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Chow-Chow Pflege/Fellpflege

Wie sieht die perfekte Pflege des Chow-Chows aus?

Das tolle und auffällige Haarkleid des Chow-Chows ist sein Markenzeichen. Sicherlich nimmt die Fellpflege von Deckhaar und Unterwolle auch den Löwenanteil bei der Pflege dieser Hunderasse ein. Trotzdem gehört zu einem gepflegten Chow-Chow noch weitaus mehr. Schließlich soll Dein Hund von Kopf bis Pfote top aussehen. Demnach musst Du auch den Ohren, Augen, Zähnen, Pfoten und Krallen Deine Aufmerksamkeit schenken. Dabei geht es nicht nur um die Reinigung dieser Bereiche, sondern auch um die Inspektion auf erste Krankheitsanzeichen.

Wer sich täglich der Pflege und Kontrolle seines Vierbeiners widmet, wird demnach schnell feststellen, ob etwas nicht stimmt. So kann im Bedarfsfall schnell ein Tierarzt aufgesucht werden, der gegebenenfalls eine Therapie einleitet. Je eher dem Hund geholfen wird, umso rascher ist ein Problem meist auch wieder aus der Welt geschafft. Die Pflege des Chow-Chows sorgt also auch für einen gesunden und somit glücklichen Hund. Sie kann die Lebenserwartung und Lebensqualität zudem positiv beeinflussen.

Da Du Deinem Chow-Chow regelmäßig mit Bürste, Krallenzange, Tüchern und Co. zu Leibe rücken musst, sollten solche Handgriffe und Pflegerituale schon früh zur Normalität für den Hund werden. Darum übe solche Pflegerituale am besten schon im Welpenalter. Während dieser Zeit ist eh alles neu für den Hund und er wird die diversen Handgriffe schnell als normal und notwendig akzeptieren, wenn Du ihm diese spielerisch vermittelst und sie mit positiven Erlebnissen verknüpft werden (z.B. Belohnungshappen fürs Stillhalten, Pfote geben, ins Maul schauen lassen usw.). Zur Gewöhnung reichen ein paar Minuten täglich aus.

Ist ein Chow-Chow sehr pflegeintensiv?

Ja. Ein Chow-Chow benötigt mehr Pflege, als so manch andere Hunderasse. Sein löwenähnliches Aussehen kommt nur vollends zur Geltung, wenn der Hund rundum gepflegt und gesund ist. Wer die Fellpflege beim Chow-Chow vernachlässigt, riskiert Verfilzungen, die schnell zum Gesundheitsproblem werden können. Denn die Rasse neigt ohnehin zu Hautproblemen, wie Ekzemen oder „Hot Spots“. Eine unzureichende Pflege verstärkt diese Probleme zusätzlich.

Darum solltest Du am besten täglich zur Bürste greifen und den Chow-Chow rund 10-15 Minuten komplett durchbürsten. Einmal die Woche sollte die Pflege dann etwas intensiver ausfallen. Mit einem Kamm wird der Hund gründlich durch alle Fellschichten gekämmt. Dabei sollte besonderes Augenmerk auf Regionen gelegt werden, die recht schnell verfilzen. Dazu zählen Fang, die Stellen hinter den Ohren, Achseln, die Halskrause und auch der Bereich rund um die Genitalien. Kleinere Knötchen können zunächst mit den Fingern etwas entwirrt und anschließend ausgekämmt werden.

Verliert der Chow-Chow sein Welpenfell, solltest Du den Hund häufiger kämmen und bürsten, um den Vorgang zu beschleunigen. Das Gleiche gilt, wenn der Fellwechsel ansteht. So vermeidest Du auch zu viele lose und herumfliegende Haare in Deiner Wohnung. Außerdem sei noch anzumerken, dass die Kurzhaar-Variante der Rasse weitaus weniger pflegeintensiv ist, als die Langhaar-Chow-Chows.

Achten Sie beim täglichen Bürsten auf mögliche Fell- und Hautprobleme:

• Kahle Stellen
• Wunden
• Rötungen
• (Beginnende) Hot Spots
• Ekzeme
• Parasitenbefall (Flohkamm benutzen!)
• Übermäßiger Haarausfall
• Glanzloses Fell
• Verfilzungen

Was benötige ich für die Chow-Chow Pflege?

Achte auf qualitativ hochwertige Produkte und probiere diverse Pflegeutensilien aus. Du solltest Dich mit der Handhabung wohlfühlen und natürlich sollte auch der Chow-Chow Bürste und Co. akzeptieren. Darüber hinaus eignet sich nicht jede Bürste oder jeder Kamm für die Fellbeschaffenheit des Vierbeiners, darum musst Du womöglich ein wenig experimentieren, bis Du Produkte findest, die genau zu Deinem Chow passen. Damit Du eine Idee bekommst, was Du für die Chow-Chow Fellpflege benutzen kannst, hier ein kleiner Überblick:

