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Wie alt wird ein Chow-Chow?


Der Chow-Chow hat eine Lebenserwartung zwischen 9 und 15 Jahren. In dieser Zeit wird der Vierbeiner vollkommen auf Dich angewiesen sein, egal, ob er ein schönes Alter von anderthalb Jahrzehnten schafft oder nicht. Sei Dir darum der großen Verantwortung bewusst und versuche dem Chow-Chow ein artgerechtes, angenehmes und schönes Leben zu bieten. Schließlich wird der bärige Vierbeiner nur einen kleinen Teil Deines Lebens an Deiner Seite sein, aber für den Chow-Chow bist Du sein ganzes Leben.


Wie kommt es zu dieser Lebenserwartung?

Im Vergleich mit anderen Hunderassen ist die zu erwartende Lebensspanne des Chow-Chows mit 9 bis 15 Jahren recht breit gefächert. Wie kommt es zu dieser Bandbreite an möglichen Lebensjahren?

Zum einen ist es enorm wichtig, den Hund von einem seriösen Züchter zu kaufen, der Wert auf Gesundheitsstandards legt. Hunde aus schlechten Zuchten oder gnadenlos überzüchtete Vierbeiner neigen nämlich vermehrt zu gesundheitlichen Problemen und/oder sind womöglich erblich vorbelastet. So kann es also vorkommen, dass der eine Chow-Chow nicht mal die Zehn-Jahresmarke knackt, während ein anderer Rassevertreter sich über bis zu 15 Lenzen freuen kann.

Die Lebensqualität kann aber auch durch nicht genetisch bedingte Krankheiten oder einen Unfall leiden. Selbst Parasiten setzen unbehandelt die Lebenserwartung herab und Krebs kommt leider bei vielen alten Hunden vor, egal, welcher Rasse sie angehören.

Es gibt jedoch noch eine ganze Reihe weiterer Gründe, für eine lange oder eben kürzer ausfallende Lebenserwartung. Viele davon lassen sich sogar zum Teil von Dir als Halter beeinflussen. Dazu gehören beispielsweise die Haltungsbedingungen des Chow-Chows, welches Futter er bekommt und wie aktiv der Vierbeiner ist.

Wer nun mit dem Gedanken spielt, sich einen Chow-Chow-Mischling zuzulegen, weil ein Mix weitgehend als gesünder eingestuft wird, als ein reinrassiger Hund, der ist jedoch auf dem Holzweg. Dieses Gerücht hält sich nämlich immer noch hartnäckig.

Fakt ist jedoch, dass sich die Lebensspanne eines Mischlings pauschal nicht vorhersagen lässt und längst nicht länger sein muss als bei den reinrassigen Verwandten. Welches Alter erreicht wird, hängt unter anderem vom jeweiligen Paarungspartner ab und natürlich ebenso von den Lebens- und Haltungsbedingungen. Wer die beiden Ausgangsrassen, ihre Lebenserwartung und mögliche rassebedingte Krankheiten vergleicht, kann sich jedoch ein ungefähres Bild von der Lebenserwartung des Chow-Chow-Mix machen.


Die Lebensspanne des Chow-Chow im Vergleich mit anderen Hunderassen

Ganz allgemein lässt sich sagen, dass je größer ein Rassehund ist, umso kleiner fällt normalerweise seine Lebensspanne aus. Zu beachten ist bei dieser Aussage jedoch die Relation von Größe zu Gewicht. Es gibt durchaus große Hunde, die trotzdem eine schöne Lebenserwartung haben, allerdings auch schlank und sportlich sind. Schwere Kaliber haben hingegen das Nachsehen. Wohingegen die kleinen Rassen, wie Chihuahua und Co, wahre Metusalems werden können.

Einige Hunde bleiben allerdings unter der Zehnjahresmarke. Beispielsweise die Deutsche Dogge oder der Berner Sennenhund. Die allermeisten Vierbeiner erreichen jedoch ein Jahrzehnt oder werden sogar älter. Sehr zur Freude ihrer Besitzer.

Dass kleinere Hunde länger leben hängt laut Forschern unter anderen damit zusammen, dass sie ihre endgültige Größe rasch erreichen und auch früher geschlechtsreif werden. Wohingegen große Vierbeiner lange in der Pubertät stecken und erst mit zwei oder drei Jahren vollkommen „erwachsen“ sind. Außerdem wachsen sie besonders im ersten Lebensjahr rasant, was zu Lasten der Sehnen, Bänder und dem Rest des Bewegungsapparates geht.

Kleine Rassen

Chihuahua: 12 – 20 Jahre
Yorkshire Terrier: 13 – 16 Jahre
Malteser: 12 – 15 Jahre
Französische Bulldogge: 10 – 12 Jahre

Mittelgroße Rassen

Beagle: 12 – 15 Jahre
Chow-Chow: 9 – 15 Jahre
Kleiner Münsterländer: 12 – 13 Jahre
Shar Pei: 9 – 11 Jahre

Große Rassen

Golden Retriever: 10 – 12 Jahre
Berner Sennenhund: 6 – 8 Jahre
Deutscher Schäferhund: 9 – 13 Jahre
Dobermann: 10 – 13 Jahre

Sehr große Rassen

Deutsche Dogge: 8 – 10 Jahre
Irischer Wolfshund: 6 – 10 Jahre
Leonberger: 8 – 9 Jahre
Barsoi: 7 – 10 Jahre


Wie kann ich die Lebenserwartung meines Chow-Chows positiv beeinflussen?

