Hunderasse Chow-Chow
Der Chow-Chow

Ein Hund mit Charakter: der Chow-Chow

Der Chow-Chow ist kein Hund für Jedermann. Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Rassevertreter anzuschaffen, sollte sich vor allem mit dem eigensinnigen Wesen des Chows auseinandersetzen und überlegen, ob er mit der Unabhängigkeit dieses Vierbeiners zurechtkäme. Seine Sturheit erfordert eine konsequente Erziehung und einen absolut zuverlässigen Besitzer, auf den der Chow-Chow sich hundertprozentig verlassen kann. Als Anfängerhund kommt der Chow-Chow darum nicht in Frage. Selbst erfahrene Hundebesitzer müssen sich mit dem Chow-Chow neu orientieren und auf seinen Charakter eingehen. Wer die Bedürfnisse der Rasse erfüllt, wird allerdings mit einem treuen Hund belohnt, der seinen Besitzer beschützt und unbestechlich ist.

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Steckbrief Chow-Chow

Weitere NamenChow, Chowdren
Größe♂ Rüde: 48-56 cm
♀ Hündin: 46-51 cm
Gewichtca. 20-32 kg
Herkunft/UrsprungUrsprung: China; Patronat: Großbritannien
FarbeEinfarbig rot, blau, schwarz, rehfarben, weiß oder creme (häufig schattiert)
FellbeschaffenheitKurzhaar (kurz, dicht, gerade, abstehend, plüschartig); Langhaar (dicht, gerade, abstehend, grob, weiche Unterwolle)
Lebenserwartung9 – 15 Jahre
Charakter/Wesenruhig, wachsam, treu, eigenwillig, eigenständig
KrankheitsgefährdungHüftdysplasie, Entropium, Magenprobleme, Hautprobleme, Glaukom, Katarakt
FCIFCI Nr:205, Gruppe 5, Sektion 5: Asiatische Spitze und verwandte Rassen Chow-Chow FCI Standard als PDF
AktivitätsbedarfDer Chow-Chow hat einen mittleren Aktivitätsbedarf
FutterbedarfDer Chow-Chow hat einen niedrigen Futterbedarf
FellpflegeDer Chow-Chow hat einen sehr großen Aufwand für Fellpflege
StadteignungDer Chow-Chow ist für die Stadt geeignet

 

Chow-Chow Infografik
Chow-Chow Infografik mit Größe, Gewicht, Herkunft, Lebenserwartung, Aktivitätsbedarf, Futterbedarf, Fellpflege und Stadteignung

 


11 kuriose Fakten über den Chow-Chow

1. Die Rasse stammt aus China, das Patronat hat allerdings Großbritannien.
2. Sein chinesischer Name „sōngshīquǎn” bedeutet so viel wie “Aufgeplusterter Löwenhund”
3. Der Chow-Chow ist ein Gebrauchshund und hatte im Laufe seiner langen Rassegeschichte viele Aufgaben, darunter Schlittenhund, Jagdhund, Hütehund, Kriegshund und Wachhund.
4. Der Chow-Chow ist eine der ältesten Hunderassen überhaupt, von denen es noch heute Rassevertreter gibt. Er wird als altertümliche Rasse oder auch „ancient breed“ bezeichnet.
5. Genetische Analysen ergaben, dass der Chow sowohl mit chinesischen Wölfen, als auch mit Grauwölfen verwandt ist.
6. Gaumen, Lefzen und Zunge des Chow-Chows sind blau.
7. Die Rasse diente auch als Fell- und Nahrungslieferant. Darauf deutet auch der Name Chow hin, was übersetzt Nahrung oder Essbares bedeutet.
8. Im Gegensatz zu allen anderen Hunden hat der Chow-Chow 44 anstatt der üblichen 42 Zähne.
9. Es gibt wilde Spekulationen darüber, ob er mit Bären verwandt ist, darauf deutet beispielsweise sein kurzer Fang hin oder die blaue Zunge (Eisbärzungen sind ebenfalls blau). Dies ist aus biologischer Sicht jedoch absolut ausgeschlossen.
10. Bereits im 11. Jahrhundert vor Christus finden sich Hinweise auf eine Hunderasse, welche auf die Beschreibung des Chow-Chows passen.
11. Zwei Chow-Chows durften bereits im Weißen Haus leben. Die Hunde Blackberry und Tiny Tim gehörten US-Präsident Calvin Coolidge.


Vom Gebrauchshund zum Liebling des Adels – Geschichte und Ursprung

Der Chow-Chow hat seinen Ursprung in China, wenngleich er vermutlich von Sibirien aus ins Kaiserreich gelangte. Während andere Hunderassen in China als Luxushündchen gehalten wurde, war der Chow-Chow in erster Linie schon immer ein Gebrauchshund. Er diente sogar als Fleischlieferant und wurde für diesen Zweck auch speziell gezüchtet. Trotzdem gab es auch Chow-Chows am Kaiserhof, die als Schmuckhunde gehalten wurden.

Im Jahre 1780 kam schließlich der erste Chow-Chow mit Matrosen nach England. Diese „wilden Hunde aus China“ wurden Mitte des 19. Jahrhunderts als Kuriosität im Londoner Zoo ausgestellt. 1880 folgte eine weitere Ausstellung, nämlich die einer schwarzen Chow-Chow Hündin im Kristallpalast. Die Hündin erregte die Aufmerksamkeit der feinen Gesellschaft und der Chow wurde zum Liebling des Adels. Einige einflussreiche Ladys begannen mit der Zucht der Hunde aus China.

Den ersten Club für die Rasse wurde schließlich 1895 gegründet und ein erster Rassestandard aufgestellt, der mit wenigen und kleinen Abänderungen noch heute gilt. Auch keine geringere als Königin Victoria fand Gefallen an den bärigen Hunden und der Chow-Chow wurde zu einem ihrer Lieblinge. Die gezielte Zucht in England und die dortige Entwicklung eines Rassestandards sind Gründe, warum im FCI – Standard als Ursprung für den Chow-Chow zwar China angegeben ist, das Patronat jedoch Großbritannien zugesprochen wird. Erst um 1920 rum kam der Chow-Chow auch nach Deutschland. Die Rasse ist hier immer noch recht selten und es gibt nur wenige VDH Züchter.


Würdevoll, unabhängig, stur – Charakter des Chow-Chow

Im Verhalten ist der Chow-Chow eher ignorant, stolz, eigensinnig und würdevoll wie eine Katze. Er ist nur bedingt unterwürfig, sondern vom Charakter und Wesen her eher selbstbewusst und unabhängig. Der freiheitsliebende Hund gilt als treu gegenüber seinem Besitzer und als unbestechlich. Allerdings ist der Chow eher ein Ein-Mann-Hund und bei Weitem kein typischer Familienhund. Trotz seines pelzigen Aussehens ist er nämlich nur bedingt für Familien mit Kindern geeignet. Er ist nur wenig verspielt und auch kein großer Schmuser. Darum sollte der Chow besser zu größeren Kindern oder Jugendlichen kommen, die dem Chow den nötigen Respekt entgegenbringen. Bei kleineren Kindern sollte früh der richtige Umgang mit dem Hund trainiert werden und der Chow-Chow muss ausreichend sozialisiert sein. Dann kann der Vierbeiner ein tolles weiteres Familienmitglied werden.