• Kamm mit grober und feiner Zahnung (Zum wöchentlichen gründlichen Durchkämmen; entfernt aber kaum Unterwolle)
• Pudelbürste
• Flohkamm (Hilft beim finden lästiger Untermieter, also Parasiten)
• Zupfbürste (Entfernt Unterwolle und hilft Verfilzungen loszuwerden)
• Bürste aus Naturborsten (Zum täglichen bürsten, hilft bei Knötchen und leichten Verfilzungen)
• Gummistriegel (sorgt für Glanz und eine wohltuende Massage)
• Fellharke / Unterwollbürste (zum Beseitigen von loser Unterwolle)
• Entfilzungsstriegel (gegen Filz und Knoten)
• Entfilzungsmesser (gegen Knoten und Filz; Handhabung zeigen lassen)
• Felltrimmer / De-Shedder (zum Auskämmen von Unterwolle)
• Krallenzange (Zum Schneiden der Krallen bei Bedarf)
• Abgerundete Schere (Kürzen der Haare an den Pfoten)

Was brauche ich sonst noch für die Pflege meines Chow-Chows?

• Hundeshampoo, das auf den pH-Wert von Hundehaut abgestimmt ist. Shampoo für Menschen eignet sich nicht (auch Babyshampoo sollte nur im Notfall angewendet werden, wenn nichts anderes zur Hand ist).
• Conditioner (bessere Kämmbarkeit und Glanz)
• Zeckenzange / Pinzette
• Handtücher
• Rutschfeste Matte für die Badewanne / Dusche
• Waschhandschuh / Waschbürste
• Ballenpflegecreme / Vaseline / Melkfett
• Pfotenreiniger (zum Beispiel zum Beseitigen von Streusalz)
• Hundezahnbürste
• Hundezahnpasta
• Kauartikel / Zahnpflegespielzeug
• Augenpflegepads / Taschentücher / Küchenpapier / weiche Lappen zur Augenreinigung
• Glanzspray
• Entfilzungsspray
• Ohrenreinigungstücher / Reinigungslotion
• Spray zur Minderung von Juckreiz bei trockener Haut

Natürlich benötigst Du nicht alle diese Helferlein. Spezielle Pflegeprodukte, wie Glanzspray etc. sind nicht zwingend nötig. Trotzdem können sie die Chow-Chow Pflege erleichtern und sorgen für das gewisse Extra.

Wichtig: Damit die schöne Halskrause nicht abgescheuert wird, sollte der Chow-Chow kein Halsband tragen, sondern ein spezielles rundgeschnittenes Geschirr.


Muss ich meinen Chow-Chow baden?

Du solltest den Chow-Chow nur baden, wenn es zwingend nötig ist. Regelmäßig in die Wanne steigen muss der Vierbeiner eigentlich nicht. Allerdings gibt es Verfechter, die dafür plädieren, den Chow einmal im Monat mit einem Bad zu verwöhnen. Weil es der Pflege zuträglich ist, dass Fell leichter kämmbar wird und der Hund einfach gepflegter aussieht. Tatsächlich sind heutzutage die Pflegeprodukte, wie Hundeshampoo und Co. gut auf die besonderen Bedürfnisse von Hundehaut zugeschnitten. Wirklich notwendig sind regelmäßige Bäder für den Chow jedoch nicht.

Im Prinzip muss der Vierbeiner nur eingeseift und abgeduscht werden, wenn es medizinisch notwendig ist (beispielsweise medizinische Bäder wegen Hautproblemen) oder er sich in etwas Übelriechendem oder Giftigem gewälzt hat. Sollte Dein Hund im Matsch spazieren gegangen sein, so reicht es hingegen oft, ihn nur kurz mit lauwarmen Wasser abzubrausen. Kleinere Verschmutzungen können nach dem Trocknen auch ausgebürstet werden. Natürlich darfst Du Deinen Vierbeiner auch baden, wenn Deine Nase dringend nach einem Bad verlangt.

Zu häufiges Baden sollte aber unter allen Umständen vermieden werden. Der Chow neigt zu Hautproblemen und ständiger Kontakt mit Wasser und Pflegeprodukten könnte das Problem womöglich verschärfen.

Wie bade ich den Chow-Chow?

Bereite zunächst alles für das Bad des Hundes vor. Lege haufenweise Handtücher bereit, lege eine rutschfeste Matte in die Wanne und stelle Shampoo und weitere Pflegeprodukte in Reichweite. Hole Dir gegebenenfalls Hilfe herbei, falls Dein Chow beim Baden nicht stillhält, sondern lieber Reißaus nehmen möchte. Außerdem sollte das Badezimmer eine angenehme Temperatur von mindestens 20 Grad haben und Zugluft ist unbedingt zu vermeiden! Stelle die Wassertemperatur ebenfalls ein, ehe der Chow in die Wanne hüpft.

Wichtig!
Vor dem Baden sollte der Chow-Chow gründlich ausgekämmt werden, um Verfilzungen loszuwerden und tote Haare zu beseitigen. Besonders Verfilzungen werden nach dem Baden ansonsten noch hartnäckiger und sind später gar nicht mehr mit Kamm und Bürste herauszubekommen.