9 – 15 Jahre sind eine große Bandbreite bei der Lebenserwartung des Chow-Chows. Damit die Lebensspanne Deines Exemplars hoffentlich am oberen Ende der Skala angesiedelt ist, kannst Du jedoch einiges unternehmen. Denn viele Faktoren der Hundehaltung lassen sich von Dir als Besitzer durchaus beeinflussen.

Die nachfolgenden Tipps sorgen dafür, dass Dein Chow-Chow ein glückliches und artgerechtes Leben bei Dir haben wird. Mehr noch: Du hälst ihn zusätzlich fit und gesund, damit er hoffentlich eine sehr lange Zeit an Deiner Seite verbringen darf.

Tipp 1: Kauf nur bei einem seriösen Züchter

Ein guter Züchter ist die Basis für einen gesunden und wesensfesten Welpen. Denn er lässt bei der Verpaarung der Elterntiere besondere Sorgfalt walten und seine Hunde sind allesamt von einem Zuchtwart begutachtet und für zuchttauglich befunden worden. Dies bedeutet, sie entsprechen dem Rassestandard, sind charakterfest und haben Gesundheitsatteste vorgelegt, welche als unbedenklich angesehen wurden. Die Weitergabe von Wesensmängeln oder Erbkrankheiten soll somit auf ein Minimum reduziert werden.

Mehr noch: Der Züchter wird den Wurf außerdem impfen lassen, Wurmkuren verabreichen und damit beginnen, die Welpen zu sozialisieren und an Alltägliches zu gewöhnen. Damit Du später beste Voraussetzungen für ein entspanntes Miteinander mit Deinem Welpen hast.

Tipp 2: Medizinische Versorgung gewährleisten

Je besser die tierärztliche Versorgung, umso länger könnte Dein Chow-Chow leben. Wer hingegen versäumt, bei Krankheiten zum Tierarzt zu fahren oder den Gang in die Praxis unnötig lange hinausschiebt, sorgt dafür, dass aus kleinen Wehwehchen womöglich ausgewachsene Probleme werden (z.B. bei Parasiten).

Beobachten und mit Hausmitteln behandeln solltest Du nur bei bekannten Problemen. Allerdings sollte trotzdem ein Tierarzt den Chow-Chow ansehen, wenn die Symptome nicht besser werden. Lieber einmal zu viel den Arzt gefragt, als einmal zu wenig!

Zur medizinischen Grundversorgung des Chow-Chows gehört außerdem, ihn vor gefährlichen Infektionskrankheiten zu schützen. Dazu sollte der Hund im Welpenalter seine Grundimmunisierung erhalten. Der Impfschutz muss anschließend alle paar Jahre aufgefrischt werden.

Während diesen Routinebesuchen wird der Tierarzt den Hund aber nicht nur mit der Nadel piksen, sondern auch seinen Allgemeinzustand begutachten. Meist wird dabei ebenfalls kontrolliert, ob der Chow-Chow unter Zahnstein leidet. Dieser wird von vielen leider immer noch unterschätzt, kann jedoch neben Schmerzen beim Kauen und Fressunlust beispielsweise zu Organschäden führen.

Zähneputzen und Kauartikel helfen, Maul, Zähne und Zahnfleisch gesund zu erhalten. Auch eine artgerechte Ernährung spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Schließlich wird durch gutes Futter die Zahnsteinbildung minimiert und vielleicht auch nie ein Problem sein.

Tipp 3: Ganzheitliche Pflege des Chow-Chows

Viele denken bei der Pflege des Chow-Chows direkt an das üppige Haarkleid des Vierbeiners. Tatsächlich nimmt die Pflege des Fells die meiste Zeit in Anspruch und sollte keinesfalls vernachlässigt werden, da es bei unzureichendem Bürsten und Kämmen zu Haar- und Hautproblemen kommen kann.

Doch zur Pflege des Chow-Chows gehört so viel mehr, als ein top-gestyltes Fell. Widme bei der Pflegeroutine auch Augen, Nase, Ohren, Maul, Zähnen, sowie Pfoten und Krallen Deine Aufmerksamkeit. Reinige nach Bedarf oder auch täglich (Zähne!) und achte auf Veränderungen. Gibt es Verletzungen, viel Ohrenschmalz, Zahnstein, eingetretene Fremdkörper, verklebte Augen oder Ähnliches? Fühlst Du beim Kämmen kleine Erhebungen oder Knubbel unter der Haut? Vielleicht entdeckst Du sogar lästige Untermieter, wie Flöhe, Milben, Zecken oder Würmer?

Bei beginnenden Problemen immer sofort zum Tierarzt fahren, um ein Wehwehchen direkt im Keim ersticken. Ansonsten entwickelt sich eine Lappalie schnell zum ausgewachsenen Problem.

Übrigens: Achte auch auf die Pflege sämtlichen Zubehörs. Leine, Fressnäpfe, Spielzeug, Bürsten, Schlafplätze und Co brauchen hin und wieder eine gründliche Reinigung. Außerdem sollten beschädigte Sachen schnell entsorgt oder ausgetauscht werden. Eine gute Hygiene im Haushalt und gepflegte Accessoires tragen nämlich viel zur Gesundheit Deines Chow-Chows bei.

