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Chow-Chow Parasiten

Parasiten beim Chow-Chow sind lästig und unangenehm. Für den Vierbeiner bedeuten sie in vielen Fällen vor allem Juckreiz und Nährstoffentzug. Während viele Parasiten zu Anfang keinerlei Probleme bereiten und nicht einmal Symptome verursachen, können sie mit der Zeit jedoch viele gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Unbehandelt, können die kleinen Untermieter sogar zu Langzeitfolgen führen und in extremen Fällen sogar den Tod zur Folge haben.

Dabei ist es normalerweise relativ einfach Parasiten beim Chow-Chow schnell wieder loszuwerden. Im Handel und beim Tierarzt gibt es dazu diverse Shampoos, Puder, Tabletten oder Spot-ons. Eine gewisse Prophylaxe kann ebenfalls nicht schaden und wer seinen Hund parasitenfrei halten möchte, sollte regelmäßige Wurm- und Flohkuren in Betracht ziehen.

Auch für den Besitzer sind die Parasiten wenig erfreulich. Ist der Hund besonders stark befallen, können einige Parasiten auf den Menschen überwechseln. Dies gilt beispielsweise für Flöhe oder auch diverse Wurmarten. Hier sind insbesondere Kinder besonders stark gefährdet, denn sie lieben es, mit dem Chow-Chow zu spielen und zu kuscheln. Aufgrund einer mangelnden Handhygiene können so schnell Wurmeier oder andere Parasiten vom Hund auf Kinder oder Erwachsene übertragen werden. Außerdem ist es in einigen Fällen schwer, die kleinen Krabbeltierchen wieder vollkommen loszuwerden. Dies gilt ganz besonders bei Flöhen, die sich hartnäckig in der Wohnung und auf dem Hund halten können.

Wer die Anzeichen für einen Parasitenbefall jedoch kennt, kann dem Spuk schnell ein Ende bereiten. Zwar ist nicht immer sofort ersichtlich, ob der Chow-Chow gerade unter Floh und Co leidet, doch meistens gibt es zumindest Anzeichen, die den Verdacht wecken. Den Chow-Chow frei von Parasiten zu halten ist enorm wichtig, denn so leistest Du einen wichtigen Beitrag zu einer schönen Lebenserwartung Deines Hundes. Schließlich kann ein unbehandelter Befall die Lebensspanne des Chow-Chows verkürzen.


Hilfe, mein Chow-Chow hat Flöhe!

Flöhe zählen zu den lästigsten Parasiten, die sich der Chow-Chow einfangen kann. Die kleinen Ektoparasiten haben eine enorme Sprungkraft. Dies ermöglicht es ihnen, von Wirt zu Wirt zu hopsen. Sie sind nur wenige Millimeter groß, aber mit dem Auge gut zu sehen. Allerdings kann es schwierig werden, die kleinen Plagegeister im Fell des Chow-Chows auszumachen. Wer bei der Pflege seines Hundes jedoch auf die Krabbeltierchen achtet, und regelmäßig einen Flohkamm verwendet, kann die Schmarotzer oft schnell finden, sollte der Vierbeiner befallen sein.

Dazu das Fell einfach gründlich mit dem Flohkamm durchkämmen und den Kamm anschließen auf einem weißen und angefeuchteten Tuch ausklopfen. Dunkle Krümel, die sich im Kamm verfangen, weißen schon einmal auf einen Flohbefall hin. Sollten sich diese Krümel auf dem Papier rot verfärben, hastDu Gewissheit. Die Rotfärbung kommt von unverdautem Blut, welches sich im Flohkot befindet.

Wie steckt sich mein Chow-Chow mit Flöhen an?

• Kontakt zu befallenen Artgenossen
• Du selbst kannst die Parasiten mit Kleidung und Schuhen ins Haus bringen.
• Auf Spaziergängen springen Flöhe auf den Hund.
• Wildtiere wie beispielsweise Igel sind eine Ansteckungsquelle.

Ist der Befall bei Deinem Hund bereits sehr stark fortgeschritten, suchen Flöhe manchmal auch andere Wirte für ihre Blutmahlzeit auf. Dazu gehört leider auch der Mensch. Dies ist nicht ganz ungefährlich, da Flöhe Krankheiten übertragen können:

• Fleckfieber
• Kinderlähmung
• Borreliose
• Schweinepest
• Bandwürmer

Daran erkennst Du einen Flohbefall bei Deinem Hund:

• Bei der Fellpflege findest Du einzelne Exemplare oder siehst ein krümeliges Sekret auf der Hundehaut und im Fell (Flohkot).
• Dein Chow-Chow kratzt sich unablässig.
• Es verfangen sich Flöhe in den Zinken beim Kämmen mit dem Flohkamm.
• Es bilden sich kahle Stellen im Fell.
• Häufiges Kauen und Belecken von Pfoten und Fell.
• Der Chow-Chow wirkt nervös.
• Knibbeln und Beißen.
• Allergische Reaktionen treten auf, sollte der Chow-Chow eine Flohspeichelallergie haben.
• Blutige Stellen im Fell, da der Hund sich aufgrund des Juckreizes zu stark kratzt oder beißt.