Anschließend darf der Chow in die Badewanne und Du gehst wie folgt vor:

1. Mache den Chow-Chow nass bis auf die Haut.
2. Benutze ausschließlich Hundeshampoo und massiere es ein. Augen, Ohren und Maulpartie auslassen. Wer mag, kann zum Einshampoonieren eine Waschbürste nehmen.
3. Brause sämtliche Rückstände gründlich aus, da Shampoo die Haut austrocknen und zu Juckreiz führen kann. Shampooreste können auch Hot Spots oder Pilzbefall begünstigen.
4. Benutze einen rückfettenden Conditioner, der ebenfalls wieder gründlich ausgespült werden sollte.
5. Zur Reinigung des Kopfes kannst Du einen Waschlappen verwenden.
6. Wenn Du den Hund aus der Wanne nimmst, sofort abtrocknen.Du wirst aufgrund der klitschnassen Haarfülle vermutlich gleich mehrere Handtücher benötigen.
7. Im Sommer darf der Chow-Chow ruhig draußen zu Ende trocknen. In kälteren Jahreszeiten kann er auch trocken geföhnt werden. Den Hund auf jeden Fall keinerlei Zugluft aussetzen. Erkältungen und sogar Lungenentzündungen können die Folge sein.
8. Abschließend den Hund im trockenen Zustand noch einmal kurz durchbürsten. Fertig!

Tipp: Schätzt Dein Chow-Chow das Abbrausen mit der Handbrause gar nicht (Strahl zu kräftig oder zu laut), so kannst Du Shampoo und Co auch mit einem Becher ausspülen.


Muss ich mit meinem Chow-Chow zum Hundefriseur?

Der Chow ist Fremden gegenüber skeptisch und zurückhaltend. Einen Besuch beim Hundefriseur findet er darum wahrscheinlich eher weniger angenehm. Ist er es jedoch von klein auf gewohnt, von jemand anderem gepflegt zu werden, wird er es vermutlich als gegeben hinnehmen. Natürlich kann aber auch ein ausgewachsener Chow-Chow noch an den Hundefriseur gewöhnt werden. Wie gut das klappt, ist von Hund zu Hund unterschiedlich.

Prinzipiell musst Du mit Deinem Chow jedenfalls nicht zum Hundesalon. Alle Pflegearbeiten lassen sich problemlos zu Hause erledigen. Wer sich der Pflege seines Hundes regelmäßig widmet, wird auch nie Probleme mit Verfilzungen und Co. bekommen. Einige trauen sich die Handgriffe allerdings nicht zu oder sind mit dem Ergebnis vom Profi einfach zufriedener. Ist dies der Fall, kann der Chow natürlich regelmäßig zum Groomer gebracht werden.

Doch Achtung: Der Gang zum Hundesalon ersetzt nicht das tägliche Bürsten und wöchentliche gründliche Durchkämmen des Fells! Außerdem solltestDu trotzdem kurze Checks von Fell, Ohren, Maul etc. vornehmen. Der Gesundheitsvorsorge zuliebe.

Ein Hundefriseur übernimmt Aufgaben, wie:

• Entfernung von toten Haaren und zu viel Unterwolle
• Schneiden / in Form bringen von Haaren (z.B. an den Ohren oder Pfoten, aber auch allgemein)
• Baden, einshampoonieren und auftragen von Pflegeprodukten
• Krallen- und Ballenpflege
• Ohrencheck und Reinigung
• Analdrüsencheck

Viele Besitzer bevorzugen die Pflege vom Profi für den Chow-Chow, weil das Endergebnis oft deutlich besser ist. Andere wiederum trauen sich insbesondere die Krallenpflege des Hundes nicht zu oder möchten den Hund nicht zu Hause baden und dabei das ganze Badezimmer unter Wasser setzen.


Wie reinige ich bei meinem Chow-Chow die Ohren?

Das Hundeohr verfügt über einen Selbstreinigungsmechanismus, weshalb Du nur nachhelfen musst, wenn es wirklich nötig ist. Darum solltest Du täglich die Ohren des Chow-Chows inspizieren. Dies dauert nur ein paar Sekunden und ist somit schnell erledigt. Bei dieser Gelegenheit kannst Du die Lauscher auch auf Auffälligkeiten hin untersuchen.

Bemerkst Du Veränderungen, könnte ein Gang zum Tierarzt angeraten sein. Achte auf folgende Symptome:

• Verletzungen/Wunden
• Kratzer (womöglich vom Hund selbst zugefügt)
• Rötungen
• Außergewöhnlich viel Ohrenschmalz
• Fremdkörper
• Schwellungen
Parasiten (Milben können anhand diverser Symptome vermutet werden, eine Zecke sehen Sie sofort)
• Die Ohren riechen sehr schlecht
• Häufiges Kratzen
• Kopfschütteln
• Kopfschiefhaltung
• Schwarz-braunes krümeliges Sekret
• Der Hund lässt sich nicht mehr am Kopf anfassen

Da der Chow-Chow einen sehr engen Gehörgang hat, kann es bei der Rasse leider etwas häufiger zu Ohrentzündungen kommen. Beobachtung und Vorsorge sind also besonders wichtig.

