Bist Du auf der Suche nach einem Chow-Chow Welpen, Chow-Chow Mix, Chow-Chow Deckrüden oder möchtest Du einem Chow-Chow In Not helfen? Hier gibt es Chow-Chow Anzeigen.

Chow-Chow Ernährung

Die gesunde Ernährung des Chow-Chows bildet einen wichtigen Grundpfeiler zu einem schönen und langen Hundeleben. Es sollte nicht arglos irgendetwas im Napf landen, sondern das bestmögliche Hundefutter, welches Du mit Deinem Budget erwerben kannst. Doch woran erkennst Du eigentlich hochwertiges Futter für den Chow-Chow und was macht eine gesunde Ernährung aus? Wie kannst Du beurteilen, ob Dein Chow alles bekommt, was er braucht? Welche Fütterungsart eignet sich und neigt die Rasse zu Übergewicht? Wir geben Antworten auf diese und andere Fragen.


Futter Chow-Chow
Welches Futter für den Chow-Chow?

So erkennst Du, ob Dein Chow-Chow gut ernährt wird

Bei der Bestimmung des optimalen Gewichts für Deinen Chow-Chow zählt nicht allein die Anzahl der Kilos, die der Vierbeiner auf die Waage bringt. Muskeln wiegen bekanntlich mehr als Fett und ein gut trainierter Hund kann somit schon ein bisschen mehr wiegen, als die faulen Couch Potatos der gleichen Rasse. Um das Gewicht eines Hundes zu beurteilen, solltest Du Dich demnach nicht allein auf die Waage verlassen, sondern das Gesamtbild im Auge behalten und den Aktivitätsgrad des Chow-Chows mit einbeziehen.

Im Schnitt wiegt ein Chow-Chow zwischen 20 und 32 Kilogramm, wobei Rüden oft schwerer sind, als Hündinnen. Dies gibt Dir einen ersten Anhaltspunkt, allerdings ist die Spannbreite mit 12 Kilogramm sehr groß. So kann ein kleinerer Chow mit einem geringeren Schultermaß mit 32 kg durchaus etwas pummelig wirken, wohingegen ein großer Rassevertreter mit 20 kg leicht mager aussieht. Somit spielt auch die Schulterhöhe eine Rolle.

Ein zuverlässiger Hinweis, ob Dein Chow-Chow ein gutes Gewicht hat, ist die Tastprobe. Versuche, die Rippen bei Deinem Exemplar zu finden. Du solltest diese ohne Probleme mit leichten Druck ertasten können. Wenn Du hingegen erstmal „suchen“ musst, könnte eine Fettschicht das Tasten erschweren, was natürlich bedeutet, der Chow hat zu viel auf den Rippen. Zu mager ist er hingegen, wenn die Hüfthöcker deutlich hervorstehen oder Du sämtliche Rippen ohne Weiteres erfühlen kannst.

Sollte Dein Chow-Chow ein angemessenes Gewicht haben, ist dies prima. Er erhält scheinbar alle wichtigen Nährstoffe, die er braucht, in ausreichenden Mengen. Schließlich würde er bei einer Überversorgung Fett ansetzen und über kurz oder lang Übergewicht bekommen oder eben Kilos verlieren, wenn er mangelversorgt ist.

Doch für eine gesunde Ernährung sprechen unter anderem noch folgende Faktoren:

• Schönes glänzendes und griffiges Fell
• Der Chow kämpft nicht mit Haut- oder Fellproblemen
• Gewicht ist der Größe des Vierbeiners entsprechend
• Es gibt wenig oder keine Zahnsteinbildung
• Der Mundgeruch hält sich in Grenzen
• Es werden kleinere Mengen Kot ausgeschieden, weil viel vom Futter verwertet werden kann
• Dein Chow frisst das Futter gern und mit Appetit
• Der Hund ist aktiv, fit und wenig krankheitsanfällig

Anzeichen für eine falsche Ernährung sind hingegen:

• Stumpfes Fell
• Schuppen
• Ekzeme
• Haarausfall
• Allergien
• Viel und häufiger Kotabsatz
• Magen- und Darmprobleme, wie z.B. Durchfall
• Über- oder Untergewicht
• Zahnstein und andere Maul- und Zahnprobleme
• Übler Mundgeruch
• Organschäden
• Keinen Appetit aufs Futter
• Nicht so ausdauernd und aktiv

Bei einigen der oben aufgelisteten Probleme denken einige Halter nicht sofort daran, dass etwas mit der Ernährung des Chow-Chows nicht stimmen könnte. Während bei Zahnstein oder Allergien oftmals schnell die Ernährung in der Kritik steht, sieht dies bei Appetitlosigkeit, Organproblemen oder Haut- und Fellkrankheiten leider oft anders aus. Hautekzeme beim Chow-Chow werden allerdings mittlerweile mit einer minderwertigen oder schlechten Fütterung in Verbindung gebracht.