Wie werde ich Flöhe beim Chow-Chow wieder los?

Um die Flöhe wieder loszuwerden, hast Du diverse Möglichkeiten. Dabei sind nicht alle Mittel gleich effektiv oder für jede Befallsstärke geeignet. Frage im Bedarfsfall lieber den Tierarzt um Rat.

Flohshampoo

Du kannst den Chow-Chow mit einem speziellen Flohshampoo baden. Diese Maßnahme eignet sich gut zur Vorbeugung von Flöhen, hilft jedoch auch bei einem milderen oder beginnenden Befall. Ist die Besiedelung bereits weiter fortgeschritten könnten mehrere Bäder von Nöten sein oder Du greifst auf ein anderes Mittel zurück.

Spot-On

Sehr effektiv ist ein Spot-On vom Tierarzt. Dieses Mittel gegen Flöhe befindet sich in einer Pipette. Um das Medikament aufzutragen, scheitelst Du die Haare im Nacken Deines Hundes und träufelst das Präparat auf die Haut. Es ist sehr wichtig, dass die Flohkur bis auf die Haut gelangen kann, damit sie ihre Wirkung entfalten kann.
Innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Applikation sind die meisten Flöhe auf dem Chow-Chow bereits abgestorben. Ein Spot-On wirkt allerdings noch für mehrere Wochen nach. Es ist wichtig, dass Du den Chow-Chow nach dem Auftragen der Flohkur nicht badest und er nicht bei starkem Regen spazieren geführt wird.

Flohhalsband

Es wird dauerhaft am Chow-Chow belassen, ist jedoch nicht ganz unbedenklich, da die darin enthaltenen Giftstoffe natürlich auch an den Hund abgegeben werden. Zudem kann das ständige Tragen eines Halsbandes die schöne Halskrause des Chow-Chows schädigen, die ja eigentlich eines seiner Markenzeichen ist. Einige Hundebesitzer greifen nur im Herbst auf ein Flohhalsband zurück, da diese Parasiten in dieser Zeit Hochsaison haben.

Flohpuder

Eignet sich ebenfalls zur Prävention und bei einem leichten Befall. Das Auftragen ist jedoch nicht ganz einfach bei dem dichten und langen Fell des Chow-Chows. Schließlich sollte das Puder im gesamten Fell und bis auf die Haut aufgetragen werden. Anschließend darf der Chow-Chow sich jedoch nicht lecken, um das Puder nicht oral aufzunehmen.

Wichtig:

Da Flöhe Bandwürmer übertragen können sollte nach überstandenem Flohbefall immer auch eine Wurmkur verabreicht werden.

So bekommst Du die Umgebung wieder flohfrei

Leider reicht bei Flöhen die Behandlung des Hundes allein meist nicht aus. Es muss zwingend auch immer die Umgebung beziehungsweise der gesamt Haushalt flohfrei gemacht werden. Ansonsten steckt sich Dein Chow-Chow in den eigenen vier Wänden stets neu an.

Dies ist dem Umstand geschuldet, dass sich immer nur die ausgewachsenen Flöhe auf dem Hund befinden und dort ihre Mahlzeit einnehmen. Eier und Larven sind hingegen in der näheren Umgebung zu finden. Besonders beliebte Aufenthaltsorte sind dabei natürlich in erster Linie die Schlafplätze des Chow-Chows. Ein Grund mehr, warum Du Dir gut überlegen solltest, ob Dein Vierbeiner bei Dir im Bett schlafen oder es sich auf dem Sofa gemütlich machen darf.
Weitere beliebte Aufenthaltsorte sind: Polstermöbel, Ritzen und Ecken, Matratzen, Vorhänge und weitere Wohntextilien.

Für einige Wochen solltest Du Deine Wohnung darum besonders penibel sauber halten und Wischmob, Sauger und Dampfreiniger häufiger als sonst schwingen.

Diese Maßnahmen helfen beim Kampf gegen Flöhe, Larven und Eier:

• Sauge Fußböden täglich und entsorge Staubsaugerbeutel zeitnah.
• Böden möglichst heiß und ebenfalls täglich wischen.
• Futter- und Trinknäpfe gründlich reinigen.
• Wohntextilien absaugen oder waschen. Ganz besonders gründlich solltest Du bei Teppichen, Matratzen und Polstermöbeln sein.
• Kaufe für den Chow-Chow nur Hundebetten, die maschinenwaschbar sind oder zumindest abgewaschen werden können. Auch ohne einen Flohbefall sollten die Schlafplätze regelmäßig gereinigt werden.
• Wohntextilien, die nicht in die Waschmaschine dürfen, sollten über Nacht in die Gefriertruhe.
• Für schwer erreichbare Stellen ein Umgebungsspray gegen Flöhe verwenden oder Ritzen und Fugen mit dem Dampfreiniger behandeln.
• Hohe Temperaturen beim Dampfreiniger töten übrigens alle Flohstadien erfolgreich ab.
• Transportbox und Auto sollten ebenfalls mitbehandelt werden. Beispielsweise der Kofferraum, wenn der Chow-Chow dort mitfährt.
• Wirst Du der Lage nicht Herr, zögere nicht, einen Kammerjäger hinzuzuziehen. Es könnte der Einsatz von Foggern nötig sein. Diese töten alle Flöhe und Flohstadien in der Wohnung zuverlässig ab und entfalten ihre Wirkung noch mehrere Wochen nach der Anwendung. Allerdings musst Du für mehrere Stunden Deine Wohnung verlassen, wenn die Prozedur gestartet wird.