Sollten die Ohren des Chow-Chows gereinigt werden müssen, gehe wie folgt vor:

• Taste das Ohr ab und sieh hinein (Gibt es Krankheitsanzeichen?).
• Entferne wenn nötig Gräser, Zecken, kleinere Fremdkörper oder Ähnliches
• Mit einem weichen Tuch reinigst Du das Ohr und wischst dabei immer vom Gehörgang weg nach außen.
• Benutze für jedes Ohr ein eigenes Tuch, um die Übertragung von Keimen oder Parasiten zu verhindern.
• Sitzt der Schmutz sehr fest, kannst Du den Lappen anfeuchten.
• Trockne die Ohren nach der Reinigung gut ab, da Feuchtigkeit ein guter Nährboden für Bakterien ist.
• Sollte der Chow-Chow unter sehr viel oder sehr festsitzendem Ohrenschmalz leiden, können Reinigungslotionen aus dem Fachhandel oder vom Tierarzt helfen. Diese Lotion wird ins Ohr geträufelt und durch äußerliche Massage des Ohrs gleichmäßig verteilt. Anschließend wird der Chow sich schütteln und die Lotion samt Dreck wieder hinausbefördern. Darum solltest Du diese Reinigungsprozedur am besten im Garten oder Bad vornehmen. Wische mit einem trockenen Tuch nach und Du bist fertig!


Muss ich meinem Chow-Chow die Zähne putzen?

Besser wäre dies sicherlich. Die Zahnpflege beim Hund ist wichtig, um sein Gebiss gesund zu erhalten und Schmerzen zu vermeiden. Hunde mit Zahnfleischproblemen, Zahnstein und Co. haben nämlich nicht nur Probleme beim Fressen, sondern können dadurch Folgeerkrankungen bekommen. Beispielsweise, wenn Bakterien aus dem Maul durch dortige Entzündungen in den Blutkreislauf gelangen. Besonders bei Zahnstein wird vermutet, dass dieser zu Herzproblemen und anderen Organschäden führen kann.

Darum ist es ratsam, den Chow-Chow schon früh an die Prozedur mit der Zahnbürste zu gewöhnen. Zieht der Hund bereits als Welpen bei Dir ein, ist es am einfachsten. Du kannst ihn langsam und spielerisch ans Zähneputzen heranführen. Um Deinem Vierbeiner das (bestenfalls) tägliche Ritual im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft zu machen, kannst Du Hundezahnpasta in diversen Geschmacksrichtungen kaufen. Niemals solltest Du hingegen Produkte für den menschlichen Gebrauch verwenden. Der Chow würde diese hinunterschlucken und kann davon krank werden. Trainiere ebenfalls früh, dass sich Dein Welpe von Dir das Maul öffnen und inspizieren lässt.

Wenn Du Deinem Chow-Chow täglich kurz ins Maul schaust, achte auf Veränderungen und Krankheitsanzeichen:

• Gibt es Zahnfleischentzündungen?
• Haben die Zähne Verfärbungen (gelb oder bereits braun)?
• Gibt es festsitzenden Zahnstein?
• Hat der Chow starken Mundgeruch?
• Hat der Hund ungewöhnlich starken Speichelfluss?
• Fehlt ein Zahn oder ist abgebrochen?
• Klemmen Futterreste zwischen den Zähnen oder Fremdkörper?
• Ist das Zahnfleisch auffällig blass?

Ebenfalls ein alarmierendes Signal sind plötzliche Änderungen im Fressverhalten. Verputzt Dein Vierbeiner viel kleinere Mengen als üblich oder verweigert sein Futter sogar komplett, solltest Du aufhorchen. Vielleicht hat er Schmerzen beim Fressen, es könnten aber auch andere Gründe dahinter stecken. Am besten, vom Tierarzt abklären lassen.

Neigt Dein Chow-Chow zu Zahnstein, solltest Du diesen regelmäßig entfernen lassen. Du kannst der Zahnsteinbildung und anderen Erkrankungen im Mundraum aber auch in gewissem Maße vorbeugen und so für eine gute Maulhygiene sorgen:

1. Egal ob Welpe oder ausgewachsener Hund. Gewöhne Deinen Vierbeiner ans regelmäßige Zähneputzen. Der Hund wird die Zahnbürste eher im Maul akzeptieren, wenn Du „leckere“ Hundezahnpasta benutzt.

2. Du wirst kaum einen Wolf mit Zahnstein finden. Dies liegt daran, dass er seine Zähne auf natürliche Weise reinigt. Fleischige Knochen schmecken dabei nicht nur den wilden Verwandten des Hundes, sondern auch Deinem Chow-Chow. Biete diese regelmäßig an. So sorgst Du nicht nur für Kauspaß und Beschäftigung bei Deinem Hund, sondern leistest einen wichtigen Beitrag zu einem gesunden Maul. Übrigens sind Knochen und Co. ein Grund, warum gebarfte Hunde oft viel seltener zu Zahnstein neigen, als Vierbeiner, die fertiges Trocken- oder Nassfutter fressen.

3. Es gibt von der Tierindustrie speziell entwickelte Dentalsnacks, die helfen sollen, Zahnstein vorzubeugen. Diese speziell geformten Snacks reinigen beim Knabbern die Zahnoberfläche und sorgen so dafür, dass sich Beläge gar nicht erst bilden können. Um einen Effekt zu erzielen, müssen solche „Zahnbürsten“ zum Kauen jedoch täglich angeboten werden. Weitere Snacks, welche die Zahnpflege unterstützen sind Büffelhaut, Ochsenziemer oder Schweineohren.