Sein Eigenwille und seine Sturheit werden oft mit Hinterlistigkeit und Verschlagenheit verwechselt. Ihm haften leider immer noch Vorurteile wie Bissigkeit und ein unberechenbares Verhalten an. Solche Verhaltensweisen zeigen sich allerdings nur bei unzureichender und falscher Erziehung und/oder wenn der Chow-Chow einen Besitzer hat, den er nicht für zuverlässig erachtet oder als unwürdig hält, sich ihm zu ergeben. Nichtsdestotrotz würde der Chow-Chow seine Familie bei Gefahr immer beschützen und er reagiert bei Gewalt durchaus mit Gegengewalt.

Durch seine Eigenständigkeit kann er auch gut eine Zeit lang alleine bleiben. Dies muss nicht zwingend im Haus sein, sondern er fühlt sich auch bei teilweiser Haltung im Garten wohl. Für die Zwingerhaltung ist die Rasse jedoch nicht geeignet. Obwohl der Chow-Chow wachsam ist, bringt ihn nichts so schnell aus der Ruhe. Er ist Fremden gegenüber distanziert, zurückhaltend oder gar abweisend.

Der Chow-Chow ist also ein dickköpfiger Charakterhund, der aber trotzdem sensibel ist. Er wird sich niemals seinem Herrn als Sklave ergeben, sondern behält sich eine gewisse Eigenständigkeit. Er kann sogar ausgesprochen nachtragend sein, wenn er ungerecht behandelt wird.


Was ist typisch Chow-Chow?

– Dickköpfig
– Eigensinnig
– Unabhängig
– Treu seinem Menschen ergeben
– Ein-Mann-Hund
– Stolz
– Wachsam
– Bereit zur Gegenwehr
– Nachtragend
– Sensibel
– Wenig Bereitschaft zur Unterordnung


Prominente Chow-Chow Besitzer

– Konrad Lorenz (Zoologe und Nobelpreisträger) – Stasi
– Sigmund Freud (Psychologe) – Jo-Fi
– Elvis Presley (Sänger/Schauspieler) – Getlow
– Janet Jackson (Sängerin) – Buckwheat
– Calvin Coolidge (US-Präsident) – Tiny Tim und Blackberry
– Walt Disney (Filmemacher) – Sunnee


Was muss ich beim Kauf des Chow-Chows beachten?

Eines vorweg: Einen Chow-Chow besitzt man nicht, man darf mit ihm zusammenleben. Respekt und Verständnis für seinen besonderen Charakter sind unabdingbar, wenn Sie einen Chow kaufen möchten.
Außerdem ist er kein Anfängerhund und Sie dürfen ihn nicht nur wegen seines tollen und einmaligen Aussehens kaufen. Wer den Chow-Chow missversteht, wird am Ende sicherlich keine Freude an dem Hund haben.

Überlegen Sie darum gut und erfüllen Sie folgende Voraussetzungen für die Haltung eines Chow-Chows:

– Sie brauchen viel Zeit für den Hund. Nicht nur in der Eingewöhnungsphase, auch danach braucht der Chow-Chow täglich Ihre Aufmerksamkeit: Erziehung, Pflege, Spaziergänge, Training und Beschäftigung erledigen sich nicht von allein.
– Können Sie sich den Vierbeiner auch leisten? Ihre monatlichen Ausgaben werden gewiss steigen, ganz abgesehen von möglichen Tierarztkosten.
– Gibt es ein finanzielles Polster für Notfälle?
– Ziehen alle in ihrer Familie / in Ihrem Haushalt am selben Strang und sind wirklich alle mit dem Kauf des Chow-Chows einverstanden?
– Niemand hat Allergien oder vielleicht Angst vor Hunden?
– Erlaubt ihre berufliche Situation die Hundehaltung?
– Falls Sie zur Miete wohnen: Ist Ihr Vermieter mit einem Hund in der Wohnung einverstanden?
– Sind Sie bereit, den Hund gut zu sozialisieren, ihn solide zu erziehen und eine Hundeschule zu besuchen?
– Sie betreiben kein zeitaufwendiges Hobby und sind gewillt, einen Großteil Ihrer Freizeit dem Chow-Chow zu widmen?
– Kompromisse und Verzicht im Alltag sind kein Problem?
– Wer kann Ihren Hund versorgen, wenn Sie in den Urlaub fahren oder wenn Sie einmal ernsthaft krank werden sollten?

Sie werden in Zukunft immer die Bedürfnisse Ihres Hundes im Auge behalten müssen, egal, was Sie planen oder tun. Einen Hund zu halten ist eine große Herausforderung und bringt einiges an Verantwortung mit sich. Reden Sie sich also nichts schön, damit es später kein böses Erwachen nach dem Kauf gibt. Sie sollten sich darum auch einige „Nachteile“ vor Augen führen, ehe Sie einen Chow-Chow kaufen:

– Ein Chow-Chow lebt 9 – 15 Jahre. So lange tragen Sie die Verantwortung und planen um die Bedürfnisse des Hundes herum.
– Unterschätzen Sie die Pflege des Chows nicht. Es könnten auch Besuche im Hundesalon anstehen, je nachdem wie gewillt Sie sind, den Vierbeiner stets top gepflegt haben und Zeit in die Pflege zu investieren.
– Bei Parasiten, wie Würmern stellen sich Ihnen die Nackenhaare auf? Ihr Chow-Chow könnte aber durchaus Floh und Co mit nach Hause bringen.
– Sie werden kaum Zeit für andere Hobbys haben
– Tägliche lange Spaziergänge sind Pflicht (egal bei welchem Wetter oder ob Wochenende oder Feiertag ist).
– Ein Hund verursacht Kosten und das im Laufe eines Hundelebens nicht zu knapp.
– Finanzielle Rücklagen können schnell aufgebraucht sein, wenn der Chow-Chow medizinische Versorgung braucht.
– Sie haben bald Hundehaare in der Wohnung. Und dies vor allem während des Fellwechsels nicht zu knapp. Sauberkeitsfanatiker werden mit dem Chow sicherlich nicht glücklich, denn Hunde machen natürlich auch ein gewisses Maß an Dreck.
– Können Sie die Hinterlassenschaften Ihres Hundes aufsammeln? Aus Spaziergängen oder bei der Reinlichkeitserziehung auch im Haus?
– Sie sind eingeschränkt in der Urlaubsplanung und auch die Spontanität kommt mitunter zu kurz.
– Dass Welpen mehr Aufmerksamkeit brauchen, ist klar, doch bedenken Sie, dass Hundesenioren ebenfalls wieder mehr Zuwendung und unter Umständen auch Pflege benötigen.

