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Chow-Chow Mischling/Mix

Chow-Chow Mischlinge gibt es viele. Einigen davon kannst Du sofort ansehen, dass ein teddyartiger Chow-Chow mit drin steckt, bei anderen Mischlingen ist es weniger offensichtlich. Warum es überhaupt solche Chow-Chow-Mix-Hunde gibt, ist unterschiedlich. Einige dieser Welpen entstehen sicherlich aus unabsichtlichen Verpaarungen. Sprich: Die Halter haben nicht aufgepasst und die Hündin wurde versehentlich gedeckt. Manchmal sind solche Mix-Welpen jedoch auch das Ergebnis eines geplanten Deckaktes. Oft geschieht solch eine Kreuzung, um einen besonderen Typ Hund zu kreieren, der gewünschte äußerliche oder charakterliche Merkmale aufweisen soll. Mischt ein Chow-Chow bei der Verpaarung mit, so könnten natürlich sein tolles Aussehen und das plüschige Fell wünschenswerte Attribute sein, welche die Nachkommen erhalten sollen.

Ebenfalls denkbar: Mit der Beimischung eines anderen besonders familienfreundlichen oder leicht trainierbaren Hundes, soll den Chow-Mischlingen ein wenig der Sturkopf ausgetrieben und dieser Mix umgänglicher werden, als ein reinrassiger Chow-Chow. Denn nicht jeder mag beim Chow-Chow das Gesamtpaket aus Augenweide und Charakterhund. Letzteres macht ihn nämlich weniger für Anfänger geeignet und für Familien mit kleinen Kindern ist der Chow ebenfalls nur bedingt zu empfehlen.

Ob solche Unterfangen am Ende von Erfolg gekrönt sind, ist nicht immer voraussehbar. Natürlich soll bei einer gezielten Verpaarungen im Idealfall nur das Beste aus beiden Rassen an die Nachkommen weitergegeben werden und sich ausschließlich die positiven Rassemerkmale durchsetzen. Allerdings können die tatsächlichen Welpen nicht immer damit dienen. Wem der Chow-Chow zu anspruchsvoll ist, wird mit einem Mischling mitunter also nicht weniger Herausforderungen haben.

Mischlingen wird zudem nachgesagt, dass sie gesünder seien als reinrassige Hunde. Um demnach Chow-Chow typische Erkrankungen zu eliminieren oder zumindest das Risiko für solche herabzusetzen wird manchmal eine geplante Kreuzung vorgenommen. Soweit zumindest die Theorie.


Welche Chow-Chow Mischlinge gibt es?

Siberian Husky-Chow-Chow Mix (Chusky/Chowski)

Wenn es um Temperament und Persönlichkeit geht, ist sicherlich kaum absehbar, nach welchem Elternteil die Mischlingswelpen einmal schlagen werden. Während der Chow-Chow Fremden gegenüber misstrauisch ist und oft nicht gut mit anderen Artgenossen auskommt, ist der Husky das genaue Gegenteil. Er liebt Menschen und als Schlittenhund ist es beinahe elementar, dass er mit anderen Vierbeinern gut und gerne auskommt. Distanziertheit ist dem Husky ein Fremdwort. Darüber hinaus ist er sehr aktiv und braucht Bewegung, um glücklich zu sein. Dem Chow-Chow hingegen reichen schöne Spaziergänge und die Gesellschaft seines Lieblingsmenschen oft vollkommen aus. Während der Chow-Chow auch gut in einer Wohnung zurechtkommt, ist diese Haltung für den Husky weniger geeignet.

Beide Rassen kommen außerordentlich gut mit Kälte zurecht und haben sehr dichtes Fell mit Unterwolle, was natürlich an die Nachkommen weitergegeben wird. Welche Farbe sich durchsetzen wird, ist hingegen nicht abzusehen. Vermutlich bekommt der Mix aber eine blau-schwarze Zunge, da sich diese oft bei Chow-Mischlingen durchsetzt. Da beide Rassen recht viel zum Haaren neigen, ist der Pflegeaufwand nicht zu unterschätzen und Du wirst regelmäßig bürsten müssen.

Beiden Rassen wird nachgesagt intelligent zu sein, aber auch sehr stur und dickköpfig. Das Training kann sich unter Umständen etwas schwierig gestalten, doch positive Verstärkung kann dabei helfen, den Mix bei Laune zu halten. Außerdem ist eine frühe Sozialisation des Welpen zu empfehlen, besonders, wenn der Mischling mehr nach seinem Chow-Chow Elternteil kommt. Da beide Hunde einen ausgesprochen Jagdtrieb besitzen, sollte auch dies beim Kauf bedacht werden, da sich diese Wesenszüge auch beim Welpen durchsetzen werden.