Tipp 4: Gesunde Ernährung

Ein Mensch, der dauernd nur Fastfood oder Süßigkeiten isst, ernährt sich nicht gesund. Ebenso wenig wie jemand, der sich sehr einseitig ernährt. Genauso verhält es sich bei der Ernährung Deines Chow-Chows. Gehe sparsam mit Leckerchen um, füttere keine Essensreste oder Speisen vom Tisch und meide ungeeignete oder potenziell giftige Lebensmittel.

Achte hingegen auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung Deines Chow-Chows, die ihn mit allen wichtigen Mineralien, Proteinen, Vitaminen und Fetten versorgt. Lecker und gesund muss sich dabei nicht gegenseitig ausschließen.

Eine gesunde Ernährung ist nicht nur wichtig für ein starkes Immunsystem, sondern sorgt von Welpenbeinen an für eine gute Entwicklung von Muskeln, Knochen und des gesamten Bewegungsapparates.

Übergewicht sollte hingegen immer vermieden werden. Es beansprucht die Gelenke, sorgt für vorzeitigen Verschleiß und kann zu Organschäden führen. Natürlich darf es aber ab und zu mal ein Leckerbissen sein. Beispielsweise als Anreiz beim Training. Aber eben nur in Maßen.

Bei der Wahl des richtigen Futters muss auf die Inhaltsstoffe geachtet werden. Fleisch als Hauptbestandteil ist immer gut. Vermeide hingegen Produkte mit langen Zutatenlisten oder vielen Füll- und Konservierungsstoffen sowie Geschmacksverstärkern und anderen künstlichen Zusätzen.

Füttere außerdem dem Entwicklungsstand Deines Chow-Chows entsprechend. Welpen benötigen andere Kost, als erwachsene Hunde oder Senioren. Auch ein kastrierter Hund hat andere Ansprüche an sein Futter. Zu beachten wäre zudem der Aktivitätsgrad des Vierbeiners und welchen Belastungen er ausgesetzt ist.

Senioren haben zum Beispiel gern etwas mehr Ballaststoffe im Futter, um die Verdauung in Schwung zu bringen. Und weniger Kalorien tun der schlanken Linie gut, da sich ein alter Hund generell weniger bewegt.

Tipp 5: Ausreichend Bewegung und Beschäftigung

Der Chow-Chow mag nicht der bewegungsfreudigste Hund auf der Welt sein, aber er liebt lange Spaziergänge und ist gern mit seinen Menschen unterwegs. Daneben solltest Du ihn auch sonst ein wenig auf Trab halten und ihm ausreichend Bewegung verschaffen. Spiele mit Deinem Chow oder probiere eine Hundesportart aus. Der Vorteil hier: Viele Sportarten lasten den Vierbeiner sowohl körperlich als auch geistig aus. Allerdings sei anzumerken, dass der Chow-Chow häufig keinen Sinn in solchen Aktivitäten sieht und schnell das Interesse verliert. Einen Versuch ist es dennoch wert.

Du kannst auch Intelligenzspiele versuchen. Futter ist ein großer Anreiz mitzumachen und die meisten Spielsachen für den Grips oder die Nase des Hundes bedienen sich Leckerlis, um das Interesse des Vierbeiners lebendig zu halten. Mentale Beschäftigung sollte in der Hundehaltung keinesfalls unterschätzt werden. Ohne geistige Anregungen kann der Hund „verdummen“ und genauso wie körperliche Trägheit ist dies der Gesundheit und einer schönen Lebenserwartung nicht zuträglich.

Zu beachten ist allerdings, dass alte Hunde generell etwas langsamer und gemütlicher werden. Sie brauchen mehr Erholung und dösen länger. Dennoch musst Du den alternden Chow-Chow immer noch zu Bewegung motivieren, wenngleich das frühere Pensum etwas hinuntergeschraubt werden kann.

Tipp 6: Familienanschluss und ein hundegerechtes Zuhause

Der Chow-Chow liebt seine Familie und ein auserkorenes Mitglied meist ganz besonders. Er ist in der Regel ein Ein-Personen-Hund und sehr loyal. Trotzdem gilt die Rasse als eigenständig und selbstbewusst. So hat der Chow-Chow weniger Probleme mit dem Alleinsein, als so manch andere Rasse.

Er wird in Deiner Abwesenheit gut auf Dein Zuhause oder den Garten aufpassen. Für eine teilweise Haltung draußen auf dem Grundstück eignet er sich demnach durchaus. Für eine Haltung im Zwinger ist der Chow-Chow jedoch nicht geeignet.

Damit dem Vierbeiner in den eigenen vier Wänden nichts passiert, sollte Wohnung oder Haus bei Einzug des Chow-Chows hundesicher gemacht werden. Entschärfe Gefahrenquellen wie Treppen, Elektrokabel und Ähnliches und entsorge oder verstaue giftige Substanzen sicher bzw. unerreichbar. Denke auch an Geräte im Garten oder giftige Pflanzen. Da Rassehunde zudem gern gestohlen werden, sollte der Hund dort bestenfalls unter Aufsicht sein. Auch der Zaun muss hoch genug und ausbruchssicher gemacht werden.

Tipp 7: Sicherheit auf Reisen und bei Spaziergängen

Du wirst viel Zeit mit dem Chow-Chow draußen verbringen. Da ist es wichtig, auf die Sicherheit des Hundes zu achten. Viele Chows haben beispielsweise einen ausgeprägten Jagdtrieb. Ein Ableinen ist darum nur in sicheren Gegenden oder Hundeparks zu empfehlen. Ansonsten könnte der Hund auf die Straße laufen und sich oder andere Verkehrsteilnehmer verletzen.