All dies sehen Sie eigentlich gar nicht als Nachteile an? Sie freuen sich auf die Verantwortung und die Herausforderungen, welche der Kauf eines Chow-Chows mit sich bringt? Hervorragend! Ihr Vierbeiner wird es sicherlich gut bei Ihnen haben und ein schönes und artgerechtes Hundeleben führen. Denn mal ehrlich: Ein Leben mit Hund ist doch gleich viel bunter, aufregender und es wird garantiert nie langweilig. Denn der Chow-Chow bringt natürlich auch Vorteile mit:

– Beim Kauf eines Welpen sehen Sie den kleinen Chow-Chow aufwachsen.
– Erziehung und Training können nach Ihren Vorstellungen gestaltet werden.
– Sie haben einen wunderschönen und stolzen Charakterhund an Ihrer Seite.
– Ihr Alltag bekommt frischen Wind.
– Sie werden vor neue Herausforderungen gestellt und können diese gemeinsam mit Ihrem Chow-Chow bewältigen.
– Sie werden viel mehr Zeit draußen verbringen.
– Sie werden schon bald alle anderen Hundebesitzer in Ihrer Nachbarschaft kennen und es entstehen vielleicht neue Freundschaften und Kontakte.
– Der Chow-Chow ist ein Beschützer und wird Sie, Ihre Familie und Ihr Heim bewachen.
– Auch, wenn die Rasse nicht so unterwürfig ist, wie andere: Der Chow-Chow wird Sie schwanzwedelnd begrüßen, wenn Sie nach Hause kommen und ihnen treu ergeben sein, wenn Sie ihm ein zuverlässiger Rudelführer sind.


Wo finde ich einen seriösen Chow-Chow Züchter?

Online finden Sie sicherlich viele Angebote und Inserate, bei denen Chow-Chows angeboten werden. Doch Vorsicht! Bei der Wahl des richtigen Hundes können Sie nicht vorsichtig und sorgfältig genug vorgehen. Denn Ihr neues Familienmitglied soll ja nicht nur wie ein Chow-Chow aussehen, sondern noch mehr Attribute mitbringen. Er soll wesensfest sein und einen guten Charakter haben. Auch auf die Gesundheit sollten Sie viel Wert legen. Erbkrankheiten kommen beispielsweise in jeder Rasse vor, werden durch züchterische Auslese und Gesundheitsvorsorge jedoch durch einen guten Züchter minimiert.

Wer hingegen bei einem Laienzüchter seinen Chow-Chow kauft oder gar von einem Welpenvermehrer, der geht ein hohes Risiko ein. Solche Hunde sind nicht selten schlecht sozialisiert, die Elterntiere haben keine Papiere, es ist nichts über deren Abstammung bekannt und Gesundheitsatteste finden sich häufig ebenfalls nicht. Ganz zu schweigen, dass besonders bei Vermehrern schlechte Hygienebedingungen herrschen, auf medizinische Versorgung kein Wert gelegt wird und die Welpen viel zu früh abgegeben werden.

Was macht also einen seriösen Chow-Chow Züchter aus?

– Die Welpen werden immer mit Kaufvertrag abgegeben.
– Alle Hunde haben Papiere und Impfausweise.
– Er ist sehr stolz auf alle seine Zuchttiere.
– Mutterhündin und Welpen erhalten Spezialfutter während Trächtigkeit und später in der Wurfkiste.
– Der Welpe wird geimpft, entwurmt und gechipt abgegeben.
– Elterntiere sind von einem Richter auf einer Prüfung für zuchttauglich befunden worden.
– Es gibt gesundheitliche Voraussetzungen für Zuchttiere.
– Sozialisation beginnt bereits beim Züchter und die Welpen werden an viele Alltagssituationen herangeführt und gewöhnt.
– Vereinszugehörigkeit.
– Niemals wird ein Welpe vor der 8. Lebenswoche abgegeben.
– Es wird aus Liebe zur Rasse und nicht des Profits wegen gezüchtet.
– Ein Vereinszüchter hat Schulungen besucht und Kenntnisse in Vererbung und Genetik.
– Er unterliegt Kontrollen und Auflagen seines Vereins/Clubs.
– Sie werden ausgiebig beraten und es werden Ihnen auch Fragen zu späteren Haltungsbedingungen, Verwendungszweck, Hundeerfahrenheit usw. gestellt.
– Die Zuchtstätte wirkt sauber und gepflegt.
– Keins der Tiere ist isoliert oder im Zwinger untergebracht, sondern es gibt Familienanschluss.
– Es ist nur ein Wurf da, bzw. nur eine Hündin tragend.
– Die Anzahl der Hunde und Rassen in der Zuchtstätte ist überschaubar bzw. sollte nicht mit mehr als zwei unterschiedlichen Rassen gezüchtet werden.
– Sie dürfen Mutterhündin und Wurfkiste besuchen.
– Sie bekommen eine kleine Erstausstattung für den Chow-Chow Welpen.
– Auch nach dem Kauf hat der Züchter ein offenes Ohr für Probleme und Sorgen.
– Einige Züchter machen für ehemalige Hunde Urlaubsvertretung oder passen im Krankheitsfall auf ihre alten Welpen auf.


Was kostet ein Chow-Chow?

Der Kaufpreis für einen Chow-Chow lässt sich pauschal nicht benennen. Es hängt sehr davon ab, von wem Sie den Hund beziehen und wie seriös dieser Anbieter ist. Welpenhändler bieten ihre Tiere häufig zu einem „Schleuderpreis“ an, den leider immer noch viele als verlockend empfinden. Dass am Ende aber oft oben drauf gezahlt wird, weil solche Welpen krank an ihre Besitzer weitergegeben werden, bedenken Interessenten nicht. Neben gesundheitlichen Problemen können sich auch Verhaltensauffälligkeiten dazugesellen.

Laienzüchter bzw. solche ohne Vereinszugehörigkeit bieten ihre Welpen ebenfalls etwas günstiger an. Allerdings züchten sie vollkommen ohne Auflagen und Zuchtvoraussetzungen für ihre Tiere. Natürlich gibt es viele unter ihnen, die mit Verstand und Herz züchten, dennoch sind solche Angebote immer mit Vorsicht zu genießen und der angebotene Chow-Chow sollte kritisch unter die Lupe genommen werden.

Der Preis bei einem Vereinszüchter mag anfänglich etwas zu hoch oder gar übertrieben erscheinen, allerdings sind die Welpen von ihm eigentlich immer ihr Geld wert. Aus dem bereits oben genannten Gründen können sie sicher sein, dass die kleinen Chows beste Voraussetzungen mitbringen, um wundervolle Begleiter und tolle Haustiere zu werden, die gesund sind und auch charakterlich keine Defizite haben.


Chow-Chow Clubs, die dem VDH angehören:

– Allgemeiner Chow-Chow-Club e.V.
– Chow-Chow-Club in Deutschland e.V.


Woran erkenne ich einen gesunden Chow-Chow Welpen?

Wer einen Chow-Chow sein Eigen nennen will, kann es oftmals kaum erwarten. Doch zügeln Sie Ihre Vorfreude ein wenig und kaufen Sie nicht blind den erst besten Vierbeiner. Schließlich möchten Sie einen gesunden Chow-Chow Welpen mit nach Hause nehmen, an dem Sie lange Freude haben werden und der Ihr Leben bereichert, anstatt Kummer und Sorgen hinzuzufügen. Werfen Sie also einen kritischen Blick in die Wurfkiste und achten Sie auf folgende Merkmale eines gesunden und umsorgten Welpen:

– Klare Augen
– Keine laufende Nase
– Saubere Ohren, die nicht stinken
– Kein Blähbauch, der auf Parasiten hindeuten könnte (durch das Fell womöglich schlecht zu sehen, also besser fühlen)
– Schönes griffiges und glänzendes Fell
– Reagiert positiv auf den Züchter und Besucher
– Ist neugierig und interessiert an seiner Umgebung
– Lässt sich anfassen
– Keine verschmutzten Hinterläufe, die auf Durchfall hindeuten könnten
– Gesund wirkendes Gebiss ohne Mundgeruch
– Kein merkwürdiger, hinkender oder lahmender Gang
– Der Welpe wirkt weder fett noch abgemagert
– Die Mutterhündin ist zugegen und es gibt Kontakt zu anderen Hunden oder Tieren
– Die Wurfkiste ist sauber
– Ein Welpe darf ruhig auch mal müde und ausgepowert sein, allerdings sollte er nicht apathisch wirken

Ist die Entscheidung schließlich gefallen, heißt es warten. Ein seriöser Züchter gibt seine Schützlinge keinesfalls vor der 8. Lebenswoche ab. Versüßen Sie sich die Zeit einfach, indem Sie die Erstausstattung für Ihren Welpen kaufen und das Zuhause auf die Ankunft des Vierbeiners vorbereiten.