Deutscher Boxer – Chow-Chow Mix (Boxer Chow)

Die beiden Ausgangsrassen könnten hinsichtlich ihrem äußeren Erscheinungsbild nicht unterschiedlicher sein. Der fluffige Chow und der kurzhaarige Boxer haben charakterlich allerdings einiges gemeinsam. Beide sind mittelgroß, haben Jagdinstinkte und sind gute Wachhunde. Sie sind sehr loyal, furchtlos und selbstbewusst. Allerdings sind Boxer sehr verspielt, sportlich und ausdauernd. Sie sind gute Gefährten für Kinder und auch sonst von freundlichem Gemüt. Der Boxer ist zudem leicht zu trainieren und er ordnet sich gern unter. Nicht so der Chow. Kein Wunder, dass es bei den Boxer Chow Mischlingen einige Überraschungen geben kann.

Bei den Mix Welpen setzt sich meist ein kürzeres Fell durch (was die Fellpflege vereinfacht) und auch die herunter hängenden Ohren des Boxers. Der Schädel ist breit, mit schwarzem Fang und sieht oft ebenfalls typisch nach Boxer aus, muss aber nicht. Es zeigen sich auch manchmal die grimmigen Gesichtsfalten des Chow-Chows. Die Rute kann lang und kurzhaarig sein oder gebogen wie beim Chow und plüschig. Als Farbe setzt sich oft creme oder braun durch.

Shar-Pei x Chow-Chow (Chow Pei)

Der Shar-Pei stammt wie der Chow-Chow ebenfalls aus China. Beiden Rassen gemein ist die schwarz-blaue Zunge und das Misstrauen gegenüber Fremden. Sie haben eine eingerollte Rute, allerdings ist das Haarkleid des Shar-Pei kurz, rau und eher borstig. Zudem hat der Shar-Pei die typischen Hautfalten, weswegen er auch oft als „Chinesischer Faltenhund“ betitelt wird. Beide Rassen mögen es eher gemütlich, wenngleich der Shar-Pei als aktiver einzustufen ist. Die Mischlinge werden vermutlich sehr aufmerksam und wachsam werden.

Ob der Mix als Familienhund gehalten werden kann, ist individuell unterschiedlich und kann durch eine frühe Sozialisation sicherlich positiv beeinflusst werden. Beide Hunderassen haben meist einen Lieblingsmenschen innerhalb ihrer Familie, wobei der Shar-Pei aber auch dem Rest seines Menschenrudels sehr zugetan ist und mit älteren Kindern besser gehalten werden kann, als der Chow. Für Familien mit kleinen Kindern sind die Ausgangsrassen und somit auch der Chow Pei eher nicht zu empfehlen. Der Shar Pei kann übrigens nicht so gut allein gelassen werden und benötigt Familienanschluss. Wohingegen der Chow-Chow seinen Freiraum braucht und gern mal für sich ist. Das Aussehen der Mischlingswelpen kann sehr stark variieren, allerdings haben die Hunde dieser Elterntiere meist ein etwas längeres Fell, zeigen jedoch die charakteristischen Körperfalten des Shar-Pei.

Deutscher Schäferhund x Chow-Chow (Chow Shepherd)

Es ist offensichtlich, dass die Chow Shepherd Welpen gute Wachhunde, treu und anhänglich sein werden. Ob sie sich allerdings einfach trainieren lassen, hängt davon ab, nach welchem Elternteil sie eher schlagen. Dem sturen Chow oder dem untergebenen Schäferhund. Letzterer ist bekannt dafür sehr gehorsam und konzentriert zu sein. Der Chow-Chow hingegen ist eher dickköpfig und arbeitet nicht unbedingt bereitwillig mit, wenn sich ihm eine Aufgabe nicht erschließt.

Das Aussehen eines Chow Shepherds hält zudem einige Überraschungen bereit. In vielen Mischlingswelpen kann man tatsächlich beide Elterntiere erkennen. Sie haben die charakteristische Sattelzeichnung und die großen Stehohren des Deutschen Schäferhundes, aber die gerollte Rute des Chows und dessen längeres fluffiges Fell. Dies sieht oft toll aus, benötigt aber auch einiges an Pflege. Nicht zu unterschätzen ist der Aktivitätsgrad des Mischlings. Besonders, wenn sich mehr die deutschen Gene durchsetzen sollten. In diesem Fall wird der Mix einiges an Bewegung und Beschäftigung brauchen, um glücklich zu sein. Kommt der Chow Shepherd hingegen mehr auf den Chow, so ist sein Bewegungslevel eher niedriger anzusiedeln.