Würmer beim Chow-Chow erkennen und behandeln

Bei einem gesunden erwachsenen Hund macht sich ein Befall mit Würmern nicht unmittelbar bemerkbar. Auch in seinen Kothaufen zeigen sich Würmer zunächst eher selten, sondern werden meist nur bei einer sehr starken Besiedelung sichtbar.

Bleiben die Ektoparasiten jedoch längere Zeit unbemerkt und/oder werden nicht behandelt, so verschlechtert sich der Zustand des Chow-Chows schleichend, da ihm permanent Nährstoffe entzogen werden. Über kurz oder lang fällt schließlich eine Gewichtsreduktion auf, denn der Hund magert zunehmend ab. Weitere Folgen sind Blutarmut und Mangelerscheinungen, die dem Chow-Chow gefährlich werden können.

Mit folgenden Wurmarten kann sich Dein Chow-Chow anstecken:

• Bandwürmer (Hund- und Fuchsbandwurm)
• Rundwürmer (Haken- und Spulwurm)
• Herzwurm
• Fadenwurm (Peitschen- und Lungenwurm)

Die meisten Wurmarten befallen dabei den Darmtrakt des Hundes, es gibt jedoch diverse Arten, die andere Organe bevorzugen, wie beispielsweise die Lunge, Blutgefäße oder das Herz. Auch einige Larven leben in anderen Organen, bis sie schließlich als adulte Tiere in den Darm des Vierbeiners übersiedeln.

Würmer sind auch für den Menschen gefährlich!

Eine Ansteckung beim eigenen Vierbeiner ist durchaus denkbar. Wieder sind hier Kinder in besonderer Weise gefährdet. Sie haben oft einen innigen und engen Kontakt zu ihren vierbeinigen Freunden. Um die Übertragung von Würmern zu verhindern achte auf Folgendes:

  • Erlaube es nicht, dass der Chow-Chow Gesicht und Hände von Personen ableckt.
  • Kinder dürfen dem Hund keine Küsschen geben.
  • Nach dem Kontakt zum Vierbeiner immer die Hände waschen.
  • Lasse den Chow-Chow nicht im Bett eines Familienmitglieds schlafen.
  • Vor dem Essen Hände waschen nicht vergessen.

Woher bekommt mein Chow-Chow Würmer?

• Eier und Larven können an der Kleidung oder den Schuhen haften und so ins Haus getragen werden.
• Durch das Schnüffeln am Kot befallener Tiere. Es reicht dabei in manchen Fällen auch, wenn an der Stelle irgendwann einmal Kot gelegen hat.
• Der Chow-Chow frisst Aas.
• Infizierter Kot von Artgenossen oder Wildtieren wird gefressen.
• Beim Barfen kann es in sehr seltenen Fällen zu einer Ansteckung mit Bandwürmern durch rohes Fleisch kommen.
• Flöhe übertragen Bandwürmer ebenfalls.
• Einige Wurmarten können beim Säugen über die Muttermilch aufgenommen werden.
• Spul- oder Hakenwürmer können allerdings auch bereits im Mutterleib auf die Welpen übertragen werden.
• Im Mittelmeergebiet können durch Mückenstiche Herzwürmer übertragen werden. Dies sollte bedacht werden, wenn Du mit Deinem Chow-Chow dort Urlaub machst.
• Eine erneute Ansteckung ist durch das Belecken der eigenen Afterregion möglich.
• Beim Spielen mit anderen Hunden können Wurmeier im Fell haften bleiben, die hinterher abgeleckt und somit oral aufgenommen werden.
• Hakenwurmlarven ist es möglich, über die Haut des Hundes in dessen Körper zu gelangen.

Wie macht sich ein Befall mit Würmern bemerkbar?

Wann und wie sich eine Besiedelung mit Würmern bei Deinem Chow-Chow bemerkbar macht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen von der Wurmart und ihrer Anzahl, aber auch vom Gesundheitszustand des Vierbeiners und seinem Alter. Häufig deutet im Anfangsstadium nichts auf die Schmarotzer hin.