Kaufen Sie Futternäpfe, Leine und Co, sowie Hundespielzeug. Fragen Sie den Züchter nach dem gewohnten Futter und Fütterungsgewohnheiten und besorgen Sie eine Anfangsration. Außerdem sollte Ihr Haushalt hundesicher gestaltet werden. Elektrokabel, giftige Pflanzen, Mülleimer und andere Gefahrenquellen sollten von neugierigen Welpen nicht erreichbar sein. Machen Sie zudem Ihren Balkon absturzsicher und umzäunen Sie Ihren Garten ohne Schwachstellen zum Durchschlüpfen.

Besorgen Sie sich darüber hinaus gute Fachliteratur. Sowohl über die Rasse des Chow-Chow, als auch die Hundehaltung oder die Erziehung eines Welpen allgemein.


Die Erziehung eines Sturkopfes

Der Chow-Chow Welpe bindet sich sehr früh an einen von ihm auserwählten Menschen aus seiner Familie, dem er dann allerdings treu ergeben ist. Selbst, wenn er sich nie komplett unterwerfen wird, so lässt er sich dennoch erziehen. Solange er seinem Besitzer vertrauen kann und nicht enttäuscht wird, ist er ein anhänglicher, wachsamer und treuer Begleiter.

Bei der Erziehung ist Konsequenz allerdings unabdingbar. Ein sprunghafter Halter, der inkonsequent ist und das Training schleifen lässt, wird später arge Probleme mit seinem ausgewachsenen Chow-Chow bekommen. Halten Sie sich darum unbedingt an aufgestellte Regeln. Ohne Ausnahme! Zwar sieht der Chow-Chow Welpe absolut niedlich aus, dies sollte jedoch kein Grund sein, ihm Fehlverhalten durchgehen zu lassen und die Hausregeln zu ändern und zu biegen.

Eine Hundeschule ist natürlich immer eine gute Idee, und zwar nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Legen Sie viel Wert auf eine solide Erziehung und lassen Sie Welpe und Junghund viele positive Erfahrungen sammeln.

Die Sozialisation sollte ebenfalls nicht zu kurz kommen, wenn der Chow-Chow in einer Familie leben und sozial verträglich mit Artgenossen und anderen Tieren sein soll. Außerdem hat der Chow-Chow Wachtrieb und kann durchaus seine eigenen Entscheidungen treffen. Umso wichtiger, dass er bei Fremden gelassen reagiert.

Mit Zwang werden Sie beim Chow-Chow übrigens nicht weit kommen. Er reagiert nur mit noch mehr Eigenwille und schaltet auf stur. Viel Lob und positive Verstärkung sind stattdessen angeraten. Der Chow-Chow braucht einen selbstbewussten Besitzer, der mit Geduld und Konsequenz mit ihm arbeitet.

Abrufen sollte während des Trainings besonders intensiv geübt werden, denn der Chow-Chow hat einen ausgeprägten Jagdtrieb. Ableinen sollten Sie ihn darum z.B. besser nur in einem umzäunten Hundepark oder im heimischen Garten. Im Wald oder auf Feldwegen ist hingegen Leinenzwang empfehlenswert.

Warum ist Erziehung so wichtig?

– Der Chow-Chow kann bei mangelnder Erziehung seine dominante Seite zeigen.
– Klare Regeln vermitteln dem Hund Verlässlichkeit seines Rudelführers und sorgen für Sicherheit und Vertrauen.
– Erziehung ist unabdingbar für ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Hund.
– Wohlerzogene Vierbeiner dürfen mehr Freiheiten genießen. Sie können beispielsweise problemlos überall hin mitgenommen werden, ohne negativ aufzufallen.
– Basiskommandos können Ihren Chow-Chow in Gefahrensituationen schützen oder solche erst gar nicht entstehen lassen. Zum Beispiel „Aus“ bei Giftködern oder „Komm“, wenn der Hund sich losgerissen hat.
– Ein dauerkläffender Vierbeiner oder einer, der hektisch an der Leine zieht, ist nervig und kräftezehrend. Mitunter sogar peinlich.
– Ein gut erzogener Chow-Chow ist hingegen ein gern gesehener Gast. In der Familie, bei Freunden, in der Stadt oder auf Reisen.

Darum starten Sie mit der Erziehung, sobald der Chow-Chow bei Ihnen einzieht. Besuchen Sie Welpenspielstunden und bieten Sie Kontakt zu Artgenossen. Haben Sie Geduld und bleiben Sie konsequent. Rückschläge in der Erziehung kommen bei der Sturheit des Chow-Chows durchaus vor, sollten jedoch ausgestanden werden. Seien Sie ihm ein zuverlässiger Besitzer.

Trainieren Sie mit dem Welpen zu Beginn vor allem die Leinenführigkeit, das Alleinbleiben, die Stubenreinheit und bringen Sie ihm seinen neuen Namen bei. Letzteres natürlich nur, wenn Sie sich für einen anderen Namen entscheiden sollten, als der Chow-Chow von seinem Züchter bekommen hat. Vergessen Sie auch nicht, Pflegerituale einzuführen und den Welpen an die notwendigen Handgriffe zu gewöhnen. Außerdem kann es für die Zukunft nicht schaden, ihn ebenfalls an eine Transportbox zu gewöhnen.


Wie kann ein Chow-Chow in Not geraten?

Ein Chow-Chow kann aus den unterschiedlichsten Gründen in Not geraten. Leider ist es immer der Mensch, der diese Notsituation verursacht und nie der Hund. Einer der häufigsten Gründe, warum der Chow-Chow beispielsweise im Tierheim sitzt, ist die Überforderung seiner Besitzer. Der Chow ist kein Anfängerhund und braucht eine sehr konsequente aber liebevolle Erziehung. Wird der Hund nicht von klein an gut sozialisiert und lernt seine Grenzen kennen, kann er aggressives Verhalten zeigen oder sein Eigensinn wächst seinen Besitzern schlichtweg über den Kopf.