Übrigens werden die Folgen einer schlechten Ernährung manchmal erst Jahre später sichtbar. Auch hier glaubt oft niemand, dass der Übeltäter das Futter sein könnte. Schließlich wird es doch schon ewig verfüttert. Allerdings können Mangelerscheinungen oder Allergien auch sehr schleichend entstehen und den Hund über die Jahre hinweg krank machen.


Wie viel Futter braucht mein Chow-Chow?

Dies lässt sich sicherlich nicht pauschal für jeden Chow-Chow verallgemeinern. Dafür gibt es zu viele Faktoren, die bei der benötigten Fütterungsmenge eine Rolle spielen.

• Welches Futter wird dem Hund angeboten (BARF, Trockenfutter, Nassfutter, Selbstgekochtes)
• Alter des Chow-Chows (Welpe, ausgewachsener Hund, Senior)
• Aktivitätsgrad des Hundes
• Bestehende Krankheiten (z.B. Nierenkrank)
• Gewicht (muss der Hund abnehmen/zunehmen)
• Allgemeiner Gesundheitszustand
• Verwendungszweck des Vierbeiners (z.B. Zuchthund)
• Ist der Chow kastriert oder nicht?
• Bekommt der Hund viele Leckereien außerhalb der Fresszeiten (z.B. Trainingsleckerchen)

Kleine Chow-Chow Welpen haben noch kleine Mägen und essen darum wenig, aber häufiger. Ein erwachsener Hund ist hingegen mit 2 Mahlzeiten am Tag absolut glücklich. Bei Senioren oder kastrierten Hunden sollte hingegen auf die Kalorienzufuhr geachtet werden. Alte Vierbeiner oder kastrierte Chows werden oft gemütlicher und bewegen sich nicht mehr so viel. Da ist die Gefahr gegeben, dass sich schnell unliebsame Fettpölsterchen ansetzen können.

Ein sehr wichtiger Faktor ist das Bewegungspensum des Hundes. Ist Dein Chow-Chow sehr aktiv, darf ruhig etwas mehr im Napf landen, als bei genügsamen Coach Potatos. Immerhin ist der Chow nicht gerade bekannt dafür, eine Sportskanone zu sein. Wer eine Hündin zu Hause hat und mit ihr züchtet, muss natürlich auch genauestens auf die Ernährung achten und Mutter und Welpen mit besonders hochwertiger Nahrung versorgen. Trächtigkeit, Geburt und Aufzucht der Welpen verlangt der Hündin einiges ab und aufgebrauchte Reserven müssen aufgefüllt werden.

Spezialkost kann hingegen angeraten sein, wenn ein Hund krank ist oder war, und nun gepäppelt werden muss. Auch Vierbeiner aus dem Tierschutz stehen manchmal nicht gut im Futter und brauchen ein wenig mehr Kalorienzufuhr. Mangelernährungen müssen dabei ausgeglichen werden. Auch hier gilt es Reserven wieder aufzubauen und dem Hund zu mehr Fleisch auf den Rippen zu verhelfen.

Wie viel ein Chow-Chow fressen darf, schwankt übrigens je nach Fütterungsart gewaltig. Trockenfutter ist sehr energiereich, weshalb viel kleinere Portionen reichen, als beim Nassfutter. Letzteres enthält viel Wasser, weshalb es auch in größeren Mengen nicht so schnell der schlanken Linie schadet. Bei Trockenfutter sollte hingegen auf die Fütterungsempfehlungen geachtet werden und der Hund regelmäßig auf die Waage steigen. Nimmt der Vierbeiner (ungewollt) zu, so müssen die Futterrationen gekürzt werden. Nimmt er ab, dürfen ein paar Brocken mehr im Napf landen.

Wer seinen Chow barft, sollte hin und wieder ebenfalls das Gewicht kontrollieren. Immerhin wird hier das Futter selbst zusammengestellt und enthält nicht stets die gleiche Zusammensetzung wie Fertigfutter. Darum regelmäßig den Chow auf die Waage stellen, um im Auge zu behalten, ob er ein gutes Gewicht hat, zunimmt oder gar abgenommen hat.