Symptome, die auftreten können, sind unter anderem:

• Dauerndes Husten
• Würgen
• Erbrechen (Werden Würmer erbrochen ist der Befall sehr weit fortgeschrittenen).
• „Schlittenfahren“ (Der Hund reibt die Afterregion über den Boden, um den Juckreiz zu lindern).
• Belecken der Afterregion.
• Darmverschluss
• Juckreiz
• Darmprobleme, wie zum Beispiel Entzündungen.
• Stumpfes, mattes Fell
• Haarausfall
• Hautprobleme
• Blutarmut
• Aufgeblähter Bauch (oft bei Welpen gut zu sehen).
• Durchfall (hartnäckig, wiederkehrend und manchmal blutig).
• Abgeschlagenheit
• Vermehrtes Fressen (Da die Nahrung von den Parasiten verwertet wird und dem Hund somit Nährstoffe entzogen werden).
• Unerklärlicher Gewichtsverlust
• Würmer oder Wurmsegmente (vom Bandwurm) werden im Kot gefunden.
• Beim Tierarzt können regelmäßig Kotproben abgegeben werden, um einen Befall zu erkennen.

Ganz wichtig:

Solltest Du Würmer im Kot des Chow-Chows entdecken oder Dein Hund würgt diese Parasiten sogar hervor, so ist der Befall bereits außer Kontrolle geraten und Du musst umgehend handeln. Die Ektoparasiten sind nicht nur äußerst unangenehm und lästig für den Vierbeiner, sondern ein enormes Gesundheitsrisiko. Langzeitschäden könnten die Folge sein, sowie Blutarmut oder eine starke Abmagerung. Der Tierarzt kann zum Glück schnell Abhilfe schaffen und dem Chow-Chow effektive Linderung bringen.

Wie beuge ich einem Wurmbefall vor?

Du wirst nie vollkommen ausschließen können, dass sich Dein Chow-Chow mit Würmern ansteckt. Du kannst das Risiko allerdings deutlich senken, wenn Du Dich an folgende Tipps hälst:

• Wälzt sich Dein Hund gern in Kuhfladen, anderen Hinterlassenschaften oder Aas, so solltest Du eingreifen, sobald Dein Chow-Chow Anstalten macht, sich hinzulegen und „einzuparfümieren“. Ist es bereits zu spät, den Hund hinterher gründlich baden.
• Unterbinde ebenfalls das Fressen von Kot und Aas. Trainiere das Kommando „Aus“ oder leine den Chow einfach nicht ab. Lässt sich das Verhalten trotz Training nicht abstellen, wäre ein Maulkorb eine Lösung.
• Räume hinter Deinem Chow-Chow auf. Sprich: Sammel seinen Kot auf. So wird die Ausbreitung von Parasiten und Krankheiten für andere Vierbeiner minimiert.
• Reinige die Accessoires von Deinem Hund regelmäßig. Wasche Schlafplätze, säubere Leine und Geschirr, Spielzeug, Bürsten und anderes Zubehör.
• Putze und desinfiziere auch die Transportbox. Besonders, wenn der Chow gerade einen Parasitenbefall hinter sich hat.
• Hatte Dein Hund Flöhe, verabreiche kurz darauf bitte eine Wurmkur, da Flöhe Bandwürmer übertragen.
• Näpfe täglich heiß auswaschen.
• Vermeide Kontakt zu unbekannten, streunenden oder kranken Hunden.
• Jagd Dein Chow gerne und erlegt und frisst dabei zum Beispiel Mäuse, so unterbinde dies. Lass ihn nicht von der Leine.
• Du lässt den Chow-Chow regelmäßig entwurmen, zum Beispiel alle drei Monate. Frage am besten den Tierarzt, welche Intervalle er empfiehlt.
• Sammelkotproben über mehrere Tage können alternativ in der Praxis abgegeben werden und geben Aufschluss über einen aktuellen Befall. So musst Du nur im Bedarfsfall entwurmen.

Wie oft muss ich meinen Chow-Chow entwurmen lassen?

Eine vierteljährliche Entwurmung wird von den meisten Tierärzten empfohlen. Insbesondere, wenn kein besonderes Risiko gegeben ist. Allerdings wirkt eine Wurmkur immer nur gegen einen aktuellen Befall und kann nicht vorbeugend gegen Würmer eingesetzt werden. Im Klartext heißt dies, dass der Chow-Chow sich schon kurz nach der Kur trotzdem wieder infizieren kann.

Wer seinem Hund kein Medikament verabreichen will, weil der Vierbeiner womöglich gerade gar keine Würmer hat, der kann die oben erwähnte Sammelkotprobe in regelmäßigen Intervallen beim Tierarzt abgeben. Hier sei jedoch erwähnt, dass der Hund bereits mit Eiern in Kontakt gekommen sein kann, sich aber noch kein Nachweis über einen Parasitenbefall im Kot zeigen muss. Eine Wurmkur alle drei Monate unterbricht hingegen den Lebenszyklus der Würmer, weil die aufgenommenen Würmer es nicht bis zum adulten Stadium schaffen.

Eine häufigere Entwurmung (z.B. jeden Monat) kann sinnvoll sein, wenn der Chow-Chow einer bestimmten Risikogruppe angehört oder Kinder und alte Menschen im gleichen Haushalt wohnen.