Außerdem ist eine frühe Sozialisation mit Artgenossen wichtig, denn ansonsten kann der Chow durchaus zickig auf andere Vierbeiner reagieren. Wer da nichts riskieren möchte, leint seinen Hund bei Begegnungen mit anderen Artgenossen ebenfalls besser an.

Um die Sicherheit des Chow-Chows zu gewährleisten sind Basiskommandos ebenfalls sehr wichtig. Ein „Bleib“ kann in manchen Situationen durchaus lebensrettend sein, genau wie das Kommando „Aus“. Stelle Dir nur einmal vor, Dein Chow hat einen vermeintlichen Leckerbissen (Giftköder) entdeckt.

Fährt Dein Hund hin und wieder im Auto mit (und seien es auch nur kurze Strecken), so muss er dort ausreichend gesichert werden. Er sollte weder andere Insassen, noch sich selbst im Falle eines Unfalles verletzen. Am sichersten fährt der Vierbeiner in einer Transportbox mit, die quer zur Fahrtrichtung aufgestellt wird. Auch ein Sicherheitsgeschirr bietet einen guten Schutz, allerdings solltest Du auf eine doppelte Anbindung achten. Ebenfalls zu empfehlen: Spezielle Autositze, die für Hunde konzipiert worden sind und ähnlich wie ein Kindersitz funktionieren.

Tipp 8: Kastration

Eine Kastration gilt nicht nur unter Hundebesitzern, sondern auch unter Tierärzten als umstritten. Der Eingriff ist eigentlich nicht nötig und eine Operation birgt immer Risiken.

Häufig ist es aber der Bequemlichkeit der Halter geschuldet, dass eine Kastration gefordert wird. Beispielsweise um den Hygieneaufwand während der Läufigkeit zu umgehen oder weil der Hund unerwünschte Verhaltensweisen an den Tag legt, wie einen ausgeprägten Sexualtrieb oder Aggressivität gegenüber Artgenossen. Allerdings lässt sich unangebrachtes Benehmen oft nicht mit einer Kastration aus der Welt schaffen, selbst, wenn dies gerne behauptet wird. Training und professionelle Hilfe wären hier sicherlich der bessere Weg.

Allerdings kann der Eingriff in den Hormonhaushalt durchaus auch positive Auswirkungen haben. Bei Hündinnen werden so Gesäugetumore oder Probleme mit der Gebärmutter erfolgreich verhindert. Jedoch nur bei einer Frühkastration oder wenn die OP spätestens nach der ersten Läufigkeit stattfindet. Es hat sich in den letzten Jahren aber herausgestellt, dass die Operation für unerwünschte Begleiterscheinungen sorgt, und einige Krankheiten tatsächlich bei sterilisierten Hunden stärker auftreten, als bei nicht kastrierten Geschlechtsgenossen.


Woran merke ich, dass mein Chow-Chow in die Jahre kommt?

1. Im Alter werden die meisten Hunde bedeutend ruhiger. Passe das Bewegungspensum den veränderten Bedingungen an, aber sorge immer noch für genügend körperliche Ertüchtigung.
2. Senioren benötigen längere Ruhepausen, um sich zu erholen, und sind schneller erschöpft.
3. Viele alte Hunde haben eine lieb gewonnene Routine und Abweichungen davon sind ganz und gar nicht erwünscht.
4. Einige werden etwas schrullig und haben seltsame aber liebenswürdige Eigenheiten entwickelt.
5. Die Anpassungsfähigkeit lässt nach. Fremde Orte, Menschen oder Vierbeiner werden argwöhnisch betrachtet und gar nicht gut aufgenommen.
6. Es kann zu Sehschwierigkeiten oder Schwerhörigkeit kommen.
7. Probleme mit steifen Gelenken, Rückenschmerzen oder andere Altersbeschwerden treten nun auf. Vielleicht schafft Dein Chow-Chow nun den Sprung aufs Sofa nicht mehr und Du musst etwas nachhelfen. Bei Ausflügen mit dem Auto kann eine Hunderampe helfen, die Gelenke zu schonen und sie entlastet natürlich auch Deinen Rücken. Treppensteigen sollte (so gut es geht) vermieden werden.
8. Einige alte Hunde werden inkontinent. Um „Unfälle“ gering zu halten, gehe häufiger für ein paar Minuten raus oder lasse den Chow-Chow öfter mal in den Garten. Wer mag, kann dem Hund auch eine Windel im Haus anziehen.


Der Chow-Chow geht über die Regenbogenbrücke – Mein Chow-Chow stirbt – Abschied nehmen

Irgendwann ist auch das schönste und längste Chow-Chow-Leben einmal zu Ende. Wer Glück hat, dessen treuer Vierbeiner schläft vielleicht zu Hause einfach friedlich in seinem Körbchen ein. Doch leider ist dies eher die Ausnahme als die Regel. Viele Hunde werden vom Tierarzt erlöst. Zum Beispiel wegen:

• fehlender Lebensqualität
• schwerer Krankheit
• starken und nicht (mehr) therapierbaren Schmerzen

Häufig geht dem Entschluss zum Einschläfern eine lange Leidensgeschichte voraus. Tierarzt und Halter werden zunächst nichts unversucht lassen, dem Chow-Chow zu helfen, Leid oder Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität aufrecht zu erhalten. Ist dies nicht mehr möglich, wird der Tierarzt irgendwann zu diesem Schritt raten.