Weitere Abgabgegründe sind:

– Tod des Besitzers
– Zu wenig Zeit für den Vierbeiner
– Finanzielle Kosten wurden unterschätzt
– Der Hund wurde ausgesetzt (z.B. zur Reisezeit)
– Der Chow-Chow muss gehen, wenn sich zweibeiniger Nachwuchs ankündigt
– Keine artgerechte Haltung (mehr) möglich
– Hunde im Mietobjekt nicht erlaubt
– Arbeitslosigkeit oder berufliche Veränderungen machen die Haltung unmöglich
– Auswanderung
– Kein Interesse mehr am Hund
– Der Chow-Chow ist ein „Trennungskind“, wenn seine Besitzer sich scheiden lassen bzw. getrennte Wege gehen
– Alter oder Krankheit des Besitzers machen die Hundehaltung beschwerlich
– Tierhaarallergie
– Der Chow-Chow stammt aus dem ausländischen Tierschutz

Es ist toll, wenn Sie einen Chow-Chow in Not eine zweite Chance geben möchten. Dazu gehört jedoch viel Hundeerfahrung und eine gute Portion Geduld und Einfühlungsvermögen. Hunde aus dem Tierschutz sind nicht selten traumatisiert, da sie viel durchgemacht haben und sie wurden oft durch ihre Vorbesitzer verzogen. Solche Unarten müssen angegangen werden. Häufig mithilfe eines professionellen Hundetrainers. Schließlich ist oftmals nichts über die Vergangenheit des Chow-Chows bekannt.

Es ist immer schwierig, einen Chow-Chow in eine neue Familie zu integrieren. Er bindet sich so fest an einen Menschen und dies von Welpenbeinen an, dass der Verlust mehr als schmerzhaft für ihn ist. Ein Chow-Chow aus dem Tierschutz ist allerdings fast immer ausgewachsen. Sie werden also viel Einfühlungsvermögen und Geduld mitbringen müssen, um ihn von Ihren Qualitäten zu überzeugen und dass Sie es wert sind, von ihm akzeptiert und respektiert zu werden. Darum sollten am besten nur erfahrene Hundehalter einen Chow-Chow in Not adoptieren. Ein weiterer Verlust wäre unerträglich für den Hund. Der Chow-Chow sollte bei Ihnen sein absolut endgültiges Zuhause finden.


Gibt es Chow-Chow Mischlinge?

Ja, dabei gibt es gezielte Verpaarungen von Chow-Chow und einer weiteren Rasse und solche Mischlingswelpen, die aus einem zufälligen und demnach ungeplanten Deckakt hervorgegangen sind. Je nach Paarungspartner ist das spätere Ergebnis allerdings nur schwer abzusehen. Allgemein gilt, je ähnlicher sich die Elterntiere hinsichtlich Aussehen, Größe, Temperament und Charakter sind, umso wahrscheinlicher wird sein, dass sich diese Eigenschaften auch beim Nachwuchs finden lassen. Sind der Chow-Chow und die zweite Hunderasse jedoch sehr unterschiedlich, müssen Sie sich überraschen lassen, welche Attribute sich bei den Welpen festigen werden.

Welche Mischlinge gibt es?

Chow-Chow – Shar Pei – Mix
Chow-Chow – Deutscher Schäferhund – Mix
Chow-Chow – Dackel – Mix
Chow-Chow – Golden Retriever – Mix
Chow-Chow – Labrador – Mix

Wenn Sie einen Chow-Chow Mix kaufen möchten, studieren Sie die Eigenschaften beider Ausgangsrassen, um einen Überblick über deren jeweiligen Charakterzüge und Haltungsbedingungen zu bekommen. So bekommen Sie eine Ahnung davon, was Sie erwarten könnte. Nicht immer setzten sich die gewünschten Eigenschaften durch und der Wunsch, mit dem Mischling einen mehr familientauglichen Hund zu kreieren, der trotzdem noch das einmalige Aussehen des Chows hat, gelingt bei Weitem nicht immer.


Ein geprüfter Chow-Chow Deckrüde und seine Vorteile

Mit der Hundezucht geht eine große Portion Verantwortung einher. Schließlich geht es nicht nur darum, einmal Welpen zu haben, sondern die Qualität der Rasse soll durch die Zucht verbessert und der Rassestandard will eingehalten werden. Darüber hinaus möchten Sie natürlich nicht nur hübsche Chow-Chow Welpen, sondern vor allem auch gesunde und charakterlich einwandfreie Vierbeiner. Dies ist nur möglich, wenn die Elterntiere gewissenhaft ausgesucht werden und nur die besten Tiere in die Zucht gehen.

Falls Sie also mit Ihrer Chow-Chow Hündin züchten möchten, sollten Sie sehr pingelig bei der Auswahl des richtigen Deckrüden sein. Mehr noch: Auch Ihre Hündin sollte Voraussetzungen mitbringen und bestenfalls melden Sie sich in einem Verein an und lassen Ihre Chow-Chow Hündin bei einer Zuchttauglichkeitsprüfung auf ihre Qualitäten hin testen.

Ein zur Zucht zugelassener Deckrüde, der einem Vereinszüchter gehört, erfüllt gewisse Standards, die für den Erhalt der Rasse notwendig sind. Damit kann der Hund vom Nachbarn oder der Vierbeiner eines Laienzüchters oftmals nicht oder nur unzureichend aufwarten.

Hier die Vorzüge eines geprüften Deckrüden auf einen Blick:

– Er entspricht dem Rassestandard.
– Ein Zuchtrichter hat ihn begutachtet, bewertet und für zuchttauglich befunden.
– Er besitzt Papiere (Ahnentafel).
– Der Deckrüde wurde auf HD und ED untersucht.
– Das Risiko für genetische Erkrankungen wird auf ein Minimum reduziert.
– Er hat Preise und Titel auf Shows und Ausstellungen gewonnen.
– Seine Nachzucht kann eventuell bereits begutachtet werden oder konnte sogar schon Erfolge feiern.
– Er ist charakterfest.

Die Decktaxe kann je nach Erfahrungsgrad des Deckrüden und seinen Erfolgen unterschiedlich ausfallen. Oftmals gibt es etwas Verhandlungsspielraum und einige Züchter bevorzugen als Preis sogar einen Welpen aus dem späteren Wurf. Solche und weitere Vereinbarungen werden normalerweise in einem Deckvertrag festgehalten.


Wie hoch ist die Lebenserwartung des Chow-Chows?

Der Chow-Chow hat eine Lebenserwartung zwischen 9 und 15 Jahren. Eine breite Zeitspanne, die nicht zuletzt auch von den Haltungsbedingungen und dem Gesundheitszustand des Hundes mitverursacht wird. Je gepflegter und besser versorgt der Vierbeiner ist, umso eher darf er auf eine schöne Lebensspanne hoffen. Hunde mit schlechter medizinischer Versorgung und minderwertigem Futter bringen es hingegen vermutlich nicht auf die obere Grenze von 15 Jahren.

Tipps für ein langes Leben des Chow-Chow:

– Kaufen Sie einen Chow-Chow Welpen ausschließlich bei einem verantwortungsvollen und seriösen Züchter.
– Füttern Sie hochwertiges Futter und passen Sie die Rationen dem Bewegungsdrang, Alter und Gesundheitszustand des Chow-Chows an.
– Geben Sie dem Hund ein schönes und sicheres Zuhause mit Familienanschluss.
– Sorgen Sie für ausreichend Bewegung und Beschäftigung. Auch geistige Auslastung sollte nicht zu kurz kommen.
– Übergewicht sollte unbedingt vermieden werden.
– Wann immer der Chow-Chow transportiert werden muss, sollte er stets angeschnallt werden oder in einer Transportbox mitfahren.
– Schieben Sie gesundheitliche Probleme nie auf die lange Bank und gehen Sie zeitig zum Tierarzt.
– Nehmen Sie Vorsorgetermine wahr.
– Lassen Sie Ihren Vierbeiner impfen.
– Untersuchen Sie den Chow-Chow regelmäßig auf Parasiten und verabreichen Sie zeitnah Wurm- oder Flohkuren.
– Pflegen Sie Ihren Chow-Chow. So sieht er nicht nur top aus, sondern bleibt auch länger gesund.
– Eine solide Erziehung kann helfen, den Hund vor Gefahren zu schützen.
– Besuchen Sie einen Kurs zur Ersten Hilfe am Hund. So können Sie im Notfall besser helfen.