Neigt ein Chow-Chow zu Übergewicht?

Leider ja. Der Chow-Chow zählt nicht gerade zu den Sportskanonen in der Hundewelt. Wenn dann auch noch zu viel im Napf landet, setzt der Vierbeiner Fettpölsterchen an. Übergewicht entsteht nämlich immer, wenn mehr Energie zugeführt als verbraucht wird.

Vermutest oder weißt Du, dass Dein Chow-Chow abnehmen muss, so setzte ihn bitte nie auf eigene Faust auf Diät. Es sollte hingegen ein strikter Ernährungsplan mit einem Tierarzt ausgearbeitet werden. So erfolgt die Diät kontrolliert und Du weißt, dass Dein Hund alle wichtigen Nährstoffe erhält und nicht womöglich mangelernährt wird oder ein falsches Futter bekommt.

Übrigens solltest Du die Ernährung des Chow-Chows ebenfalls mit einem Tierarzt unter die Lupe nehmen, wenn der Vierbeiner definitiv und dauerhaft zu wenig auf den Rippen hat. So können krankheitsbedingte Ursachen für ein Untergewicht ausgeschlossen oder bestätigt werden und ein Futterplan erstellt werden, um den Chow ein wenig zu päppeln.

So vermeidest Du Übergewicht beim Chow-Chow von Anfang an:

• Ausreichend Bewegung ist ein Muss.
• Wenn Dein Chow keinen Hundesport oder andere Aktivitäten wie Bällchen holen etc. mag, so dehne die normalen Spaziergänge etwas aus.
• Auch mental sollte der Chow beschäftigt werden.
• Achte auf eine gesunde Ernährung.
• Sei sparsam mit Trainingsleckerchen und Häppchen zwischendurch. Im Zweifelsfall von der nächsten Mahlzeit abziehen.
• Gib dem Betteln bei Tisch nicht nach und lass den Chow keine Tischabfälle fressen.
• Kontrolliere in regelmäßigen Abständen das Gewicht.
• Kastrierte Hunde und Senioren haben oftmals einen reduzierten Kalorienbedarf, weil sie nicht mehr so bewegungsfreudig sind. Greife auf ein Diätfutter oder Seniorenfutter zurück.
• Ist Dein Chow ein Gierschlund, wäre ein Diätfutter ebenfalls eine Alternative oder Du greifst auf Nassfutter zurück, dass durch den hohen Wasseranteil weniger kalorienreich ist als Trockenfutter.


Welches ist das beste Futter für den Chow-Chow?

Gute Frage! Und leider nicht pauschal zu beantworten. Ein Futter, welches dem einen Hund prima schmeckt, zaubert einem anderen Vierbeiner nicht mal ein müdes Lächeln auf die Lefzen. Es verträgt auch nicht jeder Chow-Chow die gleiche Fütterungsart oder Marke gut. Hier ist demnach ausprobieren angesagt.

Wer also in den Tierfachhandel marschiert, um ein gutes Futter für seinen Chow-Chow zu kaufen, wird erst einmal von der Fülle an Möglichkeiten überrascht sein. Natürlich gibt jedes Produkt vor, dass beste für den Hund zu sein und ihn mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Doch stimmt das? Nein. Die Qualitätsunterschiede sind gewaltig und nicht immer spricht ein Markenname oder ein hoher Kaufpreis für ein qualitativ hochwertiges Futter.

Wer ein Fertigprodukt, wie Trocken- oder Nassfutter für seinen Chow-Chow wählt, hat also lange noch keine Garantie für eine ausgewogene Ernährung. Hier ist ein prüfender Blick auf die Inhaltsstoffe wichtig. Doch selbst dann erschließt sich dem Käufer nicht immer, ob er nun ein gutes Produkt oder ein minderwertiges vor der Nase hat.

Vielleicht ist dies ein Grund, warum viele Hundebesitzer wieder dazu übergehen, den Hund selbst zu versorgen und ihn zu barfen oder ihn bekochen. Wobei Letzteres nicht unbedingt zu empfehlen ist, da beim Kochen viele wertvolle Nährstoffe und insbesondere Vitamine verloren gehen und gar nicht mehr oder nur noch sehr schlecht verwertbar sind. Wer seinen Hund selbst versorgt, weiß natürlich ganz genau, was da eigentlich im Magen landet und tatsächlich sind Allergien seltener.