Golden Retriever x Chow-Chow (Golden Chow / Golden Chow Retriever)

Ein klassischer, kinderlieber Familienhund gepaart mit einem misstrauischen und sturen Ein-Mann-Hund. Das Ergebnis ist kaum abzusehen. Natürlich wurde hier vermutlich versucht, den Chow-Chow etwas familienfreundlicher zu machen, aber ob dies gelingt, ist natürlich nicht sicher und sollte mit Vorsicht genossen werden. Wie bei jedem Mischling werden die Gene komplett neu gemischt und das Resultat neigt sich meist eher zu der väterlichen oder mütterlichen Seite. Dies gilt für Charakter wie Aussehen gleichermaßen.

So kann es also sein, dass Dein Golden Chow freundlich gegenüber allem und jedem ist. Schließlich lieben die Golden Retriever Aufmerksamkeit jeglicher Art und dies auch von Fremden. Sie sind Kindern sehr zugetan und brauchen ihre Menschen und Familienanschluss unbedingt. Zudem ist der Golden Retriever sehr aktivitätsfreudig. Welche Mischung Dein Mix-Welpe abbekommt, bleibt abzuwarten. Das Aussehen eines Golden Chows ist meist creme, gold-braun oder braun. Das Haarkleid mittellang und manchmal zeigt sich der typische Kragen des Chow-Chows. Der Schädel kann groß und grimmig werden, wie beim Chow oder sanfter und glatter, wie beim Golden Retriever. Eines ist aber sicher: Der Golden Chow ist ein besonders hübscher Mischling.


Weitere Chow-Chow Kreuzungen

• Rottie Chow = Chow-Chow x Rottweiler
• Chow Hound = Chow-Chow x Basset Hound
• Berner Chow = Chow-Chow x Berner Sennenhund
• Chow Basset = Chow-Chow x Basset Hound
• Jack Russell Chow = Chow-Chow x Jack Russell Terrier
• Akita Inu x Chow-Chow (Akita Chow)
• Labrador Retriever x Chow-Chow (Lab-Chow / Chabrador)


Ist ein Chow-Chow Mix ein reinrassiger Hund?

Nein. Reinrassige Hunde sind immer das Resultat von zwei Elterntieren, die immer der gleichen Rasse angehören. Wurden zwei Vierbeiner unterschiedlicher Rassen miteinander gekreuzt, wird das Ergebnis Hybrid oder Designerhund genannt. Letzterer Ausdruck gibt einen Hinweis darauf, dass ein neuer Typ Hund kreiert, bzw. designt werden soll. Mit solchen Hybriden wird in der Regel meist nicht mehr weitergezüchtet, außer, seine Züchter sind womöglich so ehrgeizig und wollen eine komplett neue Rasse etablieren. Solch ein Unterfangen ist jedoch oft schwierig, da sich über Generationen hinweg immer die gleichen äußerlichen und charakterlichen Eigenschaften durchsetzen müssen. Dies ist elementar, wenn ein eigener Rassestandard erstellt werden soll und die neue Rasse die Anerkennung durch einen Verband oder sogar die FCI anstrebt.

Ein reinrassiger Chow-Chow hat demnach immer Papiere (eine Ahnentafel), erfüllt den gültigen Rassestandard und sein Züchter gehört einen Verein an, der sich dieser Rasse und ihrer Erhaltung (Reinzucht) verschrieben hat. Bei Mischlingen gibt es hingegen keinerlei offizielle Anforderungen an deren Aussehen oder Charakter. Darum gibt es für solche Hunde auch niemals Papiere, selbst wenn die Elterntiere welche aufweisen können.

Der schlichte Begriff Mischling (oder auch Mix) bezeichnet hingegen streng genommen eine rein zufällige Verpaarung zweier unterschiedlicher Hunde oder es handelt sich um Welpen, die drei oder mehr Rassen in sich vereinen. Bei den sogenannten „Promenadenmischungen“ ist oftmals nur noch schwer festzustellen, wer alles seinen Teil beigetragen hat.


Ist ein Chow-Chow Mischling gesünder, als ein reinrassiger Hund?

Dies hängt von verschiedenen Faktoren ab. Werden zwei unterschiedliche reinrassige Hunde miteinander verpaart, so sind die Mischlingswelpen der ersten Generation (F1-Generation) tatsächlich oft widerstandsfähiger und gesünder als die Rassen, aus denen sie hervorgegangen sind. Sie sind leistungsfähiger und leiden weniger häufig an irgendwelchen rassespezifischen Krankheiten. Dieser „Heterosis Effekt“ wird in der Tierzucht (und auch bei Pflanzen) angewendet, um stärkere Nachkommen hervorzubringen. Allerdings tritt dieser Leistungsschub tatsächlich nur bei der F1-Generation auf und verliert sich sehr schnell wieder, wenn die Hybride untereinander verpaart werden.