Ein Restrisiko für Erbkrankheiten wird es leider immer geben. Selbst, wenn Ihr Hund keinerlei genetische Leiden entwickelt, kann er trotzdem eine Infektionskrankheit bekommen, von Parasiten befallen werden oder sich eine Verletzung zuziehen. Gehen Sie besser einmal zu viel zum Tierarzt als einmal zu wenig. Medizinische Versorgung ist enorm wichtig für ein schönes und gesundes Hundeleben.

Dennoch wird auch das erfüllteste und längste Hundeleben einmal zu Ende gehen. Machen Sie sich am besten bereits im Vorfeld Gedanken darüber, was mit Ihrem Chow-Chow geschehen soll, wenn er eines Tages über die Regenbogenbrücke geht. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, wie Sie Ihren treuen Begleiter beerdigen können oder ihm auf eine andere Weise gedenken. Wer früh Pläne macht, wird sich in der traurigen Stunde nicht mit den diversen Optionen auseinandersetzen müssen.


Beschäftigung für den Chow-Chow

Der Chow-Chow liebt Auslauf und ist für lange Spaziergänge sehr zu begeistern. Dennoch ist sein Bewegungsdrang eher als mittel einzustufen. Für den Hundesport ist er beispielsweise nur bedingt geeignet, da er dafür wenig zu motivieren ist. Dies bedeutet jedoch nicht, dass er alle Sparten komplett ablehnt. Vielleicht müssen Sie nur ein wenig probieren, um herauszufinden, was Ihrem Chow-Chow liegt. Tatsache ist jedoch, dass der sture Vierbeiner oftmals schnell das Interesse verliert, wenn sich ihm der Sinn einer Aufgabe nicht erschließt oder er nicht ausreichend motiviert wird. Leckerchen und weitere positive Verstärkungen können ihm jedoch helfen, seine Meinung zu ändern. Klicker und Targetstick eignen sich hervorragend, für eine auf dem Belohnungsprinzip basierende Trainingsmethode.

Bekommt der Chow-Chow genügend körperliche Beschäftigung, bleibt er fit und beweglich. Allerdings sollte auch sein Grips hin und wieder eingeschaltet werden. Geistige Beschäftigung kommt in vielen Hundehaushalten leider immer noch zu kurz. Dabei ist der Chow-Chow clever und wenn für ihn am Ende eine leckere Belohnung rausspringt, dann ist er sicherlich gern für die ein oder andere Herausforderung zu haben. Intelligenzspielzeuge sind dazu bestens geeignet, denn hierbei geht es darum, durch nachdenken oder ausprobieren an einen Leckerbissen zu kommen.

Spielregeln für die Chow-Chow Beschäftigung

– Nicht nach dem Fressen spielen
– Wecken Sie den Hund nicht zum Spielen auf
– Zwang oder Bestrafungen haben bei der Beschäftigung mit Ihrem Chow-Chow nichts verloren. Versuchen Sie lieber etwas anderes, sollte Ihr Vierbeiner ein Spiel nicht mögen.
– Probieren Sie öfter was Neues und bieten Sie neue Herausforderungen.
– Feiern Sie kleine Zwischenerfolge, das hält die Motivation aufrecht.
– Entdecken Sie die Vorlieben Ihres Chow-Chows und werden Sie gemeinsam Meister in seinem Lieblingsspiel.
– Lassen Sie neues Hundespielzeug immer erst unter Aufsicht ausprobieren, ehe Sie den Hund damit alleine lassen.
– Achten Sie auf robuste Materialien und Langlebigkeit
– Vermeiden Sie zu viel Bewegung beim Welpen und Junghund. Dies kann dem Bewegungsapparat schaden.


Mit dem Chow-Chow entspannt in den Urlaub fahren

Für Hundebesitzer steht fest: Ohne den Vierbeiner ist der Urlaub einfach nur halb so schön. Also heißt es Koffer für den Chow-Chow packen und alle zusammen in die Ferien fahren! Damit der Urlaub für Zwei- und Vierbeiner ein voller Erfolg wird und jeder auf seine Kosten kommt, gibt es im Vorfeld einiges zu beachten und zu planen:

– Wohin soll die Reise gehen? Ist das Land hundefreundlich?
– Eignet sich das Klima für den hitzeempfindlichen Chow-Chow?
– Wie wird das Urlaubsziel erreicht? Ist die Anreise unter Umständen beschwerlich für den Chow-Chow?
– Fragen Sie den Tierarzt nach typischen Hundekrankheiten und möglichen Problemen, die auf Ihren Vierbeiner warten könnten.
– Achten Sie auf Einreisebestimmungen.
– Sind Impfnachweise nötig (z.B. ist Tollwut immer Pflicht!)
– Gibt es örtliche Bestimmungen und Auflagen für Hunde? Leinenzwang oder Maulkorbpflicht?
– Beim Strandurlaub: Darf der Vierbeiner mit ans Meer?
– Welche Unterkunft kommt in Frage und ist hundefreundlich?
– Was gehört alles ins Reisegepäck des Chow-Chow?
– Was gibt es vor Ort womöglich nicht für ihn zu kaufen?
– Kennzeichnen Sie Ihren Hund mit einem Adressanhänger. Heimat- und Urlaubsadresse sollten darauf vermerkt werden. Denken Sie auch an Ihre Telefonnummer.
– Registrieren Sie den Chow-Chow mit seiner Transpondernummer bei TASSO, so kann er im Ernstfall identifiziert und wieder zu Ihnen zurückgebracht werden.
– Gibt es einen Tierarzt vor Ort, mit dem Sie sich verständigen können?

Viele Hundehalter bevorzugen die Anreise mit dem Auto oder bevorzugen gar das Camping mit Ihren Vierbeinern. So sind Mensch und Hund flexibler und es können so viele Pausen wie nötig eingelegt werden. Während der Fahrt sollte der Chow-Chow selbstverständlich angeschnallt werden. Bestenfalls mit einem Transportgeschirr mit doppelter Anbindung. Alternativ kann er im Kofferraum oder in einer Transportbox mitreisen, welche quer zur Fahrtrichtung installiert wurde.

Doch das Auto ist nicht das einzige Transportmittel, mit dem Ihr Chow-Chow in die Ferien starten kann. Auch Bahnreisen sind gut geeignet. Insbesondere Nachtzüge, auf denen Hund und Halter einfach die Anreise verschlafen können. Achten Sie auf Beförderungsbedingungen und ob es spezielle Auflagen im Zug oder auf den Bahnhöfen gibt.

Mit dem Flugzeug sollte der Chow-Chow hingegen nur reisen, wenn es sich um einen Kurzstreckenflug handelt oder es längerfristig ins Ausland geht. Ein Transport im klimatisierten Frachtraum ist nämlich stressig und ängstigend. Besser wäre also, entweder nicht zu fliegen oder den Hund nicht mit zu nehmen. Sorgen Sie deshalb schon früh für eine Notunterkunft, in der sich Ihr Chow-Chow wohlfühlt. Dies kann bei Bekannten, Verwandten oder Freunden sein oder Sie checken den Chow in ein Hundehotel ein.