Führst Du Dir nun noch vor Augen, dass es industriell hergestelltes Futter erst seit ein paar Jahrzehnten gibt, so wird klar, dass es eigentlich normal war, den Hund mit Küchenresten oder Schlachtabfällen zu füttern. Auch diese Hunde haben oft ein schönes Alter erreicht, wobei ihre Ernährungsweise allerdings nicht immer die gesündeste war. Darum ist es beim Barfen wichtig, sich in die Materie einzulesen und zu verstehen, welche Bestandteile dieser Fütterungsart den Vierbeiner mit welchen Nährstoffen versorgen und wie die Komponenten am besten kombiniert werden.

Jedoch ist es gar nicht nötig, den Chow-Chow jeden Tag rundum und mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Wir Menschen leben ja schließlich auch nicht so. Wir „sündigen“ an manchen Tagen und schlagen über die Stränge, wogegen wir an anderen Tagen etwas mehr auf die Ernährung achten. Im Großen und Ganzen sollte der Vierbeiner aber natürlich ausgewogen und gesund ernährt werden. Wie es bei uns Zweibeinern natürlich auch wünschenswert ist.

Prinzipiell ist es aber möglich, den Chow-Chow mit jedweder Ernährungsart ausgewogen zu ernähren. Wenn auf eine gute Futterqualität Wert gelegt wird und Du eine einseitige Fütterung vermeidest. Darum kombinieren einige Halter die verschiedenen Ernährungsarten und teilbarfen beispielsweise ihren Hund.

Nicht besonders gut geeignet ist hingegen eine rein vegetarische Ernährung des Chow-Chows. Sie ist möglich, aber wenn Dein Chow-Chow die Wahl hätte, würde er sich vermutlich lieber für etwas Fleischiges entscheiden. Nichtsdestotrotz gibt es Hunde, die diese Ernährungsart durchaus erhalten. Zum Beispiel bei Allergien.


Die Vor- und Nachteile von Trockenfutter

Vorteile:

• Einfache Lagerung
• Lange Haltbarkeit
• Vorratshaltung möglich
• Weniger Futter nötig, als bei Gabe von Nassfutter, da sehr energiereich
• Wenig Eigengeruch
• Die tägliche Futterration kann auch fürs Training eingesetzt werden (transportabel)
• Umweltfreundlicher, da weniger Verpackungsmaterial eingesetzt wird, als bei Dose, Schale und Co.
• Leichte Säuberung des Napfes
• Preislich oft günstiger, als die Nassvariante
• Angebrochene Futtersäcke sind noch lange haltbar

Nachteile:

• Das Endprodukt (also die Futterbrocken) hat wenig Eigengeschmack, weshalb oft Geschmacksverstärker zum Einsatz kommen
• Die Haltbarkeit ist häufig das Resultat von Konservierungsstoffen
• Für die Verdauung von Trockenfutter wird mehr Wasser benötigt. Hunde die sowieso schlecht trinken, haben hierdurch einen Nachteil
• Welpen und Senioren haben oft Probleme die harten Brocken zu kauen
• Unverständliche Zutatenliste oder unzureichende Kennzeichnung
• Minderwertiges Futter enthält viele Füllstoffe, die nicht oder nur begrenzt verwertet werden können. Dies führt zum Absetzen großer Mengen Kot


Die Vor- und Nachteile von Dosenfutter

Vorteile:

• Viele Hunde bevorzugen Nassfutter wegen des intensiven Eigengeschmacks
• Vorratshaltung möglich
• Einfache Lagerung
• Dosenfutter wird oft auch von kranken oder mageren Hunden akzeptiert, die gepäppelt werden müssen
• Alte Hunde oder Welpen haben keine Probleme beim Kauen
• Weniger energiereich und führt darum seltener zu Übergewicht. Es müssen schon dauerhaft größere Mengen gefressen werden
• Hilft, den Wasserhaushalt aufzufüllen, da Nassfutter überwiegend aus Wasser besteht. Vorteil bei trinkfaulen Hunden

Nachteile:

• Dosenfutter produziert viel Müll und ist darum wenig umweltfreundlich
• Kürzere Haltbarkeit von geöffneten Produkten
• Oft finden sich Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker im Produkt
• Unverständlich deklarierte Inhaltsangaben
• Größere Mengen Kot bei minderwertiger Ware (viele Füllstoffe)
• Oft strenger oder intensiver Eigengeruch
• Schwierigere Reinigung von eingetrockneten Resten


Wie erkenne ich gutes Hundefutter?

