Bist Du auf der Suche nach einem Chow-Chow Welpen, Chow-Chow Mix, Chow-Chow Deckrüden oder möchtest Du einem Chow-Chow In Not helfen? Hier gibt es Chow-Chow Anzeigen.

Chow-Chow Beschäftigung

Du hast Dir den Chow-Chow sicherlich nicht angeschafft, weil er Deine Wohnung optisch verschönert. Denn wenngleich er dies natürlich mit seinem fabelhaften Aussehen macht, ist ein Hund kein Dekobjekt, sondern ein Wegbegleiter, Seelenverwandter, Kumpel und Familienmitglied. Wer einen Hund in seinem Zuhause willkommen heißt, möchte den Vierbeiner um sich haben, sich mit ihm beschäftigen, gemeinsam Spaß haben und ein Team bilden.

Die Beschäftigung mit Deinem Chow-Chow kommt dabei nicht nur dem Hund zu Gute, sondern Dir natürlich auch. Du wirst Dich vermutlich viel mehr bewegen und an der frischen Luft sein, als vorher. Und was Dir guttut, gilt für den Chow genauso. Für ihn sind die paar Jahre an Deiner Seite sein ganzes Leben, da sollte es spannend, lustig und interessant sein. Du hast dafür Sorge zu tragen, dass Deinem Chow nicht langweilig wird, und er fit und gesund bleibt.

Dafür sind körperliche und mentale Beschäftigung unerlässlich. Ein gewisses Maß an Bewegung und geistiger Auslastung ist nämlich ebenso wichtig, wie die Pflege des Chow-Chows oder eine ausgewogene Ernährung.

Lies also weiter und erhalte wertvolle Tipps und Anregungen zur Chow-Chow Beschäftigung. Welche Spiele eignen sich, wie motivierst Du den Chow zum Mitmachen und welches Spielzeug mag der Vierbeiner besonders gern?


Wie kann ich meinen Chow-Chow beschäftigen?

Das ist beim Chow-Chow sicherlich die große Frage. In den USA wurde der Chow-Chow sogar als die „faulste“ Hunderasse auf Platz 1 gewählt. Dies geschah mithilfe eines Halsbandes, dass die Aktivität des Trägers mittels GPS aufzeichnet. Der Chow bewegte sich durchschnittlich am allerwenigsten.

Natürlich ist der Chow nicht per se ein Faulpelz. Er liebt schöne Spaziergänge mit seinem Besitzer und ist gern überall mit dabei. Zudem ist er sehr wachsam und aufmerksam. Haus und Hof im Auge zu behalten ist eine Aufgabe, die dem Hund sehr liegt und beansprucht ihn natürlich auch.

Andere Aktivitäten, wie Basiskommandos, Kunststücke, Hundesport oder Spiele liegen dem Chow-Chow nicht unbedingt. Erachtet der Vierbeiner eine Aufgabe als nicht sinnvoll, kann er seine Mitarbeit durchaus verweigern. Hier kommt es ganz darauf an, wie Du Deinen Vierbeiner motivieren kannst und was ihm selbst Spaß macht.


Wie viel Bewegung und Beschäftigung braucht mein Chow-Chow täglich?

Du denkst, nur Katzen liegen den ganzen Tag auf der faulen Haut rum? Falsch gedacht. Hunde schlafen und dösen je nach Alter bis zu 18 Stunden oder sogar mehr! Tatsächlich haben Forschungen bei Straßenhunden zudem ergeben, dass normalerweise nicht viel Energie aufs Spielen verschwendet wird. In der Regel raufen und spielen nur Welpen und Junghunde. Ältere Vierbeiner hingegen lassen sich nur zu einem Spiel hinreißen, wenn es ein Überangebot an Nahrung gibt. Ansonsten wird sich aber auch nicht sonderlich viel und ausgiebig bewegt. Regelmäßig werden die Grenzen abgeschritten, um das Revier gegen Eindringliche abzuschirmen. Sollten sich ungewollte Besucher, sprich fremde Hunde, nähern, kann es zu Kämpfen und somit zur Verteidigung kommen. Weiterhin geht es natürlich auf Futtersuche, da es meist keine feste Nahrungsquelle gibt. Rüden halten zudem Ausschau nach läufigen Hündinnen, sofern sich eine Dame durch entsprechende Duftmarken in der Nähe bemerkbar macht.

Dein Chow-Chow muss selbstverständlich nicht ums Überleben kämpfen und Nahrung bekommt er bei Dir auch regelmäßig. Darum muss er seine Reserven auch eigentlich nicht schonen. Im Gegenteil. Ein gesundes Maß an Bewegung ist förderlich für die Gesundheit, Fitness und das Immunsystem. Also motiviere Deinen Chow und unternimm etwas mit ihm. Sicherlich wirst Du seine Vorlieben bald kennen und ihn entsprechend beschäftigen können.

Dabei sollten drei größere Spaziergänge die Grundlage der Chow-Chow Beschäftigung bilden. Natürlich kannst Du Deinen Vierbeiner auch sonst mit auf Unternehmungen nehmen, ihn in den Garten lassen oder noch kürzere Gassirunden zum zwischendurch Lösen einbauen.