Gesunde und leckere Ernährung

Wenn der Chow-Chow Welpe bei Ihnen einzieht, sollten Sie sein gewohntes Futter zumindest eine Weile noch weiter füttern. Möchten Sie auf ein anderes Futtermittel oder eine komplett andere Ernährungsweise umsteigen, sollte diese Umstellung immer schrittweise und niemals abrupt vonstattengehen. Auch beim erwachsenen Chow-Chow kann es zu Problemen, wie etwa Durchfall, kommen, wenn ganz plötzlich anderes Futter im Napf landet. Sowieso haben Welpen andere Ansprüche an Ihr Futter, als der ausgewachsene oder alte Chow-Chow. Darum gibt es Welpenfutter, normales Futter und Seniorenfutter. Auch für Kastraten gibt es Spezialnahrung, ebenso wie für Hunde mit Gewichtsproblemen (Lightfutter).

Was am Ende verfüttert wird, hängt von den Vorlieben Ihres Hundes, Ihrer bevorzugten Fütterungsart und natürlich dem zur Verfügung stehenden Budget ab. Im Fachhandel finden Sie dazu Trocken- und Nassfutter in allen Preisklassen. Suchen Sie dabei ein möglichst hochwertiges Hundefutter aus, mit wenigen Füllstoffen, ohne Zucker, Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker und mit einer kurzen und knackigen Zutatenliste. Hauptbestandteil einer gesunden Ernährung des Chow-Chows sollte dabei immer Fleisch sein, dicht gefolgt von einem großen Anteil Obst und Gemüse. Kurze Inhaltsangaben sprechen oft für gutes Hundefutter. Meiden sollten Sie hingegen Nahrung mit langen, unverständlichen und ungenauen Angaben.

Sowieso geht der Trend wieder verstärkt dazu über, den Hund artgerecht und wolfsähnlich zu ernähren, nämlich mit rohem Fleisch und anderen rohen Zutaten. BARF wird dies in der Fachwelt genannt und damit wird das Rad eigentlich nicht neu erfunden. Den Hund mit Schlacht- und Küchenabfällen zu ernähren war bis ins 20. Jahrhundert hinein vollkommen normal. Dies änderte sich erst mit dem Auftauchen von Fertigprodukten und kommerziell hergestellter Hundenahrung.

Heutzutage bekommt der Chow-Chow keine beliebigen Abfälle beim BARF, sondern auf seine Bedürfnisse zurechtgeschnittene Rohkost. Nicht nur zartes Muskelfleisch, sondern auch Innereien und Knochen landen dabei im Napf. Damit Ihr Vierbeiner alle wichtigen Nährstoffe bekommt und es keine Unter- oder Überversorgung gibt, sollte sich in die Thematik eingelesen werden.

Darüber hinaus sollte natürlich nichts verfüttert werden, das giftig für den Chow-Chow sein könnte. Dazu zählen übrigens auch viele Gerichte und Lebensmittel, die für den Menschen unbedenklich, lecker und gesund sind. Ignorieren Sie also Betteln bei Tisch und reichen Sie keine Tellerreste. Vergiftungen können auch schleichend entstehen.


Wie pflegeaufwendig ist ein Chow-Chow?

Das prächtige Fell des Chow-Chows hat seinen Preis. Er braucht pflegerisch einiges an Aufmerksamkeit und sollte am besten täglich gebürstet werden. Einmal die Woche steht zusätzlich ein gründliches Durchkämmen von Kopf bis Pfote an. Dies ist wichtig, damit die Haut des Chow-Chow atmen kann. Er besitzt nämlich eine dichte Unterwolle und bei ungepflegtem Fell ist eine gute Ventilation bis auf die Haut nicht mehr gegeben. Wer die Fellpflege vernachlässigt, riskiert zudem unschöne Verfilzungen im Fell, welche erst recht Hautprobleme nach sich ziehen können. Besonders gern entstehen solche Verfilzungen an der Halskrause und hinter den Ohren.

Gebadet werden muss der Chow-Chow hingegen nur in Ausnahmefällen. Es kann den Fellwechsel (der zweimal im Jahr erfolgt) jedoch beschleunigen, wenn er zu dieser Zeit gründlich gebürstet und auch gebadet wird.

Neben einem schönen Fell benötigt der Chow-Chow aber noch mehr Pflege. Zähneputzen sollte (so wie alle anderen Pflegemaßnahmen) schon im Welpenalter trainiert werden. Zusätzlich können Kauartikel, wie Zahnpflegesnacks und spezielles Spielzeug zur Zahnreinigung zum Einsatz kommen.

Auch Augen und Ohren benötigen die Aufmerksamkeit des Zweibeiners und sollten nach Bedarf gereinigt werden. Ein weiterer Blick muss auf die Pfoten und Krallen geworfen werden. Sie sind täglichen Beanspruchungen ausgesetzt und die Haare an den Pfoten können den Chow-Chow unter Umständen irritieren und müssen gegebenenfalls etwas geschnitten werden. Gleiches gilt für zu lange Krallen.

Grundausstattung für die Chow-Chow Pflege

– Zahnpasta und Zahnbürste (speziell für Hunde)
– Alternativ Kauartikel zur Zahnpflege
– Zeckenzange
– Flohkamm
– Kamm (Zinken sollten nicht zu eng stehen)
– Pudelbürste
– Krallenzange
– Tücher für die Augen und Ohrenreinigung
– Abgerundete Schere
– Gummistriegel
– Zupfbürste
– Fellharke


Gibt es typische Krankheiten beim Chow-Chow?

Wie jede andere Rasse auch, hat der Chow-Chow ebenfalls ein paar rassetypische Probleme mit einigen Erkrankungen. Dazu zählen beispielsweise:

– Verkleinerte rote Blutkörperchen (Mikrozytose)
– HD (Hüftdysplasie)
– Hautprobleme (z.B. Ekzeme)
– Entropium (Einstülpung des Lidrandes)
– Grüner Star
– Patellaluxation
– Hereditären Myotonie (Muskelerkrankung der Hinterhand)

Bei Vorsorgeuntersuchungen sollte der Tierarzt immer ein wachsames Auge auf diese möglichen Krankheitsbilder haben und bei ersten Anzeichen sofort einschreiten. Wenn Sie Ihren Chow-Chow von einem seriösen Züchter kaufen, ist das Risiko solcher genetischer Leiden immer etwas geringer, denn er achtet auf gesunde Elterntiere und muss Gesundheitsnachweise erbringen, ehe er mit diesen züchten darf.

Wann zum Tierarzt?

Zum Glück ist natürlich bei Weitem nicht jeder Chow-Chow von Erbkrankheiten betroffen. Trotzdem wird der Vierbeiner sicherlich hin und wieder von diversen Krankheiten oder Wehwehchen heimgesucht werden. Dazu zählen kleinere Verletzungen, Parasiten, Infektionskrankheiten, Magen-Darm-Beschwerden und andere Symptome. Auch Altersbeschwerden lassen sich nicht vermeiden.

