekauften Chow-Chow.
• Niemals wird Dir ein Hund aufgeschwatzt und du wirst auch nicht zum Kauf gedrängt.
• Er stellt seine Welpen in ihrem gewohnten Umfeld vor und verkauft sie nicht aus einem Kofferraum heraus oder auf einem Rastplatz etc.
• Frühestens mit 8 Wochen werden die Welpen an ihre neuen Besitzer übergeben.
• Die Hündin wird nicht bei jeder Läufigkeit gedeckt.
• Es wird nur mit geprüften und für zuchttauglich gesprochenen Hunden gezüchtet.
• Ein guter Züchter hält gern Kontakt zu den Käufern und seinen ehemaligen Schützlingen.
• Du hast ein gutes Gefühl und alles wirkt stimmig.


Welche Chow-Chow Vereine gibt es?

Es gibt sicherlich eine ganze Reihe von Zuchtvereinen und Clubs, doch nicht alle davon unterstehen dem VDH. Dabei haben gerade solche Clubs entscheidende Vorteile für Dich als Kaufinteressent. Denn Züchter, die in einem dem VDH angeschlossenen Verein züchten, unterliegen Mindestanforderungen an die Zuchtstätte, werden geschult und es wird kontrolliert, ob Auflagen eingehalten werden. Außerdem gibt es Wurfabnahmen und natürlich wird nach dem gültigen Rassestandard gezüchtet.

Dem VDH ist eine artgerechte Zucht wichtig und die Qualität der diversen Rassen soll erhalten bleiben. Dabei steht auch die Gesundheit der Tiere im Vordergrund, weshalb es auch dahingehend Auflagen gibt. So soll rassetypischen Krankheiten vorgebeugt werden und Erbkrankheiten der Garaus gemacht werden.

Dem VDH angeschlossenen Vereine sind in Deutschland:

• Chow-Chow-Club in Deutschland e.V.
• Allgemeiner Chow-Chow-Club e.V.


Wie sollte ich handeln, wenn ich einen unseriösen Züchter entdecke?

Leider gibt es überall schwarze Schafe und neben den bereits erwähnten Hinterhofzüchtern und Vermehrern mag es auch unter eingetragenen Vereinszüchtern nicht immer optimal zugehen. Auf der anderen Seite muss nicht jeder Laienzüchter gleich eine schlechte Nachzucht mit seinen Tieren hervorbringen. Es gibt durchaus Laien, die zwar keinem Club angehören, aber dennoch mit Liebe und Verstand züchten und auf Gesundheitsuntersuchungen und Sozialisation viel wert legen.

Niemals solltest Du jedoch bei einem Vermehrer kaufen, ganz egal, wie verlockend der Kaufpreis erscheint oder wie niedlich seine Welpen sind! Hier wird auf Mitleidskäufe und Spontankäufe spekuliert und leider haben seine „Zuchttiere“ und die Welpen immer das Nachsehen bei seinem schnellen Geschäft.

Hygiene, Gesundheitsuntersuchungen, Impfungen, Ahnentafeln, Sozialisation, Prägung, Zuchtauslese, hochwertige Ernährung, liebevolle Aufzucht … solche Dinge suchst Du hier als Käufer vergebens. Nicht selten wird unter sehr schlechten Haltungsbedingungen gezüchtet und die Mutterhündin leidet sehr. Sie wird bei jeder Hitze belegt und ihr werden die Welpen meist viel zu früh abgenommen. Letzteres ist auch oft sehr traumatisch für die Welpen. So wird aber schnell Platz gemacht für noch mehr Billigwelpen.

Dieser Kreislauf kann nur durchbrochen werden, wenn der Geiz und die Nachfrage nach diesen Welpen aufhört. Ohne zu kaufen kannst Du diesen Tieren dennoch helfen. Indem Du unseriöse Züchter erkennst und handelst.

Anzeichen für einen Vermehrer:

• Er hat viele Rassen im Angebot.
• Er bietet an, auch andere Hunderassen beschaffen zu können, die er gerade nicht da hat.
• Welpen werden viel zu früh abgegeben (ab der 4. Woche).
• Er verkauft seine Welpen aus dem Kofferraum heraus oder auf dem Markt.
• Elterntiere oder Zuchtstätte wirst Du nicht zu Gesicht bekommen.
• Es wird angeboten, den Welpen direkt zu Dir nach Hause zu bringen. Was wie ein netter Service anmutet, ist nur der Versuch, die Herkunft des Welpen zu verschleiern.
• Der Kaufpreis ist zu niedrig („vermeintliches Schnäppchen“).
• Nach dem Kauf hörst Du nie wieder etwas vom „Züchter“.
• Du wirst nicht beraten, sondern Dir wird der Welpe geradezu aufgedrängt.

Wie Du helfen kannst:

• Notiere Dir den Fahrzeugtyp und das Kennzeichen, wenn Du siehst, wie viele Hunde/Welpen in einem Auto transportiert werden oder aus dem Kofferraum heraus verkauft werden.
• Alarmiere die Polizei und gib diese Informationen (gerne auch anonym) weiter. Nenne auch den Aufenthaltsort (z.B. Raststätte).
• Wer mag, kann versuchen sich als Interessent zu tarnen, und den Verkäufer in ein Gespräch verwickeln, bis die Polizei eintrifft.
• Die Polizei wird die Welpen beschlagnahmen und einer Tierschutzorganisation aushändigen.
• Alternativ kannst Du auch einen Tierschutzverein informieren. Beispielsweise, wenn es sich nicht um illegal geschmuggelte Hunde handelt, sondern Du eine verdächtige Zuchtstätte ausgemacht hast. Der Verein wird sich ein genaues Bild von den Zuständen vor Ort machen und bei Bedarf eingreifen.


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