Das individuelle Bewegungspensum hängt zudem noch von verschiedenen Faktoren ab, wie etwas dem Alter des Hundes oder seinem Gesundheitszustand.


Warum ist es so wichtig, sich mit dem Chow-Chow zu beschäftigen?

• Der Chow lernt, Dir zu vertrauen.
• Dein Hund weiß es zu schätzen, dass mit Dir immer etwas Interessantes los ist.
• Es stärkt Euch als Team.
• Es macht einfach Spaß.
• Dein Chow wird aufmerksamer werden und sich vermehrt auf Dich konzentrieren.
• Ein ausgelasteter Hund entwickelt weitaus seltener Unarten, wie Dauerkläffen oder Zerstörungswut.
• Sie hat einen positiven Effekt auf die Gesundheit, Fitness, das Immunsystem.
• Fördert die geistige Beweglichkeit (Kreativität und Mitdenken).
• Der Chow wird Dich als ranghöher einstufen, wenn Du bei Training und Spiel Deine Position als Rudelführer deutlich machst.
• Du lernst Deinen Hund besser kennen und kannst Ihn besser einschätzen.
• Stärkt das Herz und Kreislaufsystem.
• Macht ihn sozialverträglich, vorausgesetzt er hat bei Spiel und Beschäftigung regelmäßig Kontakt zu Artgenossen.
• Das Training macht den Chow-Chow zu einem guterzogenen Hund.
• Stärkt die Kondition.


Was ist geeignetes Spielzeug für meinen Chow-Chow?

Pauschal lässt sich dies sicherlich nicht beantworten. Jeder Hund ist anders, und während einige total auf Ballspiele abfahren, lässt ein geworfenes Bällchen so manch anderen Vierbeiner ziemlich kalt. Du wirst also ein wenig experimentieren müssen, um ein Spielzeug zu finden, dass Dein Chow-Chow mag. Dabei sollte unbedingt Wert auf robuste Materialien gelegt werden, denn es gibt durchaus große Qualitätsunterschiede bei Hundespielzeug.

Bei Hunden sehr beliebt sind zum Beispiel:

• Bälle
• Futterspielzeug
• Intelligenzspielzeug
• Kauspielzeug
• Frisbees und andere Wurfspielzeuge
• Baumwollspielzeug und Baumwolltaue
• Zahnpflegespielzeug
• Quietschendes Spielzeug
• „Kuscheltiere“
• Dummy

Worauf muss ich achten, wenn ich meinem Chow-Chow Spielzeug kaufe?

• Meide Spielzeug, das streng riecht.
• Verschwindet ein Geruch auch nach Auslüften nicht, unbedingt weg damit!
• Plastikspielzeug geht häufig schneller kaputt und enthält zudem oft Weichmacher.
• Schadstofffrei wäre optimal.
• Robuste Materialien, die dem Spiel- und Kautrieb des Hundes standhalten.
• Spielzeug sollte der Größe des Chow-Chows angepasst sein (nicht zu mini, nicht zu groß)
• Normale Tennisbälle sind für Hunde nicht geeignet und mitunter sogar richtig gefährlich.
• Stöckchenwerfen sollte unterlassen werden, da mit etwas Pech sehr böse Verletzungen im Mund und Rachenraum die Folge sein können.
• Wähle kein Spielzeug aus, dass Alltagsgegenständen ähnelt. Woher soll der Chow wissen, dass der Gummischuh okay ist, Deine Pantoffeln aber nicht? Oder er sein Plüschtier schütteln und benagen darf, die Kuscheltiere der Kinder aber nicht?
• Du solltest Dich ebenfalls mit dem Spielzeug wohlfühlen. Vielleicht liebt Dein Chow quietschendes Spielzeug, aber Dich treibt es schier in den Wahnsinn? Lieber nicht kaufen.

Lasse das Spielzeug des Chow-Chows nicht einfach überall zur freien Verfügung herumliegen. Lege es in eine Kiste und hole stets nur eines heraus, um mit ihm zu spielen oder es ihm zu geben. Auf diese Weise bleiben die Sachen länger interessant, denn das angebotene Spielzeug variiert immer ein wenig.

Welches Spielzeug ist für den Chow-Chow zu empfehlen?

1. Kaufempfehlung: Kong Wobbler

Abwechslung und Beschäftigung in einem. Der Chow-Chow kann sich mithilfe des Wobblers seine Futterration erarbeiten oder bekommt das Spielzeug als Zeitvertreib zwischendurch.

• robust
• verhindert Schlingen
• schöner Zeitvertreib
• Futter ist hoher Motivationsfaktor
• der Hund kann sich damit eine Weile selbst beschäftigen
• Dein Chow muss für sein Futter arbeiten
• leicht zu reinigen
• für Indoor- und Outdoor-Gebrauch

2. Kaufempfehlung: Activity Flip Board

Die Leckerchen werden in den Boxen versteckt und müssen vom Hund mit verschiedenen Mechanismen geöffnet werden (schubsen, drücken, schieben).

• unterschiedliche Schwierigkeitsgrade in einem
• robust
• rutschfest
• lässt sich in der Spülmaschine reinigen
• fördert Kreativität und Mitdenken
• mit Übungsheft
• Schiebe- und Klappelemente

3. Kaufempfehlung: Schnüffelteppich

Intelligenzspielzeug und Suchspaß in Einem!