Eine schwere Entscheidung, die einige Besitzer lange vor sich herschieben. Schließlich ist es nicht leicht, den geliebten Vierbeiner nach vielen schönen Jahren gehen zu lassen. Doch bedenke, dass der Tierarzt diesen Rat ebenfalls nicht leichtfertig ausspricht und die Ressourcen dem Vierbeiner zu helfen meist vollkommen ausgeschöpft wurden. In diesem Moment solltest Du als Halter nicht egoistisch sein, sondern das geliebte Haustier über die Regenbogenbrücke schicken, an deren Ende es sicherlich auf Dich warten wird.

Als du Dich für den Kauf des Chow-Chows entschieden hast, wusstest Du um die Verantwortung, die mit der Hundehaltung einhergeht und darum sollte letztendlich zum Wohle des Vierbeiners entschieden werden. Sei in seinen letzten Stunden unbedingt bei ihm und an seiner Seite. So wie er auch immer treu an Deiner Seite war.


Abschied beim Tierarzt

Wenn der Abschied in einer Tierarztpraxis sein muss, so kommt dieses Datum meist nicht überraschend. Du hast oft Zeit, Dich mit dem Gedanken des Abschieds abzufinden und Pläne zu machen, was hinterher mit dem Chow-Chow geschehen soll.

Für den Hund ist es sicherlich einfacher, wenn Du Dich dazu entschließen kannst, ihn ins Behandlungszimmer zu begleiten und bis zum Schluss an seiner Seite bist. Dies wird ihm Sicherheit geben, schließlich warst Du ihm ein Leben lang ein zuverlässiger Besitzer. Er wird weniger nervös sein und keine Angst haben. Je ruhiger und gefasster Du dabei bist, umso entspannter ist auch Dein Hund. Er kann friedlich in Deiner Anwesenheit einschlafen.

Doch natürlich wird dies kein leichtes Unterfangen. Es mag unkompliziert erscheinen, sich vorzunehmen, nicht zu weinen und für den Vierbeiner stark zu sein, aber es ist schwer in der Umsetzung. Wenn Du es nicht schaffst, ist dies kein Beinbruch. Du verlierst so viel mehr als nur ein Haustier und da ist es mehr als in Ordnung, wenn Tränen fließen und Du die Haltung verlierst.

Wie kann ich diesen schweren Tag ein klein wenig einfacher machen?

1. Mache  Dir Gedanken darüber, ob Du den Chow-Chow nach der Euthanasie wieder mit nach Hause nehmen möchtest und was generell anschließend mit dem toten Hund geschehen soll.
2. Bitte den Tierarzt, Dir den Ablauf des Einschläferns genau zu erklären. Im besten Falle geschieht dies vor dem eigentlichen Termin. So gibt es später keine Überraschungen und Du weißt was gerade passiert und wieso.
3. Frage die Sprechstundenhilfe nach einem geeigneten Termin. Zum Beispiel zu Zeiten in denen wenig los ist oder generell eher am Ende der Praxiszeiten. So vermeidest Du es, mit schwerem Herzen in einem vollen Wartezimmer zu sitzen oder nach dem Einschläfern mit Deinem toten Vierbeiner unter den Augen von anderen Tierbesitzern die Praxis wieder zu verlassen. Die meisten Tierärzte bevorzugen Dich aber bei solch einem Termin und lassen Dich erst gar nicht warten. Häufig sind auch Terminabsprachen außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich.
4. Frage nach, ob es nach der Euthanasie die Möglichkeit gibt, sich vom Chow-Chow in Ruhe zu verabschieden. Damit Besitzer Zeit haben zu trauern und sich zu sammeln, nehmen einige Ärzte das Einschläfern in speziellen Räumen vor, wo anschließend keine weiteren Patienten hineingelassen und behandelt werden. So gibt es keinen Termindruck.
5. Nimm Taschentücher mit, selbst wenn Du glaubst, stark sein zu können.
6. Verabschiede Dich von Deinem Chow-Chow. Erzähle ihm, was für ein toller Hund er ist und wie dankbar Du bist, ihn in Deinem Leben gehabt zu haben. Deine Stimme wird ihn beruhigen und wenn Du es möchtest, kannst Du ihn streicheln, umarmen oder seinen Kopf auf Deinen Schoß legen. So lange der Tierarzt nicht bei seiner Arbeit behindert wird, ist oft vieles möglich bzw. erlaubt.
7. Zahle für den Eingriff im Voraus. So kannst Du anschließend die Praxis schnell verlassen und erhälst auch keine Rechnung nach Hause, die den Tag wieder schmerzhaft aufleben lässt.
8. Nimm jemanden als emotionale Unterstützung mit in die Praxis. Eine Person, die Deinen Schmerz versteht, auch wenn es ja laut vieler Menschen „nur“ ein Haustier war. Jemanden zu haben, der Dich auffängt und tröstet, ist wichtig.
9. Solch ein Erlebnis steckt man nicht einfach so weg. Es ist sehr emotional und aufwühlend. Du hast gerade Dein geliebtes Haustier sterben sehen. Fahre in diesem Zustand besser nicht Auto, sondern lasse  Dich fahren oder rufe ein Taxi.
10. Soll der Chow-Chow wieder mit nach Hause, so denke an eine Decke oder Ähnliches, in das Du ihn einwickeln und transportieren kannst. Es wäre auch denkbar, dass er auf eben jener Decke eingeschläfert wird. Hat sie einen vertrauten Geruch von Zuhause, ist dies noch besser, da es zusätzliche Sicherheit gibt.