4. Im Tierfachhandel findest Du zudem Spielzeug, welches förderlich für die Maulhygiene ist. Oftmals hat dieses Spielzeug eine strukturierte Oberfläche (Noppen, Kegel, Kanten, Rillen etc.), welche das Zahnfleisch massiert und über die Oberfläche der Zähne rubbelt. Viele Hunde spielen und nagen auch Kern an Baumwollstricken. Auch solches Zahnpflegespielzeug vereint wieder Pflege und Beschäftigung.


Benötigen die Pfoten meines Chow-Chows besondere Aufmerksamkeit?

Die Pfoten sind das Schuhwerk Deines Hundes. Sie sind täglichen Beanspruchungen und unterschiedlichen Untergründen ausgesetzt. Auch diverse Witterungsbedingungen müssen von ihnen ausgehalten werden. Damit der Hund schmerzfrei laufen kann und seine Pfoten, Ballen und Krallen gesund bleiben, sollten also auch die „Schuhe“ des Chow-Chows täglich kurz kontrolliert werden.

Achte auf Folgendes:

• Fremdkörper eingetreten oder zwischen den Ballen (z.B. Steinchen).
• Die Ballen wirken trocken, spröde oder rissig.
• Verletzungen
• Grobe Verschmutzungen, besonders bei schlechtem Wetter (Matsch, Schnee).
• Wie sehen die Krallen aus? Sind diese zu lang, krumm, ab- oder eingerissen?
• Parasiten (sitzen gerne in den Zehenzwischenräumen).

Sollte Dein Chow-Chow eine kleine Verletzung an der Pfote haben, sollte diese zunächst mit Wasser und Seife gereinigt und anschließend desinfiziert werden. Trockne alles gut ab und trage eine Wundheilsalbe auf. Achte darauf, dass der Hund diese nicht ableckt.

Da selbst eine gut gereinigte Pfote schon beim nächsten Spaziergang wieder dreckig wird, sollte die verwundete Pfote besser verbunden werden. Nicht alle Vierbeiner dulden dies jedoch und knabbern den Verband schnell wieder ab. Bis die Verletzung ausgeheilt ist, könnten darum auch Hundeschuhe helfen. Es ist auf jeden Fall ratsam, die Wunde regelmäßig zu kontrollieren und auf erste Entzündungserscheinungen zu achten. Treten diese auf oder die Wunde heilt nicht richtig ab, fahre bitte zum Tierarzt.

Einige Hunde neigen zu sehr trockenen Ballen. Besonders in der kalten Jahreszeit werden die Pfoten bei Temperaturunterschieden zwischen drinnen und draußen sehr beansprucht. Um die Ballen zu pflegen, kannst Du diese zunächst gründlich reinigen und anschließend eine Fettcreme auftragen, wie beispielsweise Melkfett, Vaseline oder eine spezielle Ballenpflegecreme aus dem Fachhandel. Im Winter kann das Eincremen auch vorbeugend vor oder nach dem Spaziergang erfolgen und somit die Pfoten vor Schnee, Eis und Matsch schützen.

Bei Schnee kann es zudem ratsam sein, die Haare an den Pfoten etwas zu kürzen, damit sich dort keine Schneeklumpen bilden und festsetzen können. Solche Eisformationen können durchaus schmerzhaft sein und den Hund verletzen. Gehst Du mit dem Chow-Chow auf gestreuten Wegen spazieren, sollten die Pfoten hinterher mit etwas lauwarmen Wasser abgebraust werden, um sie vom Streusalz zu befreien.

Chow-Chow Krallen schneiden

Die Krallen wachsen bei dem Chow-Chow wie bei uns die Fingernägel nach und müssen daher von Zeit zu Zeit geschnitten werden wenn diese nicht durch Abrieb auf der Straße automatisch kürzer werden. Je öfter und vor allem regelmäßiger die Krallen geschnitten werden desto einfacher wird das Krallenschneiden.

Warum nutzen sich die Krallen nicht automatisch ab?

Wenn Dein Chow-Chow viel auf Asphalt oder Bürgersteigen läuft dann ist die Abnutzung bedeutend größer als im Wald. Der Abnutzeffekt ist zusätzlich bei schweren Hunden größer als bei leichteren. Zusätzlich spielt die Hornqualität der Krallen eine Rolle. Hat der Chow-Chow ein sehr hartes Horn, dann nutzten sich die Krallen entsprechend langsamer ab. Auch bei älteren Chow-Chows ist die Abnutzung der Krallen geringer durch den geminderten Bewegungsdrang. Manche Hunde haben zu wenig Auslauf und somit automatisch längere Krallen.
Die Abnutzung der Krallen hängt also ab von:
  • Untergrund (Asphalt, Wald)
  • Gewicht des Hundes (größere Hunde bessere Abnutzung als kleinere)
  • Hornqualität der Krallen (harte Krallen vs. weiche Krallen)
  • Dauer der täglichen Bewegung 

Warum ist das Schneiden der Krallen so wichtig?