• Trainiert den Geruchssinn und sorgt für Spaß
• Hand- oder maschinenwaschbar
• Rutschfest
• Hilft Stress anzubauen
• Fördert die natürliche Neugier des Hundes
• Futter kann an unterschiedlichen Stellen versteckt werden


So spielst Du richtig mit Deinem Chow-Chow

Günstigen Zeitpunkt wählen

Bestenfalls sollte der Chow Dir seine volle Aufmerksamkeit schenken. Das heißt, Du musst einen Zeitpunkt fürs Training wählen, in dem er wach ist und vielleicht sogar gerade Lust auf eine Unternehmung oder ein Spiel hat. Vermeide hingegen Zeiten, in denen der Chow gerade gefressen hat. Mit vollem Magen sollte sich kein Hund bewegen und toben. Außerdem solltest Du ihn nicht extra aufwecken. Plane Beschäftigungszeiten auch nicht direkt nach dem Spaziergang ein. Hier wird sich kaum ein Vierbeiner motivieren lassen, nachdem er sich doch gerade erste angestrengt hat.

Den Hund richtig dazu motivieren mitzumachen

Futter ist ein großer Anreiz, wenn es darum geht, den Chow-Chow für eine Aufgabe zu motivieren. Viele Hunde lassen sich jedoch auch anders zu einem Spiel oder Training hinreißen. Wenn es schöne Streicheleinheiten gibt oder ein ausgiebiges Lob vom Hundeführer beispielsweise. Auch das absolute Lieblingsspielzeug kann sehr motivierend wirken.

Mit Teilzielen arbeiten

Dein Chow-Chow braucht Zeit, um eine Aufgabe zu verstehen. Er kann auch recht stur sein, weil er nicht einsieht, warum er gerade Männchen machen soll oder warum Du möchtest dass er sich hinlegt. Bleibe geduldig. Vielleicht bist Du supermotiviert, aber Dein Chow eben nicht. Setzte Dir kleine Ziele und schließe das Training immer mit einem positiven Erlebnis für den Hund ab. Gehe erst zu neuen Aufgaben über, wenn die alten Kommandos oder der vorherige Teilschritt zuverlässig sitzt. So vermeidest Du Frustration auf beiden Seiten.

Neues ausprobieren

Klar, Dein Chow-Chow hat vermutlich seine Lieblingsspiele. Trotzdem kannst Du ihm hin und wieder etwas Abwechslung bieten und ihn vor neue Herausforderungen stellen. Es gibt so viele Beschäftigungsmöglichkeiten, da ist bestimmt genug für Dich und Deinen Vierbeiner dabei. Wenn dem Chow aber ein Spiel partout nicht gefällt, lass es. Das absolute Lieblingsspiel Deines Hunde kannst Du hingegen so oft spielen, wie Ihr beide möchtet.

Mit Zwang kommst Du nicht weit

Der Chow-Chow nimmt Dir Zwang und Härte sehr übel. Außerdem ist die Rasse bekannt dafür nachtragend zu sein. Er kann sein Vertrauen in Dich komplett verlieren, wenn Du ihn zu etwas zwingen möchtest.

Darüber hinaus sollte natürlich auch Dir die Beschäftigung mit dem Chow-Chow Spaß machen. Hast Du keine Lust und bist nur halbherzig bei der Sache, wird Dein Vierbeiner dies merken und auch seine Motivation sinkt dadurch gegen null. Gleiches gilt, wenn Du gerade schlecht gelaunt, gestresst oder genervt sind. Ist es hingegen der Hund, der gerade kein Interesse an einer Aufgabe oder einem Spiel zeigt, lass es ebenfalls besser bleiben.


Welche Beschäftigungsmöglichkeiten habe ich für meinen Chow-Chow?

Training, Spiel und Beschäftigung sollten niemals als Pflichtübung angesehen werden. Es sollte keine nervige „Aufgabe“ sein, sondern ein Highlight des Tages. Mit dem Chow gemeinsam etwas zu unternehmen macht Spaß und wird Euch beide näher zusammenbringen. Natürlich sind Spaziergänge und Co Teil der Tagesroutine, aber auf diese sollten sich Zwei- und Vierbeiner gleichermaßen freuen.

Was Du alles mit dem Chow-Chow unternehmen und ausprobieren kannst? Sei kreativ! Du musst für Deinen Vierbeiner auch gar nicht immer den Entertainer spielen und ihm jeden Tag reichlich Abwechslung bieten. Manchmal reicht es auch einfach, den Hund einen Hund sein zu lassen. Schöne Spaziergänge, viel Schnüffeln, spielen mit anderen vierbeinigen Kumpeln usw. sind oft schon alles, was der Chow braucht.