Was passiert mit dem Chow-Chow, wenn ich ihn anschließend in der Praxis lasse?

Nicht jeder hat die Möglichkeit den Chow-Chow zu beerdigen oder einäschern zu lassen. Wer kein eigenes Grundstück hat, kann ihn auch nicht im eignen Garten begraben. Einige möchten oder können den toten Hund vielleicht auch gar nicht wieder mitnehmen.

Ist dies der Fall, so wird der verstorbene Vierbeiner in einem Kühlraum oder einer großen Kühltruhe mit anderen Tieren, die in der Praxis eingeschläfert wurden, aufbewahrt und der Tierarzt kümmert sich später um die „Entsorgung“. Diesen Service wird er Dir auch anbieten, falls Du Dich für eine Einschläferung bei Dir zu Hause entscheiden solltest.

Die Tierkörperbeseitigung holt diese Tiere anschließend ab und entsorgt sie fachmännisch. Dabei werden die ehemaligen Haustiere aus Seuchenschutzgründen verbrannt. Manchmal werden aus den Überresten noch diverse Produkte, wie beispielsweise Schmierseife hergestellt. Sicherlich keine schöne Vorstellung für die meisten Hundebesitzer, weshalb es mittlerweile viele Alternativen gibt.


Dem Chow-Chow zu Hause Lebewohl sagen

Du kannst den Tierarzt fragen, ob er die Euthanasie auch bei Dir zu Hause vornehmen kann. Die meisten Veterinäre bieten diesen Service mittlerweile gegen einen Aufpreis an. Den Vierbeiner in seiner gewohnten Umgebung einzuschläfern hat dabei viele Vorteile, und zwar nicht nur für den Chow-Chow, sondern auch für Dich als Besitzer.

Vorteile:

• Die Tierarztpraxis bedeutet für viele Hunde purer Stress, was beim Einschläfern zu Hause vermieden werden kann.
• Du bist in Deinem eigenen Zuhause ebenfalls entspannter.
• Es gibt keine anderen wartenden Tierbesitzer und keinen Termindruck, nachdem der Hund eingeschläfert wurde.
• Du musst Dich nicht vor anderen Menschen in der Praxis zusammenreißen, sondern kannst Trauer eher zulassen und so viel und lange weinen, wie Du möchtest.
• Dein Chow-Chow ist inmitten seiner Familie und das gibt ihm ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.
• Der Hund kann an einem schönen Platz eingeschläfert werden, den er kennt und gern hat. In seinem Körbchen oder auf dem Sofa vielleicht. Natürlich kannst Du ihn auch halten oder Dich neben ihn legen.


Wenn Kinder und Jugendliche um den Chow-Chow trauern

Je nach Alter Deiner Kinder kann der Verlust des Haustieres unterschiedlich schwer ins Gewicht fallen. Kleinkinder kommen über das Ereignis meist schneller hinweg, fragen vielleicht noch eine Weile nach dem Vierbeiner und verstehen irgendwann, dass der Chow-Chow „weg“ ist.

Für ältere Kinder ist der Tod des Vierbeiners allerdings oftmals die erste Berührung mit den Themen Endgültigkeit, Tod und Trauer. Vielleicht kannten Deine Kinder ein Leben ohne Chow-Chow gar nicht und sind mit ihm aufgewachsen. Solch einen langjährigen Freund zu verlieren ist sehr schwer. Du kannst Deinen Kindern helfen, indem Du selbst Trauer zulässt und somit zeigst, dass es okay ist, traurig zu sein und zu weinen. So werden sich Kinder verstanden fühlen.

Ganz wichtig ist, bei der Wahrheit zu bleiben. Ausreden, wie „Der-Chow-Chow ist weggelaufen“ stürzen den Nachwuchs höchstens in Verzweiflung und es bleibt die unerfüllte Hoffnung auf ein Wiedersehen. Erkläre stattdessen altersgerecht, was passiert ist, und warum der Hund nun nicht mehr da ist.

Vermeide es, den geliebten Vierbeiner zügig durch einen neuen Hund ersetzen zu wollen. Dies könnte Dir sehr übel genommen werden. Der Chow-Chow war wie ein Familienmitglied und sein Platz im Herzen Deiner Kinder kann kein anderer Hund einnehmen. Wenn Du persönlich gerne wieder einen Vierbeiner im Haus haben möchtest, warte damit. Vielleicht äußern Deine Kinder nach einiger Zeit auch diesen Wunsch.

Akzeptiere es außerdem, wenn Dein Nachwuchs mit in die Praxis kommen möchte oder den Chow-Chow noch einmal sehen will, bevor er beerdigt wird. Entscheide selbst, ob Dein Kind damit umgehen kann. Tatsächlich kann es helfen, zu verstehen, was passiert ist und es kann auch Ängste nehmen. Beispielsweise wenn die Kinder sehen, dass der Hund ganz friedlich aussieht.

Kleine Rituale, die über den Verlust hinweghelfen können:

• War Dein Chow-Chow bereits sehr alt oder vielleicht krank, dann kann es helfen, wenn Du Deinen Kindern erzählst, dass er ein erfülltes und langes Hundeleben hatte und nun keine Schmerzen mehr hat.

• Du kannst von einem Hundehimmel oder der Regenbogenbrücke berichten und dass die Tiere dort auf der anderen Seite glücklich sind.