Durch das Krallenschneiden:
  • …vermindert sich die Gefahr, dass der Chow-Chow sich die Krallen abreißt, bzw. abbricht
  • … ist das Laufen für den Hund bedeutend angenehmer. Wenn die Krallen kürzer sind biegen sich die Ballen beim Laufen nicht nach oben.
  • … entwickelt sich keine Fehlstellung. Werden Krallen nicht gekürzt so führt dies langfristig zu einer Fehlstellung der Fußknochen und Bänder zueinander und somit zu Schmerzen beim Laufen. Die Krallen schieben den Ballen in die falsche Stellung.
  • … bleibt Dein schöner Boden von Kratzern durch zu lange Krallen verschont.

Wann sind die Krallen zu lang?

Die Krallen von Chow-Chows sind definitiv zu lang, wenn beim Laufen hörbare Klickgeräusche der Krallen zu hören sind. Ideal ist ein Abstand von ca. 2 mm zum Boden. Als Test kannst Du ein Blatt Papier nehmen und versuchen dieses unter die Krallen zum Ballen zu schieben. Ist das nicht möglich, dann sind die Krallen zu lang.
Der Hund sollte zuerst mit den Pfotenballen aufkommen und nicht mit den Krallen.

Wie erkenne ich bis wohin ich Schneiden darf?

In der Kralle verlaufen Nerven und Blutgefäße (das Leben). Diese dürfen auf keinen Fall angeschnitten werden. Je näher Du den Blutgefäßen sind umso besser kannst Du diese sehen. Das nicht durchblutete Horn ist der Teil der Kralle der abgeschnitten werden soll.
Häufig wird gesagt dass das Leben mit der Kralle mit wächst. Wenn die Krallen länger werden, wächst auch das Leben in der Kralle mit. Somit würde sich das Nagelbett zurückziehen wenn die Krallen regelmäßig gekürzt werden. Es gibt allerdings keine wissenschaftliche Studien die belegen dass das Nagelbett (Nerven und Blutbahnen) mit wächst. Es scheint also eher vom Hund abhängig zu sein und nicht von der Länge der Nägel.
So erkenne ich wie weit ich Schneiden darf:
Hellere Nägel ins Licht halten. Dort kann man gut das Krallenbett und die Blutgefäße sehen. Bei schwarzen Nägeln ist meistens nur das langsame Antasten möglich. Sobald der schwarze Punkt vom Blutgefäß kommt auf jeden Fall aufhören. Dann ist man eigentlich schon zu weit! Tipp: bei schwarzen Krallen mit einer Handylampe die Kralle durchleuchten. Wenn die Handylampe zu stark blendet, dann kann das Licht des Handys mit einem Taschentuch etwas diffuser gemacht werden. Mit dem Taschentuch blendet das Licht nicht mehr so stark.

Nicht vergessen: die fünfte Zehe (Wolfskralle)

Hunde besitzen an den Innenseiten Deiner Hinterläufe jeweils eine fünfte Zehe. Diese wächst in der Regel rund und berührt somit nie den Boden. Aufgrund dessen können hier auch keine typischen „Kratzgeräusche“ entstehen.Deshalb sollte man den fünften Zehen eine gesteigerte Aufmerksamkeit widmen. Denn wenn diese nicht regelmäßig geschnitten werden, wachsen sie immer weiter, bis in die Haut hinein.Zudem kann der Labrador mit derart langen Krallen auch hängen bleiben, was unter Umständen zu schmerzhaften Verletzungen bis hin zum Abriss der Krallen führt.

Krallenschneiden ist nicht schwer – Wie schneide ich dem Chow-Chow die Krallen?

13 Tipps zum Krallen SchneidenWie soll ich dem Chow-Chow die Krallen schneiden? Wichtig sind etwas Übung und Feingefühl. Bitte verlasse Dich sich nicht blind auf den Abstandshalter der Krallenschere!
  1. Lege Dir sich alle Utensilien wie Krallenschere (Unsere Empfehlung: PetPäl Krallenschere ) , Notfallset (Seife, oder Blutungsstiller (Amazon) sowie Hundesocken (siehe Hundesocken bei Amazon ) bereit.
  2. Ein guter Zeitpunkt zum Krallenschneiden ist, wenn Du mit Deinem Hund spazieren warst oder noch besser: Dein Hund ist nach dem Spielen müde.
  3. Komfortable Position für den Hund einnehmen. Am einfachsten ist es wenn Dein Chow-Chow  entspannt und ruhig liegt.
  4. Die Pfote sicher und fest halten. Nicht zu locker halten. Das gibt dem Hund Sicherheit.
  5. Verwende eine gute Lampe oder das Sonnenlicht damit Du die Krallen gut sehen können. – Bist Du schon älter und siehst eventuell nicht mehr so gut: Bitte kaufe Dir eine passende Tischlupe  (siehe z.B. Tischlupe auf Amazon.de)
  6. Hellere Nägel ins Licht halten. Dort kann man gut das Krallenbett und die Blutgefäße sehen. Bei schwarzen Nägeln ist meistens nur das langsame Antasten möglich. Sobald der schwarze Punkt vom Blutgefäß kommt auf jeden Fall aufhören. Dann ist man eigentlich schon zu weit! Tipp: bei schwarzen Krallen mit einer Handylampe die Kralle durchleuchten. Wenn die Handylampe zu stark blendet, dann kann das Licht des Handys mit einem Taschentuch etwas diffuser gemacht werden. Mit dem Taschentuch blendet das Licht nicht mehr so stark.
  7. Nicht loslassen wenn der Hund die Pfote wegziehen möchte
  8. Es darf nur an den verhornten Krallen geschnitten werden. Du darfst nur so lange schneiden wie Du den verhornten Bereich siehst. Bitte verlasse Dich NICHT auf die Abstandshalter der Krallenschere! Die Krallenschere sollte waagerecht gehalten werden (siehe Video auf Youtube)
  9. Nicht schräg schneiden, sondern immer im rechten Winkel zur Wachstumsrichtung der Kralle.
  10. Mit der Krallenschere die Krallenspitze nur millimeterweise abschneiden damit Du nicht zu weit schneidest!
  11. Vergiss nicht die Wolfskralle an der Innenseite der Hinterläufe. Die Wolfskralle muss auch geschnitten werden.
  12. Ganz wichtig: selbst ruhig bleiben damit der Hund die Rückmeldung bekommt dass alles Ok ist.
  13. Zum Schluss sollte man den Chow-Chow ausgiebig loben und streicheln