Ansonsten probiere aus, was Dir und dem Chow-Chow liegt und was Euch beiden Spaß macht. Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es zuhauf und dabei ist die Liste keinesfalls vollständig:

• Apportieren
• Schnüffeln und Spiele für die Nase
• Tricks und kleine Kunststücke lernen (Trickdogging)
• Intelligenzspielzeug (gekauft oder selbst gemacht)
• Freies Spiel mit Artgenossen
• Futterspiele
• Suchspiele
• Hundesport
• Hundeschule / Hundetraining
• Longieren
• Zerrspiele
• Wasserspiele
• Ausbildung für Hund und Halter (Therapiehund, Begleithund o.Ä.)
• Geocaching
• Alltagsbegleiter


Klicker und Targetstick als Unterstützung nutzen

Klickertraining funktioniert ganz einfach. Der Hund zeigt ein erwünschtes Verhalten, der Klicker (ein Knackfrosch) wird gedrückt, die Hand wandert zur Belohnung, diese wird dem Vierbeiner überreicht. Falsches Verhalten wird bei dieser Trainingsmethode hingegen einfach ignoriert.

Damit Dein Chow-Chow allerdings versteht, dass „Klick“ bedeutet, er hat etwas richtig gemacht, muss er diese Verbindung erst einmal herstellen. Er muss also zunächst lernen, dass dieses Geräusch mit einer anschließenden Belohnung gekoppelt ist. Dazu erlangst Du zunächst die Aufmerksamkeit Deines Hundes. Er soll Dich ansehen. Drücke nun den Knackfrosch, greife die Belohnung und gib diese dem Chow. Wiederhole dies mehrere Male. Nach einer Weile drückst Du den Klicker nicht mehr einfach nur so. Gib beispielsweise ein Kommando, das Dein Hund bereits beherrscht, und belohne die korrekte Ausführung mit Klick und Leckerli. Sicherlich wird der Chow das Prinzip schnell verstehen und schon bald eigene Lösungsvorschläge anbieten, um dem Klicker in Deiner Hand das begehrte „Klick“ zu entlocken. Vierbeiner, die erfahren im Klickertraining sind, werden erstaunlich kreativ, wenn es um neue Aufgaben und Problemstellungen geht.

Der Targetstick ist vom Prinzip her ähnlich, wie der Klicker. Oft ist dieser sogar mit einem Knackfrosch kombiniert. Es handelt sich um einen Stab, der ein sehr auffälliges Ende hat. Dies kann eine auffällige Farbe sein oder ein verdicktes Ende, wie beispielsweise ein kleiner Ball oder eine Kugel. Mit etwas Geschick kannst Du aus einem Bambusstab oder Ähnlichem selbst kostengünstig einen Targetstick herstellen. Es gibt aber auch genügend fertige Varianten im Zoofachhandel zu kaufen. Manchmal sind solche Exemplare sogar platzsparen zusammenfaltbar, was praktisch für unterwegs ist.

Der Chow muss zunächst lernen, dem Targetstick mit der Nase zu folgen. Dazu kannst Du Dir den integrierten Klicker zunutze machen. Berührt der Chow das Ende des Sticks, den Klicker betätigen und somit loben. Will er das Ende nun wieder berühren, ziehst Du den Stab ein wenig weg. Geht der Chow hinterher und berührt das Ende wieder, gibt es erneut eine Belohnung.

Benutze den Targetstick als Deinen verlängerten Arm. Du kannst den Hund so anleiten, über Hindernisse zu springen, die Türklinke runter zu drücken, ihm neue Kunststücke beibringen, ihn auf Abstand halten oder ihm verdeutlichen, auf welcher Seite er neben Dir herzulaufen hat usw. Die Einsatzgebiete sind genau wie beim Klicker nicht allein auf das Training beschränkt, sondern kann auch für Spiele oder im Hundesport zum Vorteil genutzt werden.

Vorteile des Klickertrainings:

• Dein Chow wird lernen, dass sich Mitdenken lohnt
• Die Kreativität wird gefördert.
• Trainingsmethode, die ausschließlich mit positiver Verstärkung arbeitet.
• Leckerlis sind ein hoher Motivationsfaktor.
• Der Klicker macht stets das gleiche Geräusch, was für den Hund leichter verständlich ist, als die menschliche Stimme, die Schwankungen unterliegen kann.
• Mit dem Klicker erfolgt eine punktgenaue und schnelle Bestätigung für erwünschtes Verhalten.
• Funktioniert auf Distanz. Kein Körperkontakt zum Hund nötig.
• Einfacherer Vermittlung von komplexen Tricks oder Kommandos.
• Güt verhaltensauffällige Hunde geeignet.
• Du benötigst lediglich den Klicker und ein paar Leckerlis.
• Klickertraining ist überall möglich.


Geistige Beschäftigung für den Chow-Chow – Intelligenzspiele für den Chow-Chow

Der Hund muss sich gar nicht immer körperlich ertüchtigen, um ausgepowert zu sein. Spiele, welche die Kreativität und die Konzentration beanspruchen, können den Vierbeiner ebenfalls ermüden und anstrengend sein. Mentale Beschäftigung ist außerdem wichtig, damit der Chow-Chow geistig beweglich bleibt, und zwar bis ins hohe Alter. Hunde, die ihren Grips nie anstrengen müssen, können nämlich tatsächlich ein wenig „verdummen“.