• Sucht gemeinsam ein Foto aus und hängt es auf.

• Falls die Kinder mit in die Praxis gehen oder der Hund zu Hause eingeschläfert wurde, könnt Ihr den Chow-Chow ein letztes Mal streicheln. Weise darauf hin, wie friedlich er aussieht.

• Beerdigt den Hund und lass die Kinder an der Planung und Durchführung (altersgerecht) teilhaben.

• Pflückt Blumen für einen Strauß/Kranz oder pflanzt etwas auf dem Grab an.

• Zündet eine Gedenkkerze für den Chow-Chow an.

• Du musst nicht unbedingt einen Grabstein kaufen. Ihr könnt ebenso gut einen schönen Stein bemalen und beschriften.

• Die Kinder können dem Hund einen Abschiedsbrief schreiben. Wer noch nicht schreiben kann, könnte ein Bild malen.

• Gestaltet das Behältnis, in welchem der Chow-Chow beerdigt wird zusammen. Bemalt eine Decke oder ein Laken, eine Kiste oder einen Karton.

• Wer den Chow-Chow nicht beerdigen will, kann stattdessen auch symbolisch eine kleine Kiste beisetzen, in die Halsband, Napf, Lieblingsspielzeug oder etwas anderes vom Hund hineingelegt wird.


Darf ich meinen Chow-Chow beerdigen?

Du hast sogar diverse Möglichkeiten, wie Du den Chow-Chow beerdigen kannst. Heutzutage ist es keine Seltenheit mehr, dass Tierbesitzer einen würdevollen Abschied von ihrem Haustier möchten und einen Ort, der aufgesucht werden kann, wenn sie den haarigen Freund vermissen.

Dabei ist es sinnvoll, sich schon lange im Voraus mit diesem Thema zu beschäftigen, selbst wenn der Hund noch jung ist und Du daran keinen Gedanken verschwenden willst. Der Tag wird leider schneller kommen, als Dir lieb ist und somit wäre es ratsam sich spätestens bei ersten Altersanzeichen Deines Hundes mit diesem Thema zu befassen. So kannst Du eine wohlüberlegte Entscheidung treffen und musst Dich nicht mitten in Deiner Trauer mit den diversen Optionen auseinandersetzen und vielleicht eine übereilte Wahl treffen.

1. Tierfriedhof

Es gibt immer mehr Tierbestatter, die sich um trauernde Hundebesitzer kümmern und um die sterblichen Überreste ihrer geliebten Vierbeiner. Solche Bestatter übernehmen nach dem Tod des Chow-Chows gern die Organisation für dessen Beisetzung und helfen Dir bei der Auswahl der richtigen Bestattungsart und der Wahl eines Behältnisses.

Dabei kann der Chow-Chow in einem Sarg oder einer Urne beigesetzt werden. Das Grab kann darüber hinaus nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden. Der Grabplatz wird meist für mehrere Jahre gemietet und die Mietperiode kann auf Verlangen verlängert werden. Wer möchte, kann die Beerdigung natürlich auch selbst übernehmen und muss nicht zwingend einen Bestatter in Anspruch nehmen. Setze Dich einfach mit dem Tierfriedhof in Verbindung.

Neben der klassischen Bestattung auf einem Tierfriedhof gibt es auch die Möglichkeit den Hund in einem Tierfriedwald bestatten zu lassen. Hier wird die Asche unauffällig unter einem Baum begraben. Damit seine ehemaligen Besitzer die letzte Ruhestätte später wiederfinden, ist jeder Baum durchnummeriert und trägt eine kleine Plakette.

2. Im eigenen Garten begraben

Unter bestimmten Voraussetzungen und Auflagen ist es gestattet, den Chow-Chow auf dem eigenen Grundstück zu begraben. Dies gibt den Besitzern zum einen die Möglichkeit, besonders nah bei ihrem verstorbenen Vierbeiner zu sein und der Grabplatz kann ganz individuell gestaltet werden. Auch für Kinder ist diese Art der Hundebestattung geeignet, da sie den Vierbeiner so immer noch in ihrer Nähe wissen und den Platz aufsuchen können, wann immer ihnen danach ist.

Nicht jede Gemeinde handhabt die Regelungen zu dieser Bestattungsart jedoch gleich und es gibt Vorschriften, die eine Bestattung unter Umständen sogar illegal machen. Informiere Dich also, bevor Du den Chow-Chow begraben möchtest.

Meistens gelten folgende Bestimmungen:

• Das Grundstück muss sich in Privatbesitz befinden.
• Der Bestattungsort darf nicht in einem Wasserschutzgebiet liegen.
• Der Chow-Chow darf nicht an einer meldepflichtigen Krankheit verstorben sein.
• Der Grabplatz muss tief genug ausgehoben werden. Der Hund sollte anschließend mit mindestens 50 cm Erde bedeckt werden können.
• Wenn Du den Hund in einen Sarg legst oder in eine Decke wickeln möchtest, sollte dies nur mit Materialien geschehen, die leicht verrotten.
• Erkundige Dich über Mindestabstände zu Nachbargrundstücken, öffentlichen Plätzen oder Wegen.

3. Einäscherung

Wer sich dazu entschließen sollte, seinen Hund einzuäschern, hat hinterher vielfältige Möglichkeiten, was mit der Asche geschehen soll. So können die Überreste auf einem Tierfriedhof beigesetzt oder im heimischen Garten vergraben werden. Weiterhin wäre ebenso denkbar, die Asche an einem schönen Ort zu verstreuen.