Wurmkuren werden meist in Tablettenform verabreicht. Allerdings kann es etwas trickreich sein, die Tablette auch tatsächlich in den Hund zu bekommen. Was beim Tierarzt so einfach aussieht, wird zu Hause oft zum Kampf. Wer seinen Chow-Chow überlisten will, kann die Pille in etwas Käse oder Leberwurst drücken und dem Vierbeiner unterjubeln. Wenn selbst dies nicht hilft, so gibt es Wurmkuren als Paste (gut bei Welpen) oder sogar als Injektion.

Wenn Du außerdem Chow noch weitere Hunde oder auch Katzen hälst, sollten natürlich alle Tiere gleichzeitig entwurmt werden, um eine gegenseitige Wiederansteckung zu vermeiden.

Wieso bekommen Chow-Chow Welpen schon Wurmkuren?

Welpen können sich bereits im Mutterleib mit diversen Wurmarten wie Haken- und Spulwürmern anstecken. Auch beim anschließenden Säugen können Parasiten über die Milchdrüsen aufgenommen werden. Darum erhält die Zuchthündin normalerweise auch eine Wurmkur, ehe sie von einem Deckrüden belegt wird. Da eine Ansteckung aber jederzeit wieder möglich ist, kann die Kur das Risiko nur eindämmen aber nicht vollständig abwenden.

Welpen sind durch Würmer stärker gefährdet als erwachsene Tiere, da ihr Immunsystem noch sehr unausgereift ist und sie auch auf Nährstoffmangel empfindlicher reagieren. Sie magern beispielsweise schneller ab. Somit werden Komplikationen durch Würmer wahrscheinlicher.

Sind die Chow-Chow Welpen geboren, so erhalten sie zur Sicherheit gemeinsam mit ihrer Mutter mehrere Wurmkuren. Die erste erfolgt zwei Wochen nach der Geburt und anschließend geht es in 14-tägigen Intervallen weiter, bis zur 12 Lebenswoche.


Sind Zecken für den Chow-Chow gefährlich?

Zecken haben 8 Beine und zählen somit zu den Spinnentierchen. Sie sind mehrere Millimeter groß und schwellen nach einer Blutmahlzeit um ein Vielfaches an. Sie sind sehr gut mit bloßem Auge sichtbar, selbst, wenn sie noch nicht vollgesogen sind. Hat die Zecke sich sattgefressen, lässt sie von ihrem Wirtstier ab. Je nach Zeckenart und Geschlecht kann sie jedoch bis zu mehreren Wochen auf dem Hund verbringen, ehe sie ihren Wirt verlässt.

Zecken können dem Hund insofern gefährlich werden, da sie Krankheiten übertragen können:

• Babesiose
• Borreliose
• Zeckenfieber
• FSME (Frühsommer Meningoenzephalitis)

Wie kommt die Zecke auf den Chow-Chow?

Die meisten Zecken sitzen irgendwo im Gras, Unterholz oder Gebüsch und warten darauf, dass ein potenzielles Wirtstier vorbei streift. Sie klammern sich dann an dem Vierbeiner fest und suchen sich in Ruhe eine geeignete Stelle zum Blutsaugen. Diese Strategie, auf ein Wirtstier zu gelangen, ist passiv und der „Gemeine Holzbock“ gehört beispielsweise zur Gattung dieser „Lauerer“. Ein erhöhtes Risiko sich eine Zecke einzuhandeln besteht dabei in Wäldern. In besonders gefährdeten Gebieten wird manchmal mit Warnschildern auf die Zecken aufmerksam gemacht. Neben den „Lauerern“ gibt es noch die „Jäger“, welche den Wirt aktiv verfolgen können.

Da die fiesen Spinnentierchen eigentlich überall dort lauern, wo sich ein Hund gerne aufhält (Wiese, Feld, Wald usw.), kann sich der Chow-Chow theoretisch bei jedem Spaziergang einen unerwünschten Untermieter einhandeln. In der Stadt, wo Grünflächen eher rar sind, ist die Wahrscheinlichkeit etwas geringer, aber auch hier kann ein Zeckenbefall nicht per se ausgeschlossen werden.

Wie erkenne ich, ob mein Chow-Chow Zecken hat?

Es gibt keine typischen Symptome, falls Dein Hund sich eine oder mehrere Zecken eingehandelt hat. Im Speichel der Zecke befinden sich nämlich Enzyme, welche die Bissstelle vorübergehend betäuben und den Hund somit unwissend lassen. Allerdings ist der Ort des Bisses manchmal an einer ungünstigen Stelle gelegen, sodass der Vierbeiner davon irritiert wird. Als störend werden die Zecken beispielsweise am Augenlid empfunden oder an den Lefzen. Hier kann der Hund durchaus mit Kopfschütteln oder Kratzen reagieren. Du solltest also hellhörig werden, wenn Dein Hund sich übermäßig kratzt.