Damit Du Deinem Chow Intelligenzspiele und andere Spielchen für sein Löwenköpfchen schmackhaft machst, musst Du ihn richtig motivieren. Futter funktioniert bei den meisten Kandidaten und so lässt sich der Chow-Chow vielleicht eher zu einem Kunststückchen oder einem Suchspiel hinreißen.


Intelligenzspielzeug

Es gibt viele Variationen und Schwierigkeitsgrade. Anfänger haben einfachere Basismodelle, für Profis wird es immer kniffliger. Es gibt Ausführungen aus Plastik und solche aus Holz. Viele dieser Spielzeuge lassen sich mit etwas Geschick auch zu Hause nachbauen. Wer zwei linke Hände hat, aber vor dem Kauf diverse Optionen ausprobieren möchte, kann mittlerweile auch Intelligenzspielzeug mieten. So kannst Du Deinen Chow häufiger mal vor neue Herausforderungen stellen, ohne dass es den Geldbeutel allzu sehr belastet.

Achte bei Intelligenzspielzeug auf robuste Materialien, die der Vierbeiner nicht schnell zerlegen kann. Fange mit einem einfachen Modell an, damit kein Frust entsteht. Für Anfänger reicht ein Spiel, bei dem beispielsweise nur die Deckel abgehoben werden müssen. Fortgeschrittene können sich hingegen an verschiedenen Mechanismen versuchen, um an eine Leckerei zu kommen. Dazu gehört beispielsweise das Drücken von Knöpfen oder das Verschieben von Hindernissen usw.

Beispiele für Intelligenzspiele:

• Futterturm
• Turn-Around Flaschenspiel
• Versteckspielzeug
• Schiebespielzeug
• „Klavier“
• Memory Trainer
• Schnüffelteppich

Wie kann ich Intelligenzspielzeug selbst herstellen?

1. Nimm einen kleinen, möglichst flachen Karton und befestige ein kurzes Stück Seil oder eine dickere Kordel daran. Lege ein Leckerchen hinein und schiebe den Karton unter das Sofa, eine Kommode, ein Schränkchen oder Ähnliches. Dein Hund kann nur an das Leckerli gelangen, indem er die Pappschachtel an der Kordel zieht. Natürlich sollte es für den Chow-Chow nicht möglich sein, den Karton anderweitig zu erreichen.

2. Kaufe mehrere wiederverwendbare Metall- oder Plastikbecher. Kleine Plastikblumentöpfe funktionieren ebenso gut und haben sogar ein paar Löcher im Boden, an denen sich gut schnüffeln lässt. Stelle mehrere Töpfe oder Becher (am Anfang nur einen, damit der Chow das Prinzip versteht) umgedreht auf und verstecke unter einem eine Leckerei. Dein Chow muss anschließend herausfinden, unter welchem der Happen verborgen liegt. Dabei darfst Du entscheiden, ob der Hund zunächst nur anzeigen soll, dass er etwas gefunden hat (z.B. indem er sich davorsetzt, bellt, mit der Pfote berührt usw.) und Du das Leckerli anschließend übergibst oder ob er das Behältnis umwerfen und sich selbst bedienen darf.

Die Geduld auf die Probe stellen

Kaum ein Vierbeiner kann einer Leckerei widerstehen, weshalb sie meist sofort verschlungen wird. Doch es erfordert Geduld, diese erst zu fressen, wenn Herrchen oder Frauchen das Kommando dazu gibt. Lege ein Leckerli vor dem Vierbeiner ab und gib das Kommando zum Futtern am Anfang ziemlich rasch. Du kannst Wörter wie „Nimm“ oder „Friss“ benutzen. Dehne nach und nach die Intervalle aus, in denen der Chow warten muss. Du kannst die Leckerei auch auf die Pfote legen, um den Schwierigkeitsgrad zu steigern. Vierbeinige Profis balancieren den Happen sogar auf der Nase, bis das Kommando zum Fressen kommt. Wie lange Dein Chow-Chow wohl aushält?

Einfache Futterspiele für den Chow-Chow

1. Nimm einen Schuhkarton oder eine größere leere Schachtel. Stelle in diese leere Klopapierrollen aufrecht hin, und zwar dicht an dicht. Packe aber den Karton nicht komplett voll damit, sondern die Rollen sollten sich noch leicht verschieben lassen, ohne direkt umzufallen. Nun streue mehrere kleine Leckerlis hinein und der Chow-Chow darf suchen. Wer nicht so viele Klopapierrollen hat, kann auch Zeitungspapier knüllen und den Karton damit befüllen.

2. Du isst gerne Chips aus der Dose? Prima, dann kannst Du selbst eine Futterrolle herstellen, wenn Du aufgegessen hast. Dazu einfach ein paar Löcher in die Verpackung schneiden oder stechen, die groß genug sind, damit kleine Leckerchen hinausfallen können. Anschließend die Dose mit dem Plastikdeckel verschließend und dem Hund geben. Durch Rollen und Schubsen kommt der Vierbeiner an die Leckerlis.

3. Verwende eine leere Küchenpapierrolle. Fülle einen oder mehrere kleine Leckerlis hinein und drücke die beiden Enden ein, bis die Rolle verschlossen ist und die Happen nicht herausfallen können. Anschließend darf der Chow die Küchenrolle zerlegen und sich das Leckerli genehmigen.