Wer den Hund nicht beisetzen möchte, könnte die Asche auch in einer dezenten Urne aufbewahren. Es gibt bei Tierbestattern und online viele schöne Behältnisse in diversen Farben, Formen und aus unterschiedlichen Materialien, die nicht nach einer klassischen Urne aussehen und sich so ganz unauffällig in Dein Zuhause einfügen. So ist selbst für Besucher nicht ersichtlich, was sich im Inneren eigentlich verbirgt. Ein ganz besonderes dieser Behältnisse ist dabei ein Aschebilderrahmen. Hier lässt sich etwas Asche in ein Fach auf der Rückseite einfüllen und vorne wird ganz einfach ein Foto des Vierbeiners eingeschoben.

Ganz nah bei Dir tragen kannst Du den Chow-Chow hingegen in einem Asche-Amulett. Es muss jedoch nicht zwingend so ein Anhänger sein. Mittlerweile gibt es Modelle auch in Form von Schlüsselanhängern oder Armbändern. Es gibt zudem Künstler, die nutzen eine kleine Menge Asche und verschmelzen sie zusammen mit Glas zu Erinnerungskristallen.

Besonders schöne Optionen sind die Herstellung eines Tierdiamanten oder die Asche dient als Nährstoff für einen kleinen Baumsamen und transformiert die Überreste des Hundes in einen Baum (siehe unten).

Die Einäscherung eignet sich gut für Hundebesitzer, die nach dem Tod des Vierbeiners noch nicht genau wissen, wie sie anschließend verfahren und dem Chow-Chow gedenken möchten. Beispielsweise, wenn der Tod sehr plötzlich eingetreten ist.

4. Aus dem Chow-Chow wird ein Baum

Dies ist wirklich eine besondere Form der Beerdigung und gleichzeitig eine wundervolle Art dem Chow-Chow zu gedenken. Die Asche des Hundes wird dabei in eine spezielle Urne eingefüllt, die biologisch abbaubar ist und sich demnach nach einiger Zeit zersetzt. Zeitgleich wird ein Baumsamen mit in die Urne gegeben, der Nährstoffe aus der umliegenden Erde sowie der Asche bezieht. Dadurch kann er keimen und wachsen. Die sterblichen Überreste des Chow-Chows verwandeln sich so mit der Zeit in einen Baum, an dem Du noch jahrelang Freude haben wirst. Welcher Baum mithilfe Deines geliebten Vierbeiners wachsen soll, kannst Du im Shop von Urnabios selbst wählen.


Wie kann ich meinem Chow-Chow sonst noch gedenken?


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Tierdiamant

Wenn Du Deinen Chow-Chow einäschern lässt, hast Du hinterher die Möglichkeit, aus der Asche einen synthetischen Diamanten herstellen zu lassen. Eine etwas kostspielige aber auch besonders schöne Art, dem einst geliebten Haustier zu gedenken. Der Prozess dauert mehrere Wochen und das Resultat kann nach Deinem Wunsch geschliffen werden. Auch die Farbe des Tierdiamanten ist meist frei wählbar. Anschließend kann der Diamant in ein Schmuckstück eingesetzt werden, wie einen Ring, ein Armband oder einen Kettenanhänger. So trägst Du den Chow-Chow nach seinem Ableben immer bei Dir.

Schmuck aus Hundehaaren

Der Chow-Chow hat üppiges Fell und haart insbesondere zum Fellwechsel sehr stark. Aber auch sonst lassen sich leicht lose Haare ausbürsten. Diese kannst Du an Künstler und Handwerker einschicken, die daraus wunderbaren Schmuck für Dich fertigen. Ketten, Ohrringe, Schlüsselanhänger und Co. kannst Du auch nach dem Tod des Chow-Chows noch tragen und den Vierbeiner so immer bei Dir haben. Wie viel Unterwolle benötigt wird, hängt von dem gewählten Schmuckstück ab. Du kannst auch nur einige wenige Haare in eine Perle oder Ähnliches einarbeiten lassen. Es gibt jedoch auch Anbieter, die spinnen aus dem Hundehaar (welches mit Schafshaar gemischt wird) Wolle, die anschließend zu Pullovern und anderen Kleidungsstücken verarbeitet werden kann. Also fleißig bürsten und die ausgekämmten Haare zu Lebzeiten sammeln und verarbeiten lassen. Du kannst die Haare aber ebenso in ein Medaillon füllen (ähnlich wie beim Asche-Medaillon).

Pfotenabdruck

Eine schöne und einfache Idee, dem Chow-Chow zu gedenken. Der Abdruck kann nach dem Tod des Vierbeiners angefertigt werden oder noch zu Lebzeiten. Alles, was Du dazu brauchst, ist ein Blatt Papier und ein Stempelkissen oder auch bunte Farbe. Ganz, wie Du magst. Doch statt dem klassischen Abdruck kannst Du auch einen 3D Abdruck der Pfote machen. Dazu finden sich online zahlreiche Do-it-yourself-Abform-Sets mit Gips und diversem Zubehör. Du kannst die Pfote auch in Ton oder Salzteig verewigen und anschließend noch schön anmalen. Eine tolle Idee für Kinder beispielsweise. Einfach und ohne Kleckerei geht es mit Formschaum. Auch hier finden sich Angebote online. Der Abdruck kann später aufgehangen oder aufgestellt werden.


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