Was mache ich wenn die Kralle beim Schneiden blutet?

Wenn Du doch zu weit abgeschnitten haben, dann heißt es schnell handeln:
  • Verletzte Kralle in ein Stück weiche Seife stecken und kurz warten bis die Blutung aufhört
  • Die Seife dient auch als kleine Schutzschicht
  • Danach die verletzte Pfote mit einem Socken (siehe Hundesocken bei Amazon) schützen. Ansonsten würde sich die Seife sofort wieder lösen. Die Socke sollte ca. eine Woche getragen werden. Die Kralle sollte in den ersten Tagen geschützt sein damit sie sich nicht entzündet.
Wer statt Seife lieber einen Blutungsstiller für Hunde verwenden will der kann z.B. den Blutungsstiller von Interpet verwenden.

Welche Krallenschere ist für meinen Chow-Chow geeignet?

Es gibt viele Krallenscheren auf dem Markt. Unsere Empfehung: die PetPäl Krallenschere.Krallenschere für den Chow-Chow
Wichtig ist es dass die Schneiden der Schere wirklich scharf sind. Das Krallenschneiden tut dem Hund nicht weh wenn Du eine scharfe Krallenschere verwendest und immer darauf achten nicht zu weit zu schneiden. Siehe Tipps oben.

Vorteile der PetPäl Krallenschere:
  • Die Schere ist scharf und liegt super in der Hand
  • Die Krallen werden sehr glatt abgeschnitten
  • Nur ein sehr geringer Kraftaufwand nötig
  • Wenig Geräusche beim Schneiden. Somit bleibt der Hund ruhig
  • Sicherheitsbügel, damit die Schere sicher aufbewahrt werden kann
  • Sehr schnelles und sauberes Arbeiten möglich
  • Auf für sehr stabile Krallen sehr gut geeignet
  • Mit der Krallenschere kannst Du Dir den Tierarztbesuch sparen
 Krallenschere in 2 Größen
Die PetPäl Krallenschere gibt es in den zwei Größen S und L. Mehr Infos zur Krallenschere auf Amazon.de

Muss ich meinem Chow-Chow die Krallen schneiden?

Dies kommt ganz darauf an. Wer mit seinem Vierbeiner viel auf befestigten Wegen und Asphalt unterwegs ist, der könnte womöglich darauf verzichten. Denn auf harten Untergründen nutzen sich die Krallen normalerweise von selbst ab. Anders hingegen, wenn Ihr eher im Wald, auf Feldwegen und Wiesen spazieren geht. Hier können die Krallen durchaus zu lang werden und Probleme verursachen. Außerdem sei noch erwähnt, dass einige Hunde generell zu starkem Krallenwachstum neigen, ob sie nun auf harten oder weichen Böden laufen.

Solltest Du Dir das Krallenschneiden nicht zutrauen, fahre mit dem Chow-Chow zum Tierarzt oder in einen Hundesalon. Die Profis können es Dir zeigen oder das Schneiden bei Bedarf regelmäßig übernehmen. Ob die Krallen allerdings überhaupt gekürzt werden müssen, kannst Du folgendermaßen feststellen:

Beurteile die Krallen, wenn der Chow-Chow auf allen Vieren steht. Die Krallen sollten im Optimalfall nicht den Boden berühren. Falls Du Dir nicht sicher bist, versuche ein Blatt Papier unter die Nägel zu schieben. Passt es drunter, ist alles gut. Ist es hingegen nicht möglich, sind die Krallen zu lang. Doch nicht nur die Länge der Nägel ist entscheidend. Achte ebenso darauf, ob die Krallen gerade wachsen oder eher seitlich (schlecht!). Auch die Wolfskralle sollte begutachtet werden. Sie nutzt sich aufgrund ihrer Lage nicht von selbst ab, kann immer weiter wachsen und im schlimmsten Fall abreißen.

Wird die Krallenpflege vernachlässigt, kann es nicht nur zu Schmerzen kommen, sondern sogar zu dauerhaften Haltungsschäden und Veränderungen des Bewegungsapparates führen!