4. Verstecke die nächste Futterration irgendwo im Garten oder im Haus. Du kannst den Chow anschließend danach suchen lassen. Für den Anfang kannst Du den kompletten Napf einfach irgendwo anders aufstellen (beispielsweise im Nebenraum) und den Vierbeiner anschließend suchen lassen. Wer Trockenfutter verfüttert, kann auch die Futterbrocken an unterschiedlichen Orten verteilen. Damit es im Haus sauber bleibt, wäre es denkbar, das Futter im Garten zu verstecken. Zunächst gut sichtbar, dann immer kniffliger versteckt. Aber merke Dir gut, wo Du die Brocken hingelegt hast, damit nichts übrig bleibt und der Chow seine komplette Mahlzeit bekommt.

Natürlich findest Du im Fachhandel auch zahlreiche fertige Futterspiele (Futterball, Futterrolle, Kong usw.), welche die Intelligenz fördern, den Spieltrieb wecken und die Nase beanspruchen. Insbesondere bei Futterspielzeug sollte der Hund die erste Zeit immer beobachtet werden, damit er das Spielzeug nicht zerstört oder sich womöglich daran verletzt. Denn viele Vierbeiner werden ungeduldig, wenn es mal nicht auf Anhieb klappt und versuchen anschließend mit etwas rabiateren Methoden an die Leckerei zu gelangen. Dies gilt für Intelligenzspielzeug übrigens genauso. Also den Hund erst mit Spielzeug allein lassen, wenn keine Gefahr davon ausgeht. Du kannst Deinem Hund auch demonstrieren, wie es geht, wenn er ein Spiel nicht auf Anhieb durchschauen sollte.

Neue Tricks und Kunststücke lernen

Natürlich hängt diese Art der Beschäftigung stark davon ab, inwieweit der Chow-Chow kooperiert und Lust hat mitzumachen. Du kannst Dir jedoch Klickertraining beim Trickdogging zunutze machen. Immerhin wirken Leckerlis Wunder, wenn es um die Motivation geht.
Was genau für Tricks Du Deinem Hund beibringen möchtest, hängt von Deinem persönlichen Ehrgeiz ab. Fange mit kleinen Kunststückchen an und steigere den Schwierigkeitsgrad langsam. Du kannst Klassiker üben, wie Männchen machen oder Pfote geben, aber auch ausgefeilt Tricks, wie zum Beispiel in einen Koffer steigen und den Deckel schließen, sich die Pfoten auf der Fußmatte abstreifen, die Hausschuhe auf Zuruf zu holen und vieles mehr.


Körperliche Beschäftigung für den Chow-Chow

Körperliche Bewegung sollte für den Welpen und Junghund wohldosiert werden. Ein Zuviel des Guten, kann die Gelenke nämlich leider nachhaltig schädigen. Alte Hunde haben hingegen generell ein vermindertes Bewegungspensum und brauchen stattdessen mehr Erholung. Darum sollte bei der physischen Beschäftigung für den Chow-Chow immer das Alter mitberücksichtigt werden.

Doch egal ob alt oder jung. Körperliche Ertüchtigung ist wichtig, damit Dein Vierbeiner fit und gesund bleibt. Außerdem ist „Sport“ unerlässlich für eine schlanke Linie, ein gutes Herz-Kreislaufsystem und eine solide Immunabwehr. Und dies wirkt sich auch positiv auf die Lebenserwartung des Chow-Chows aus.

Damit der Chow lange fit bleibt, folgen nachstehend ein paar Anregungen für die körperliche Beschäftigung.


Apportieren

Hinter Bällen herjagen oder Stöckchen holen. Daran denken die meisten, wenn es um Apportieren geht. Doch im Endeffekt kann der Hund seinem Besitzer auf Zuruf auch andere Gegenstände bringen (Stofftier, Baumwolltau, Frisbee usw.). Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Stöckchen sind dazu übrigens nicht besonders gut geeignet. Je nach Art des Stocks und dem Verhalten des Hundes kann das böse Enden. Läuft der Chow mit Stock im Mund und stolpert oder bekommt den Stock nicht richtig mit dem Maul zu fassen, so kann es zu gefährlichen Unfällen kommen und sich das Stöckchen am Ende in den Rachenraum bohren oder Ähnliches. Kein schöner Gedanke.

Falls Dein Chow-Chow es liebt, mit Bällen zu spielen, hinter diesen herzujagen und sie auch zurückzubringen, dann könnte eine Ballschleuder genau das richtige für Euch beide sein. Du kannst den Ball mühelos werfen und sogar mithilfe der Schleuder aufheben, ohne Dich bücken zu müssen. Zudem musst Du Dir nicht die Hände dreckig machen. Gut im Winter oder wenn es regnet.

Ist der Chow hingegen nicht gerade begeistert, auch nur irgendetwas zu Dir zurückzubringen, so versuche doch einmal, ihm das Apportieren mithilfe eines Futterdummys schmackhaft zu machen. Die Belohnungshäppchen wandern in den Dummy und wird dieser zu Dir gebracht, gibt es einen der Happen daraus. Für Apportieranfänger oder wenn Dein Chow nicht absolut zuverlässig abrufbar ist, empfiehlt sich eine Schleppleine für diese Art der Beschäftigung.