Haben Sie Erfahrung mit einem Krankheitsbild, wie etwa Durchfall oder Erbrechen, können Sie den Chow-Chow mit einer kleinen Notfallapotheke und Hausmitteln erst einmal daheim behandeln. Tritt keine Besserung ein, heißt es dennoch ab zum Tierarzt. Dabei sollten Sie Probleme nie auf die lange Bank schieben, sondern möglichst zeitnah handeln. Je eher Krankheitssymptome beachtet und behandelt werden, umso schneller ist der Chow-Chow auch wieder beschwerdefrei.

Gehen Sie darum unter anderem bei folgenden Krankheitsanzeichen immer zum Tierarzt:

– Schmerzen
– Fieber
– Wunden / Verletzungen
– Abgerissene Kralle / Verletzte Kralle
– Lahmheiten
– Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen
– Abgebrochener Zahn
– Permanenter Juckreiz und häufiges Kratzen
– Schonhaltungen
– Fell- oder Hautprobleme
– Knubbel und Knötchen unter der Haut
– Zahnstein und fieser Mundgeruch
– Übermäßig viel Ohrenschmalz oder krümeliges Sekret in den Ohren
– Parasitenbefall
– Müffelnde Ohren
– Kopfschiefhaltung / Kopfschütteln
– (Verschluckter) Fremdkörper
– Vermutete oder akute Vergiftung
– Ungewöhnliche Verhaltensänderungen
– Änderungen im Fress- oder Trinkverhalten
– Häufiges Husten und Würgen, ohne zu erbrechen
– Wenn Sie ein schlechtes Gefühl oder eine Vermutung haben oder einfach unsicher sind


Impfungen – Welche sind für meinen Chow-Chow wichtig?

Es ist so einfach, seinen Chow-Chow vor unerwünschten Infektionskrankheiten zu schützen, wäre da nicht die Impfmüdigkeit einiger Halter oder die steigende Verunsicherung, welche durch Impfgegner zusätzlich geschürt wird. Dadurch sind viele Hundekrankheiten leider wieder verstärkt auf dem Vormarsch. Dies ist besonders fatal für Welpen und immungeschwächte Hunde, die (noch) nicht geimpft werden können. Sie sind den Erregern schutzlos ausgeliefert und gerade bei Welpen verlaufen schlimme Infektionskrankheiten oft tödlich.

Dabei sind alle zugelassenen Impfstoffe jahrelang erprobt und unterliegen strengen Kontrollen. Nebenwirkungen gibt es wie bei jedem anderen Medikament, aber schlimme Komplikationen sind äußerst selten. Der Nutzen überwiegt das Risiko der Injektion bei Weitem.

Um die Welpen zu schützen beginnt der Züchter darum schon mit der Grundimmunisierung des Wurfs. Käufer erhalten also einen Chow-Chow Welpen, der seine ersten Impfungen bereits erhalten hat. Im ausgehändigten Impfausweis wird vermerkt, welche dies waren und wann die jeweiligen Auffrischungen und weitere Impfungen nötig sind. Diese Termine sollten gewissenhaft wahrgenommen werden. Je nach Impfstoff sind Folgeimpfungen in Intervallen zwischen 1 bis 5 Jahren nötig.

Die wichtigsten Impfungen für den Chow-Chow sind:

– Staupe
– Parvovirose
– Leptospirose
– Tollwut
– HCC


Parasiten beim Chow-Chow

Parasiten auf oder in Ihrem Chow-Chow sind nicht nur eklig und unerfreulich, die winzigen Untermieter können dem Hund sogar richtig schaden, wenn ein Befall nicht erkannt beziehungsweise nicht behandelt wird. Neben lästigem Juckreiz oder Durchfällen kommen je nach Parasit noch eine ganze Reihe anderer Symptome hinzu und im schlimmsten Fall können Abmagerung und Organschäden entstehen.

Damit ihr Chow-Chow gesund und frei von Parasiten wie Flöhen, Milben und Würmern bleibt, hilft es, ihn gut zu beobachten und bei Auffälligkeiten rasch zu reagieren. Dazu zählen Symptome wie:

– Häufiges Kratzen
– Kopfschiefhaltung
– Durchfall
– Schlittenfahren
– Häufiges Schütteln
– Beknabbern von Fell und/oder Pfoten

Auch bei der Fellpflege sollten Sie gezielt auf krabbelnde ungebetene Gäste achten. Denn im dichten Fell des Chow-Chow lassen sich Flöhe oder Zecke nicht so schnell ausfindig machen, wie bei Kurzhaarhunden.

Zum Glück gibt es einen einfachen Weg, Parasiten im Fell wieder loszuwerden. Eine Flohkur wirkt meist auch gegen andere Schmarotzer und ihre Wirkung hält gleich mehrere Wochen an. Sie kann vierteljährlich verabreicht werden. Allerdings sollte in manchen Fällen nicht nur der Hund, sondern auch die Umgebung mitbehandelt werden. Dies gilt insbesondere für Flöhe. Sie halten sich nicht permanent auf dem Vierbeiner auf, sondern leben auch gern in seinen Schlaflagern oder in Polstermöbeln, Ritzen und Fugen. Damit es nicht zu einer schnellen Wiederansteckung kommt, sollten Sie demnach häufiger Staubsaugen und Wischen sowie Wohntextilien regelmäßig waschen.

Ein Befall mit Würmern ist meist nicht so rasch und deutlich ersichtlich. Zeigen sich hier erste Symptome, ist die Anzahl der Parasiten schon deutlich fortgeschritten. Hier kann es helfen, den Chow-Chow vierteljährlich entwurmen zu lassen, um das Risiko herabzusenken. Dies sollte insbesondere in Betracht gezogen werden, wenn Kinder oder ältere Menschen im Haushalt leben. Allerdings wirkt eine solche Kur nur gegen einen akuten Befall und eine Wiederansteckung ist schon kurze Zeit erneut möglich.

Gehen Sie bei einem Verdacht auf Parasiten zeitnah mit dem Chow-Chow zum Tierarzt, damit die Lebensqualität Ihres Hundes nicht leidet und Sie die Plagegeister schnell wieder los sind. Bedenken Sie, dass ein unbehandelter Befall auch die Lebenserwartung herabsetzen kann.


Noch mehr Wissenswertes und Interessantes

Wer den Chow-Chow besser kennenlernen möchte, sich mit anderen Haltern austauschen will oder spezielle Fragen zur Rasse hat, ist in einem Chow-Chow Forum gut aufgehoben. Hier finden sich neben Liebhabern der Rasse auch jede Menge Besitzer und auch Züchter und Kenner. Bei Fragen erhalten Sie oft zeitnah Antworten und Tipps zu Pflege, Haltung, Beschäftigung oder auch Ernährung. Hilfreiche Hinweise gibt es sicherlich auch zur Erziehung des bärigen Sturkopfes. Falls Sie selbst erfahrener Chow-Chow Besitzer sind, können Sie natürlich andere gern beraten. Nicht selten entstehen neue Kontakte und sogar Freundschaften. Kein Wunder, wenn gemeinsam geschwärmt wird und es viel über das Lieblingsthema Chow-Chow zu erzählen gibt.

Wer hingegen einen ersten Eindruck von der Rasse gewinnen möchte und den Chow-Chow einmal in Aktion erleben will, sollte sich die Fotogalerie anschauen und sich durch die unterhaltsamen und informativen Videos klicken. Wetten, dass auch Sie bald der Schönheit, dem Stolz und dem Eigensinn des Chow-Chows erlegen sind?

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