Ansonsten kannst Du selbst die Spinnentierchen ausfindig machen, wenn Du das Fell des Chow-Chows nach ihnen absuchst. Im dichten Fell mag Dir eine „leere“ Zecke vielleicht entgehen, aber eine festsitzende Zecke, die schon angeschwollen ist, übersiehst Du garantiert nicht.

Wie kann ich einem Zeckenbiss vorbeugen?

Die Zecke ist durchaus wählerisch, wenn es um eine geeignete Stelle für ihre Blutmahlzeit geht. Bevorzugt werden vor allem dünne Hautpartien, die gut durchblutet sind und der Zugang somit einfach wird. Bis es zu einem Biss kommt, können manchmal mehrere Stunden vergehen.

Dies kannst Du Dir zunutze machen. Suche den Chow nach jeder Gassirunde kurz nach den achtbeinigen Parasiten ab. Dies kann sich beim Fell des Chow-Chows durchaus etwas mühselig gestalten. Besonders, wenn Dein Vierbeiner wenig kooperativ ist. Allerdings hast Du so die größten Chancen, die Zecke zu entfernen, noch ehe diese überhaupt zubeißen konnte.

Als Präventivmaßnahme gegen Zecken wird von einigen Hundebesitzern Knoblauch empfohlen. Etwas davon ins Futter gemischt und angeblich bleiben alle Zecken dem Vierbeiner fern. Doch nicht alle Chows mögen diesen ungewöhnlich schmeckenden Zusatz im Essen. Und abgesehen davon ist Knoblauch in gewisser Dosierung auch giftig für Hunde. Besser, Du besprichst diese Präventivmaßnahme mit einem Tierarzt, ehe Du damit startest.

Im Handel sind hingegen diverse Puder oder auch Sprays erhältlich, die vor Zecken schützen sollen. Diese Behandlungen müssen allerdings regelmäßig wiederholt werden, da der Schutz nicht sonderlich lange anhält. Ein weiterer Nachteil: Du musst strikt darauf achten, dass sich Dein Chow-Chow danach nicht leckt. Sonst nimmt er die Gifte selbst auf, was bei einer gewissen Regelmäßigkeit zu Vergiftungserscheinungen und anderen Problemen führen kann.

Richtig wirkungsvoll sind (wie bei Flöhen) Spot-Ons. Zwar kann sich trotzdem eine Zecke auf den Hund verirren und ihn auch beißen, allerdings stirbt das Spinnentier kurz darauf ab, wenn es anfängt, das Blut zu saugen. Manchmal bleibt die Zecke dann einfach im Hund stecken und fällt nicht ab, sondern verschrumpelt und „mumifiziert“ mit der Zeit. Du solltest den Chow also hin und wieder nach diesen kleinen Mumien absuchen und die Zecke nachträglich entfernen.

Ist ein Zeckenhalsband wirkungsvoll?

Ein Zecken- oder auch Flohhalsband wirkt tatsächlich gegen viele äußerliche Parasiten und hält die Plagegeister fern. Das permanente Tragen dieser vorbeugenden Maßnahme ist jedoch nicht ganz unbedenklich für Deinen Hund.

Nachteile sind beispielsweise:

• Der Hund ist dem Nervengift permanent ausgesetzt.
• Auch Du kannst versehentlich mit dem Halsband und somit mit dem Gift in Berührung kommen.
• Kinder sollten den Kontakt zum Zeckenhalsband unbedingt meiden und sich nach dem Spielen mit dem Hund stets gründlich die Hände waschen.
• Du darfst den Chow-Chow nicht baden oder in Gewässern schwimmen lassen, da sonst Gifte in den Wasserkreislauf gelangen.
• Das Gift kann auch an Artgenossen weitergegeben werden, wenn der Chow mit ihnen spielt und tobt.

Besser, Du suchst Deinen Hund selbst nach Zecken ab und entfernst diese bei Bedarf. Das ist am Ende gesünder. Wenn Du jedoch in einem besonders gefährdeten Gebiet lebst, kann ein Halsband durchaus in Erwägung gezogen werden.

Sollte ich meinen Chow-Chow gegen Borreliose impfen lassen?

Beratschlage dies am besten mit einem Tierarzt. Er kann das individuelle Risiko für Deinen Vierbeiner einschätzen und wird gegebenenfalls die Borreliose-Impfung empfehlen. Du solltest allerdings wissen, dass der Impfstoff nicht gegen alle Erregerarten wirkt und nur bei einigen Stämmen die Erkrankung und deren Beschwerden abwenden kann. Zudem wird der Zeckenbiss an sich nicht verhindert, aber der Ausbruch der eigentlichen Krankheit.

Wichtig:
Borreliose zählt aus den oben genannten Gründen nicht zu den Standardimpfungen (Core-Impfungen), sondern wird nur nach besonderer Risiko-Abschätzung verabreicht.

So entfernst Du eine Zecke bei Deinem Chow-Chow!