Zerrspiele

Die meisten Hunde lieben eine Rangelei um eine Beute. Dabei kann die Beute zum Beispiel ein Baumwollseil sein, aber auch eine ausgediente Jeans oder ein altes verknotetes Handtuch. Im Fachhandel findet sich ebenfalls zahlreiches Zerrspielzeug, wie Ringe, Bälle mit Seil und Schlaufe und vieles mehr. Da der Chow Jagdtrieb besitzt, lässt er sich vielleicht zu einem kleinen Zerrspiel hinreißen.
Bei Chow-Welpen ist ein wenig Vorsicht geboten. Hier besser nicht aktiv ziehen, sondern nur festhalten und den kleinen Vierbeiner zerren lassen. Dies ist besser für die kleinen Beißerchen. Anders hingegen beim erwachsenen Hund. Hier darfst Du ihm die Beute ruhig auch mal abmopsen.


Eignet sich mein Chow-Chow für Hundesport?

Ob Dein Chow-Chow Spaß am Hundesport hat, ist individuell verschieden. Er gehört sicherlich nicht zu den typischen Rassen für Agility und Co, doch es gibt durchaus Rassevertreter, die Spaß an solchen Herausforderungen haben.

Ob und für welche Sportart sich Dein Exemplar Chow begeistert, kannst Du darum nur durch ausprobieren herausfinden. Es gibt Sportarten, bei denen sind Schnelligkeit und Pfiffigkeit gefragt, wie Agility oder Flyball, es gibt jedoch auch andere Sparten, wie Obedience, bei denen es ruhiger zugeht und die Konzentration im Vordergrund steht.

Egal, welche Hundesportart Du im Auge hast. Bevor Du in einem Verein trainierst oder Dich gar mit anderen messen möchtest, solltest Du daheim experimentieren. Hast Du eine Sparte gefunden, die Euch beiden liegt, so kannst Du Dich immer noch in einer Hundeschule oder einem Verein anmelden, und dort zum Beispiel an Wettkämpfen teilnehmen. Voraussetzung dafür ist allerdings die Begleithundeprüfung. Doch selbst für Halter, die nicht mit ihrem Vierbeiner am Hundesport teilnehmen möchten, ist diese Prüfung immer eine gute Idee.

Mögliche Sportarten wären beispielsweise:

• Agility
• Dogdance
• Trickdogging
• Fährtenarbeit
• Flyball
• Obedience
• Canicross
• Turnierhundesport


Abwechslung auf Spaziergängen

Jedes Mal die gleiche Runde laufen? Tagein und tagaus? Das ist auf Dauer ganz schön öde. Egal, wie lang der Weg auch ist, immer an den gleichen Plätzen entlangzugehen bereitet keinen großen Spaß. Darum solltest Du die täglichen Gassirunden ein wenig abwechslungsreich gestalten. Hier ein paar Ideen:

• Geht die gewohnte Gassirunde doch einmal in umgekehrter Abfolge. So eine kleine Veränderung kann schon eine große Wirkung hervorrufen.
• Nimm ein Spielzeug mit. Du kannst ein Baumwolltau mitnehmen und der Chow-Chow muss es tragen. Selbstverständlich kann es auch geworfen werden.
• Wie wäre es mit einer Pause beim Spazierengehen, wo Ihr beide vielleicht ein wenig Apportieren übt? Es gibt tolle Ballschleudern, mit der Du Bälle mühelos weit werfen kannst.
• Nimm ein Paar Futterbrocken von der nächsten Mahlzeit mit. Lass den Hund unterwegs ein paar Kommandos ausführen (Sitz, Platz, Fuß usw.) und belohne ihn mit diesen Happen.
• Probiert ein paar neue Wege aus oder fahre mit dem Chow-Chow im Auto in neue Gegenden und entdeckt diese gemeinsam.
• Trefft Euch mit anderen Hundehaltern. Mit einem vierbeinigen Kumpel an der Seite macht dem Chow-Chow der Spaziergang und Entdeckungstouren sicherlich noch mehr Spaß.
• Wer Begleitung mit auf eine Gassirunde nimmt, kann den Chow-Chow nach dieser Person suchen lassen. Einer läuft vor und dann darf der Chow von der Leine und suchen (vorausgesetzt, Ihr Vierbeiner ist gut abrufbar).
• Dein Chow-Chow ist nicht einwandfrei abrufbar und darf darum nicht von der Leine? Gib ihm mehr Freiraum mit einer Schleppleine oder einer Rollleine.


Wie erkenne ich, ob mein Chow-Chow richtig ausgelastet wird?

Hunde, die sich langweilen und mehr Beschäftigung benötigen, zeigen dies meist durch Unarten. Diese für den Menschen unerwünschten Verhaltensweisen sind dabei eigentlich meist nur ein Ausdruck von Unmut und Langeweile. Dein Chow möchte Dir zu verstehen geben, dass Du ruhig mehr von ihm fordern kannst und er mehr beschäftigt werden möchte.