Der Hundemagen hat einen niedrigen pH Wert von weniger als 1. Somit ist er hervorragend auf die Verdauung von Fleisch ausgelegt. Frisst der Chow-Chow Fleisch, so wird die Produktion von Magensäften angeregt. Diese helfen beispielsweise Bakterien zu beseitigen und verhindern in gewissem Maße, die Besiedelung des Verdauungstraktes mit Parasiten.

Fehlt Fleisch als Schlüsselreiz, beispielsweise, weil die Ernährung sehr getreidelastig ist, so haben Parasiten mehr Chancen, den Magen-Darm-Trakt zu befallen und durch andere Keime können Probleme wie etwa Durchfall auftreten.

Der Hundemagen ist also nicht auf die Verdauung größerer Mengen Getreide ausgelegt. Zudem ist die Bauchspeicheldrüse mit der Produktion von Enzymen zur Verdauung von viel Getreide schlichtweg überfordert. Demnach ist es immer von Vorteil, wenn wenig Getreide im Futter enthalten und dafür Fleisch als Hauptbestandteil deklariert ist.

Doch Vorsicht:
Werden verschiedene Getreidearten einzeln aufgelistet, so kann Fleisch durchaus als Hauptinhaltsstoff an erster Stelle der Zutatenliste stehen, doch alle Getreidesorten zusammen wären eigentlich die Hauptzutat.

Außerdem ist wünschenswert, dass ein Futtermittel möglichst ohne Zusatzstoffe auskommt. Doch traurigerweise bedeutet „ohne Zusatzstoffe“ auf der Packung nicht immer, dass tatsächlich keine Konservierungsstoffe und Co im Produkt enthalten sind. Es bedeutet lediglich, dass der Hersteller selbst keine dieser Chemikalien hinzugefügt hat. Allerdings muss dieser nicht deklarieren, wenn in den gekauften und verwendeten Produkten solche bereits enthalten waren.

Dies spricht ebenfalls für gutes Hundefutter:

• Hauptbestandteil Fleisch oder Fleischmehl
• Fisch ist ebenfalls sehr gut
• Tier- oder Fischmehle sind zu vermeiden
• Hoher Fleischmehlanteil ist besser, als ein hoher Frischfleischanteil. Denn das Frischfleisch enthält bis zu 80 % Wasser und nach der Verarbeitung ist von den ursprünglich soundso viel Prozent Frischfleisch nicht mehr viel übrig.
• Fleischmehl ist gut, Tiermehl weniger. Denn Tiermehl besteht oft aus dem ganzen Tier und somit auch aus minderwertigen Bestandteilen, wie Klauen, Schnäbeln usw. Fleischmehl hingegen ist aus reinem Fleisch, welches getrocknet wird.
• Obst und Gemüse sind wünschenswert
• Kein Zucker
• Am besten keine Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Füllstoffe (viel Getreide), Aromen oder sonstige künstlich zugefügte Chemikalien
• Enthält hochwertige Öle (z.B. Lachsöl als Omega 3 und 6 Lieferant)
• Ausführliche und vor allem verständliche Auflistung sämtlicher Zutaten
• Mineralstoffe und Aminosäuren sind enthalten
• Schlachtabfälle sind genau gekennzeichnet
• Meide Produkte mit pflanzlichen Nebenprodukten. Dies sind oft billige Stoffe, wie Cellulose (Sägemehl!), Erdnussschalen.

Ob und für welches Hundefutter Du Dich am Ende entscheidest, hängt natürlich auch von Deinen Vorstellungen, Überzeugungen und dem gesetzten Budget ab. Nicht zuletzt hat auch Dein Chow-Chow vermutlich noch das letzte Wort oder das letzte Bellen. Denn das beste Futter nutzt nichts, wenn Dein Vierbeiner es nicht frisst oder nicht verträgt.

Was genau bedeutet die Deklaration „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“?

• Schlachtabfälle aus Schlachtereien
• Speiseabfälle
• Rohmilch
• Lebensmittel mit tierischem Ursprung, die für den Menschen nicht mehr zum Verzehr geeignet sind.
• Fisch
• Innereien, die generell nicht oder nur selten von Menschen verzehrt werden
• Hufe
• Hörner
• Euter
• Kopffleisch
• Federn
• Fell

Übrigens: Das Märchen vom toten Hund im Hundefutter

Es sind keinerlei ehemaligen Haustiere in Fleischmehl enthalten, die beispielsweise in Tierarztpraxen eingeschläfert wurden. Es kommen nur Schlachtabfälle ins Hundefutter, die von Tieren stammen, die für den menschlichen Verzehr zugelassen waren. Dass Dein Chow-Chow also möglicherweise Hundefleisch ist, ist ein alter Aberglaube.