Nimm zum Entfernen einer Zecke immer ein geeignetes Hilfsmittel wie eine Zeckenzange, Zeckenkarte, Zeckenschlinge oder einen Zeckenhaken. Eine herkömmliche Pinzette funktioniert meist aber genauso gut. Du solltest Dich mit der Handhabung wohlfühlen und nicht zimperlich sein.

Das Herausziehen ist kein Hexenwerk und Du benötigst dazu keine spezielle Technik. Wichtig ist einzig, den Parasit möglichst nah an der Haut zu packen und seinen Kopf mit der Pinzette festzuhalten. Anschließend die Zecke mit einer gleichmäßigen und schnellen Bewegung rausziehen und schon bist Du fertig.

Achte darauf, den Körper nicht zu quetschen oder gar abzureißen. Sonst gelangt unter Umständen der Mageninhalt der Zecke in den Hund und somit auch darin enthaltene Keime. So kann es zu einer Ansteckung mit diversen Krankheiten kommen.

So bitte nicht:

• Entferne eine Zecke nie mit den bloßen Fingern! Ausnahme: Das Spinnentierchen hat noch nicht zugebissen und krabbelt im Fell herum. Quetschungen sind mit den Fingern nämlich wahrscheinlicher.
• Keinen Kleber oder Nagellack auf das Hinterteil der Zecke auftragen. Dies sorgt für Stress und es wird vermehrt Speichel in den Blutkreislauf des Hundes abgegeben, was zu Infektionen führen kann.

Hilfe, der Kopf der Zecke steckt fest!

Hat es nicht auf Anhieb geklappt die Zecke komplett zu entfernen und der Körper wurde abgerissen, so versuche vorsichtig, den Kopf mit einer Pinzette nachträglich herauszuholen. Funktioniert dies nicht, so beobachte die Stelle in den nächsten Tagen. Manchmal wird der „Fremdkörper“ vom Hund selbst abgestoßen.

Fällt der Zeckenkopf jedoch nicht von selbst ab oder Du bemerkst eine Rötung oder gar Schwellung, sollte ein Tierarzt sich das Ganze anschauen, den Rest der Zecke entfernen und die Stelle eventuell behandeln.


Wie gefährlich sind Milben beim Chow-Chow?

Auch Milben gehören zu den Spinnentieren. Je nach Milbenart werden dabei unterschiedliche Regionen des Hundes als Siedlungsort bevorzugt. Einige Arten besiedeln Bauch und Schenkelinnenseiten, andere finden sich hingegen in den Zehenzwischenräumen oder im Ohr. Milben verursachen oft einen unerträglichen Juckreiz und führen nicht selten zu Hautproblemen.

Milbenarten, die es sich gern auf dem Chow-Chow gemütlich machen, sind beispielsweise:

• Grabmilben (Sarkoptesmilbe)
• Grasmilben
• Räudemilben
• Haarbalgmilben

Einige dieser Arten können lästige Krankheiten bei Hunden auslösen, wie Räude oder Demodikose.

Wie erkenne ich einen Milbenbefall bei meinem Chow-Chow?

Unterschiedliche Milbenarten verursachen unterschiedliche Symptome beim Hund, da nicht immer die gleichen Regionen besiedelt werden. Folgende Symptome können bei Milben jedoch auftreten:

• Juckreiz
• Ständiges Beknabbern der Pfoten und Läufe
• Verhornungen
• Schuppen
• Permanentes Kratzen
• Kleine oder größere Wunden durch das ständige Kratzen
• Haarausfall (häufig lokal begrenzt)
• Ekzeme
• Quaddeln / Pusteln
• Kopfschiefhaltung und/oder Kopfschütteln
• Sarkoptes-Räude verursacht meist eine typische Krustenbildung an den Ohrrändern.

Dein gesunder Chow-Chow könnte trotz Milben ein unbeschwertes Leben haben, keinerlei Krankheitsanzeichen zeigen und sich auch nicht beeinträchtigt fühlen. Dies kann sich jedoch schlagartig ändern, wenn der Vierbeiner krank wird. Ist sein Immunsystem gerade mit der Bekämpfung eines Erregers beschäftigt und der Hund dadurch geschwächt, vermehren sich die Milben manchmal explosionsartig. Dies kann übrigens auch durch einen Wurmbefall hervorgerufen werden.

Was sind die Anzeichen für einen Befall mit Ohrmilben?

• Rötungen der Ohrmuschel
• Kopfschütteln
• Kopfschiefhaltung
• Schwellungen
• Krusten
• Dauerndes Kratzen
• Entzündungen
• Wunden (vom Chow-Chow durch das Kratzen und Schütteln selbst zugefügt)
• Übermäßig viel Ohrenschmalz
• Schwarz-brauner krümeliger Auswurf
• Gleichgewichts- und Koordinationsprobleme

Werden Ohrmilben über einen längeren Zeitraum nicht behandelt, so können zusätzliche Probleme hinzukommen. Die verstopften und schlecht ventilierten Gehörgänge sind ein perfekter Brutort für Pilze, Bakterien und andere Keime. Solche Sekundärinfektionen können zu schmerzhaften Mittelohrentzündungen führen oder im schlimmsten Fall Taubheit nach sich ziehen. Auch ein Blutohr, welches in der Behandlung oft langwierig ist, kann durch einen starken Milbenbefall hervorgerufen werden.