Komplett verallgemeinern lässt sich die Aussage Mischlinge seien gesünder jedoch nicht. Tatsächlich sitzt ein Mischling meistens genauso oft oder selten im Wartezimmer einer Tierarztpraxis, wie ein reinrassiger Artgenosse. Zwar ist der Genpool beim Mix größer, allerdings kann der Mischling theoretisch genetische Krankheiten von beiden Ausgangsrassen erben. Haben die Kreuzungspartner beispielsweise beide eine Disposition für Hüftgelenkdysplasie, so ist es sehr wahrscheinlich, dass der Nachwuchs ebenfalls mit diesem Leiden zu kämpfen hat. Bei seltenen Erbkrankheiten hingegen, die nur bei einem Paarungspartner potenziell vorhanden sind, minimiert sich das Risiko etwas. Allgemein lässt sich also sagen, dass der Chow-Chow Mischling nur so gesund sein kann, wie die beiden Rassen, aus denen er hervorgegangen ist.

Übrigens:

Werden zwei unterschiedliche reinrassige Hunde miteinander gekreuzt, kann es beim Nachwuchs trotzdem große Qualitätsunterschiede geben. Denn nicht jeder Rassehund ist automatisch für die Zucht geeignet. Wünschenswert wären Paarungspartner, die hinsichtlich rassespezifischer Krankheiten untersucht und für unbedenklich eingestuft wurden. Sie sollten dem Rassestandard entsprechen und bestenfalls ihre Qualitäten in einer Zuchttauglichkeitsprüfung unter Beweis gestellt haben.


Worauf sollte ich mich einstellen, wenn ich einen Chow-Chow Mix kaufe?

Wer einen Chow-Chow Mischling kaufen möchte, sollte sich vorher eingehend mit den beiden Ausgangsrassen auseinandersetzen. Was sind deren typische Wesenszüge und Charaktereigenschaften? Gibt es Erbkrankheiten oder rassetypische Erkrankungen, die sogar bei beiden Rassen auftreten könnten? Wie ähnlich oder unterschiedlich sind die Paarungspartner hinsichtlich ihres Aussehens?

Bei ähnlichem Temperament und vergleichbarer Statur oder Größe, kannst Du mit ähnlichen Ergebnissen beim Chow-Chow Mix rechnen. Doch wie sieht es aus, wenn beispielsweise Fellbeschaffenheit oder Widerristhöhe absolut unterschiedlich sind? Hier könnte der Mischling einige Überraschungen für seine Käufer bereithalten. Einige Welpen sehen womöglich nicht einmal so aus, als hätte der Chow-Chow bei dieser Verpaarung mitgemischt. Wie groß der Welpe am Ende einmal werden wird, zeigt sich mitunter erst mit der Zeit. Auch Charaktereigenschaften bilden sich häufig etwas später beim Junghund aus. So hat der Chow-Chow einen guten Wach- und auch Jagdtrieb. Sollten diese Eigenschaften durch die Einkreuzung einer anderen Rasse eliminiert werden, gelingt dieses Unterfangen nicht immer.

Das Gleiche gilt, wenn die Verpaarung mit einer sehr kinderfreundlichen Rasse vorgenommen wurde. Der Chow ist bekannt dafür ein „Ein-Mann-Hund“ zu sein und ist kein klassicher Familienhund. Doch selbst solch eine Kreuzung sorgt nicht hundertprozentig dafür, dass Dein Chow-Mix plötzlich der freundliche Mittelpunkt Deiner Familie wird.

Es macht wenig Sinn, sich den Traumwelpen in Gedanken zusammenzubasteln, wenn zwei Rassen miteinander gekreuzt werden. Nicht immer erhält der kleine Mischling das Beste aus beiden Welten und nicht immer treten die gewünschten Attribute zutage. Im Gegenteil. Manchmal manifestieren sich auch weniger erfreuliche Eigenschaften oder der Welpe zeigt später nur einen Teil der geplanten Vorzüge. Würde Dir dies etwas ausmachen?

Erwarte darum besser nicht so viel, sondern lasse das Abenteuer Chow-Chow Mischling einfach auf Dich zukommen. Nimm den Mix so, wie er ist, und versteife Dich nicht auf bestimmte Merkmale. Dein Chow-Mix ist sicherlich einmalig und toll, genau so, wie er ist.


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