So schneidest Du beim Chow-Chow die Krallen

• Übe auch hier die Handgriffe schon früh.
• Bringe den Chow-Chow in eine Position, in der Du die Pfoten gut packen und die Krallen schneiden kannst. Ob liegend, stehend oder sitzend ist Geschmacks- und Übungssache. Trainiere das Schneiden in einer bestimmten Position und bleibe dabei.
• Du solltest die Pfote gut packen und festhalten. Es kann zu Verletzungen führen, wenn er die Pfote plötzlich wegzieht. Im Zweifelsfall mit einer weiteren Person zusammenarbeiten.
• Nimm eine gute Krallenzange (keinen Nagelknipser oder Schere!) und knipse immer nur sehr feine Scheiben vom Nagel ab. Viele Zangen haben einen Abstandshalter, der dies erleichtert, Du solltest jedoch trotzdem aufpassen und Dich nicht allein darauf verlassen.
• Schneide immer im rechten Winkel und keinesfalls schräg ab.
• Du kannst aufhören, sobald der Nagel nicht mehr den Boden berührt.
• Achte unbedingt darauf, nicht ins Leben zu schneiden. Anders als menschliche Nägel sind die Krallen des Hundes nämlich mit feinen Blutgefäßen durchzogen und es kann zu fiesen Verletzungen kommen.

Was tun, wenn es doch einmal blutet?

Solltest Du doch einmal zu weit geschnitten haben, erschrick bitte nicht. Es kann schon recht ordentlich bluten, wenn ein Gefäß erwischt wurde. Zur Vorsicht solltest Du Dir während der Krallenpflege etwas bereitlegen, mit dem im Ernstfall die Blutung gestoppt werden kann. Dies kann beispielsweise ein Blutstillerstift aus der Apotheke sein oder Du kühlst die Stelle mit einem Eiswürfel. Durch die Kälte ziehen sich die Gefäße zusammen und die Blutung verringert sich oder wird bestenfalls sogar gestoppt. Um die Wunde zu verschließen kann die Kralle in ein Stück saubere Seife gedrückt werden. Der Seifenpfropf verhindert zudem, dass Schmutz in die Wunde eindringen kann.

Hört die Blutung allerdings nach kurzer Zeit nicht von allein auf oder verschlimmert sich sogar, verbinde die Pfote so gut es geht und suche umgehend einen Tierarzt auf.


Wie pflege ich die Augen meines Chow-Chow?

Die Augen des Hundes sind schnell kontrolliert und die Pflege nicht aufwendig. Du musst die Augen eigentlich nur reinigen, wenn sich dort Tränenflüssigkeit im Augenwinkel angesammelt hat. Dies sieht zum einen nicht schön aus, zum anderen können stärkere Verkrustungen den Chow auch stören.

Verwende zur Augenpflege weiche und fusselfreie Tücher. Wer mag, kann auch spezielle Reinigungspads aus dem Tierfachgeschäft verwenden. Im Gegensatz zum Tuch sind diese mit einer milden Reinigungslotion angefeuchtet und beseitigen somit auch hartnäckigere Verschmutzungen mühelos. Ganz wichtig: Für jedes Auge ein eigenes Tuch oder Pad verwenden, damit Keime nicht übertragen werden können.

Wer die Augen seines Chow-Chows täglich kurz inspiziert, sollte natürlich wieder auf Veränderungen achten:

• Ungewöhnlich gefärbter oder sehr starker Ausfluss
• Rötungen
• Verklebungen des Auges (der Chow kann das Auge nicht oder nur schwer öffnen)
• Verletzungen
• Trübung der Linse
• Einblutungen
• Fremdkörper
• Zukneifen des Auges oder häufiges Blinzeln


Vorteile der ganzheitlichen Chow-Chow Pflege auf einen Blick:

Stärkt die Bindung zwischen Hund und Halter.
Erste Krankheitsanzeichen werden bei der täglichen Kontrolle schnell entdeckt.
• Du hast einen topgepflegten Chow-Chow als Resultat und nur dann kommt seine imposante und schöne Erscheinung zur vollen Geltung.
• Bei der Fellpflege wird Verfilzungen vorgebeugt.
• Es entsteht kein lästiger Juckreiz durch Schmutz, tote Haare oder zu üppige Unterwolle.
• Die Fellpflege sorgt neben der Reinigung gleichzeitig für eine angenehme Massage und fördert die Durchblutung. Dies empfinden besonders ältere Vierbeiner oft als sehr angenehm.
• Du leistest einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung Deines Hundes und beeinflusst seine Lebenserwartung positiv.
• Die Fellpflege sorgt dafür, dass eine gute Ventilation bis auf die Haut gegeben ist und nicht zu viel Unterwolle vorhanden ist. So ist eine optimale Isolation im Winter gegeben und im Sommer gibt es einen Kühlungseffekt, den der hitzeempfindliche Chow-Chow gut gebrauchen kann.
• Gesunde Pfoten und gepflegte Krallen verhindern Haltungsschäden und sorgen für einen gesunden Bewegungsapparat.
• Regelmäßiges Zähneputzen verhindert (bzw. reduziert) Zahnbeläge und sorgt für schmerzfreies Fressen. Außerdem werden Folgeerkrankungen, die durch schlechte Mundhygiene entstehen können unwahrscheinlicher.


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