Wie werden Ohrmilben beim Chow-Chow bekämpft?

Du selbst kannst bei einer Besiedelung mit Ohrmilben wenig unternehmen. Es muss zwingend immer ein Tierarzt aufgesucht werden, um die Parasiten wieder loszuwerden. Dieser wird Dich nach Symptomen befragen, sich das Ohr ansehen und gegebenenfalls einen Abstrich machen, um die Diagnose zu untermauern oder zu entkräften.

Handelt es sich tatsächlich um Milben, wird er das Ohr reinigen und desinfizieren. Anschließend tötet ein lokal aufgetragenes Akarizid alle unerwünschten Ohrbewohner ab. Sollten bereits Sekundärinfektionen aufgetreten sein, so wird zusätzlich ein Antibiotikum verschrieben.

Zuhause müssen die Ohren noch eine Weile weiterversorgt werden. Dazu werden die Ohren des Chow-Chows gespült und mit einem Ohrreiniger (oder Milbenöl) behandelt. Damit die kleinen Spinnentierchen auch aus der Umgebung verschwinden, solltest Du die bevorzugten Aufenthalts- und Liegeplätze des Chow-Chows häufig waschen, putzen oder auf eine andere geeignete Art reinigen.


Was tun, wenn mein Chow-Chow Giardien hat?

Giardien sind einzellige begeißelte Parasiten und bevorzugen die Dünndarmschleimhaut des Hundes. Eine Ansteckung erfolgt fäkal-oral über kranke Tiere, die mit ihrem Kot eine große Anzahl an infektiösen Zysten ausscheiden. Diese sind sehr widerstandsfähig und können unter guten Bedingungen sogar mehrere Monate lang ansteckend bleiben. Die Zysten sind sogar dann noch ansteckend, wenn schon lange nichts mehr vom einstigen Kothaufen zu erkennen ist. Weitere Ansteckungswege sind über Aas, kontaminiertes Futter oder Wasser möglich.

Infizierte Hunde zeigen oftmals keinerlei Symptome, solange sie gesund sind. Manchmal kommen jedoch recht unspezifische Anzeichen vor, die zunächst auf eine andere Diagnose tippen lassen. Tritt keine Besserung ein, wird der Verdacht schließlich auf die Giardien gelenkt. Heutzutage gibt es aber auch Tests, welche die Diagnose mittlerweile schnell bestätigen können.

Symptome für Giardien beim Hund

• Hartnäckiger und wässriger Durchfall
• Blut im Kot
• Durchfall kommt nach einer Phase mit normal geformtem Kot stets wieder
• Fettkot
• Bauchkrämpfe und Schmerzen
• Gewichtsverlust
• Ausscheidungen haben eine typische gelbe Farbe
• Kot stinkt ganz fürchterlich
• Würgen und Erbrechen
• Kot ist von Schleim über oder durchzogen

So wird der Chow-Chow bei Giardien behandelt

Wurde die Diagnose sicher bestätigt, so erhält Dein Chow-Chow eine spezielle Wurmkur, die neben Würmern auch den Geißeltierchen schnell den Garaus macht. Mittel der Wahl ist dabei Fenbendazol oder Metronidazol.

Die Behandlung endet, sobald der Vierbeiner wieder symptomfrei ist. Kommt es zu einem Rückfall und der Chow-Chow leidet erneut unter Durchfall, so wird eine zweite Behandlungsrunde gestartet. Giardien können sich nämlich in die Galle zurückziehen, wo die Wurmkur ihnen nichts anhaben kann. So überleben einige Einzeller und besiedeln anschließend erneut den Dünndarm. Primäres Ziel der Therapie ist übrigens nicht, sämtliche Giardien auszumerzen, sondern den Vierbeiner erneut beschwerdefrei und symptomlos zu bekommen.

Da die Zysten mit dem Kot ausgeschieden werden und dadurch auch im Fell rund um die Afterregion haften bleiben, sollte der Chow-Chow während der Behandlung häufiger gebadet werden. So soll eine Neuansteckung des eigenen Vierbeiners verhindert werden, schützt aber auch andere Artgenossen vor einer Infektion mit Giardien.

Ansonsten folge den gleichen Reinigungs- und Hygieneempfehlungen wie bei einem Flohbefall: Wasche Schlafplätze, spüle Näpfe und reinige die Umgebung gründlich. Denke auch daran, den Kot des Chow-Chows möglichst restlos aufzusammeln, um andere Hunde nicht zu gefährden.

Übrigens:

Giardien zählen zu den Zoonosen. Du könntest Dich also bei Deinem Chow anstecken und umgekehrt. Dies kommt aufgrund der Wirtsspezifität zwar äußerst selten vor, ein gewisses Restrisiko ist aber gegeben.


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