Unarten wären zum Beispiel:

• Kläffen / Bellen beim kleinesten Geräusch
• Zerstörungswut im Haus
• Mülleimer durchwühlen
• In die Wohnung machen
• Dich in die Waden knuffen
• Dir überall hin folgen

Falls Dein Chow-Chow solche oder ähnliche Verhaltensweisen zeigt, solltest Du als erste Maßnahme das Bewegungs- und Beschäftigungspensum anheben. Und zwar dauerhaft und nicht nur für ein paar Tage. Dies heißt im Klartext: Gehe länger mit ihm spazieren, biete mehr Abwechslung, kaufe ein neues Spielzeug, geht in die Hundeschule, übt die Basiskommandos, biete Kausnacks an und vieles mehr. Oftmals verschwinden Unarten, wenn der Vierbeiner richtig ausgelastet und somit auch glücklich ist.

Denn ein gut ausgelasteter Hund ist zufrieden und im Haus ruhig und ausgeglichen. Er hat ein gutes Gewicht und ist körperlich fit.


Womit beschäftige ich meinen Chow-Chow-Welpen?

Ein Chow-Chow Welpe ist so knuddelig und süß. Wer kann es Dir da verdenken, dass Du am liebsten rund um die Uhr mit ihm spielen und schmusen möchtest. Und sicherlich ist die Fellkugel auch für kleine Zerrspiele oder andere Aktivitäten zu begeistern. Doch wirkliche Beschäftigung in Form von diversen Spielen, braucht der Welpe eigentlich nicht.

Immerhin gibt es nach dem Umzug ins neue Zuhause so viel Neues zu entdecken, zu lernen und zu verstehen:

• Gewöhnung an seine neuen Menschen
• Leinenführigkeit
• Stubenreinheit
• Regeln im neuen Zuhause
• Seinen neuen Namen
• Basiskommandos
• Beißhemmung
• Womöglich andere Haustiere
• Sozialisation
• Hundeschule

Und noch viel mehr. Du wirst alle Hände und Dein Chow alle Pfoten voll zu tun haben, all diese Sachen beizubringen bzw. zu lernen. Natürlich darfst Du trotzdem mit ihm spielen, wenn Dir danach ist. Chow-Welpen sind im Gegensatz zu ihren ausgewachsenen Rassevertretern noch ausgesprochen verspielt.

Achte allerdings darauf, den Welpen nicht zu überfordern. Zu viel Toben, Springen und Raufen mit Artgenossen kann sich negativ auf die Gelenke auswirken. Lasse den kleinen Chow darum nicht aufs Sofa oder ins Auto hüpfen. Trage ihn Treppen rauf und runter so lange es geht und der Chow noch nicht zu schwer ist. Schnelle Richtungswechsel und Sprünge sind besonders schlecht für den Bewegungsapparat und sollten darum eingeschränkt werden.


Wie kann ich meinen Chow bei schlechtem Wetter oder im Winter beschäftigen?

Dem Chow-Chow machen kalte Temperaturen nichts aus. Du brauchst ihn also nicht in Watte packen, sondern kannst auch in den Wintermonaten ganz normal mit ihm spazieren gehen. Sollte es hingegen einmal richtig heftig schneien oder in strömen Regnen oder gar gewittern, braucht der Chow aber vielleicht doch ein wenig Auslastung in den eigenen vier Wänden. Dabei sei zu erwähnen, dass er zu Hause körperlich kaum wirklich ausgelastet werden kann. Du kannst ihm jedoch kleine Aufgaben für sein Köpfchen geben, die ihn auch fordern und anstrengen.

• Ein bisschen Apportieren üben, geht auch im Wohnzimmer
• Schnappe Dir kleine Leckerlis und trainiert ein paar neue Tricks.
• Baue kleine Agility-Hindernisse (zwei Eimer und ein Besenstiel beispielsweise) und bringe dem Chow bei drüberzuspringen.
• Versucht Euch an Klickertraining.
• Versuche die oben genannten Schnüffelspiele.
• Verstecke Futter in Spielzeug (Futterball) oder in der Wohnung.
• Statt dem Chow seine morgendliche Futterration einfach so zu geben, lass ihn dafür arbeiten. Zum Beispiel könntest Du die Basiskommandos auffrischen.

Solche kleinen Denksportaufgaben und Beschäftigungen kannst Du für Deinen Chow-Chow auch einbauen, wenn es Dir einmal nicht besonders gut gehen sollte und die Gassirunden darum ausnahmsweise kurz ausfallen. Wer sich lieber im Bett oder auf dem Sofa auskurieren möchte, sollte den Hund aber nicht dauerhaft nur in der Wohnung versuchen auszulasten. Frag lieber Familie, Freunde oder Nachbarn um Hilfe, die sich womöglich bereit erklären, mit Deinem Fellknäuel rauszugehen.

Übrigens:
Sorge in der kalten und dunklen Jahreszeit für ausreichende Sichtbarkeit! Achte auf helle Kleidung und trage wenn möglich eine Armbinde mit LEDs oder eine Stirnlampe. Eine reflektierende Leine oder ein reflektierendes Geschirr für den Chow-Chow sind ebenfalls gute Ideen. Zudem gibt es Leuchthalsbänder oder Anhänger, die je nach Geschmack leuchten oder blinken. Wobei das Licht den Hund nicht irritieren sollte.


Menü schließen