Kostenloser Futtercheck und Futterproben für Chow-Chows

Bist Du unzufrieden mit Deinem aktuellen Hundefutter oder weißt Du nicht welches Hundefutter Du nehmen sollen? Möchtest Du einfach mal einige Futtersorten, abgestimmt auf Deinen Chow-Chow, ausprobieren?
Kostenlose Futterproben für Deinen Chow-Chow
Hier gibt es den kostenlosen Futtercheck inkl. Futterproben.

Hier geht’s zu den Futterproben <click!>


Kann ich meinen Chow-Chow barfen?

Selbstverständlich kannst Du Deinen Chow-Chow auch barfen. BARF steht dabei für „Biologisch artgerechte Rohfütterung“. Und der Name sagt eigentlich bereits alles. Sämtliche Zutaten wandern roh in den Futternapf und die Fütterungsart soll so artgerecht wie möglich sein.

Allerdings steht bei BARF nicht nur zartes Muskelfleisch auf dem Speiseplan. So gut wie alles vom Tier kann verfüttert werden und es dürfen auch andere Komponenten, wie Obst und Gemüse nicht in der Ernährung des Chow-Chows fehlen. Trotzdem macht der Fleischanteil rund 70-80 Prozent aus. Den Rest bestreiten wie bereits erwähnt Obst und Gemüse, Milchprodukte, Eier, Nüsse, Öle, Kräuter und weitere Bestandteile.

Diese Fütterungsart wird tatsächlich von den allermeisten Hunden prima angenommen und bevorzugt. Ausnahmen bestätigen aber wie immer die Regel. Zudem kann es vorkommen, dass einige Hunde zunächst das industriell gefertigte Futter weiterhin bevorzugen, da in diesen häufig Geschmacksverstärker und andere Stoffe enthalten sind, die das Nass- oder Trockenfutter besonders schmackhaft machen.

Wer seinen Chow-Chow so natürlich wie möglich mit BARF ernähren will, sollte sich allerdings online oder mithilfe eines guten Buches etwas in die Thematik einlesen. Wer den Bogen einmal raushat, der wird es aber leicht finden, seinen Chow auf diese Art und Weise zu ernähren. Wer sich das Handling mit den rohen und manchmal vielleicht etwas ekligen anmutenden Zutaten nicht zutraut, der kann online auch fertige und auf den Hund zugeschnittene BARF-Gerichte bestellen. Es gibt mittlerweile zahlreiche Onlineshops, die sich der Thematik BARF verschrieben haben.

Was bekommt der Chow-Chow bei BARF alles zu fressen?

1. Fleisch, Knochen, Blut, Innereien, Muskeln, Haut usw. als Hauptbestandteil der Ernährung
2. Fleischige Knochen wirken als natürliche Zahnbürste, sorgen für Beschäftigung und liefern Kalzium
3. Fisch kann bedenkenlos mit Gräten angeboten werden, es sei denn es handelt sich um sehr große Fische
4. Obst sollte entkernt und anschließend gerieben oder püriert werden
5. Gemüse ebenfalls reiben, pürieren oder leicht gegart anbieten
6. Milchprodukte, wie Hüttenkäse, Quark, Joghurt
7. Öle, wie zum Beispiel Lachsöl sorgen für eine bessere Nährstoffaufnahme (Vitamine!) und sorgen für ein toll glänzendes Fell
8. Rohe Eier inklusive Schale. Die Schale sollte gemörsert unters Futter gemischt werden.
9. Getreide kann bei dieser Ernährung durchaus in kleinen Mengen verfüttert werden. Kranken und mageren Hunden gibt Getreide ein wenig Extraenergie und hilft beim Aufpäppeln.
10. Kräuter
11. Nüsse, wie Erdnüsse, süße Mandeln, Haselnüsse oder Maronen. Einige Nüsse neigen zu Schimmel oder können Allergien auslösen. Also Vorsicht!
12. Uniodiertes Salz (nur zufügen, wenn Du kein Blut oder Knochen verfütterst)

Vorteile und Nachteile von BARF

Vorteile:

• Preislich oft genauso teuer oder sogar etwas preiswerter, als industriell hergestelltes Futter
• Du weißt zu 100 % was im Magen Deines Chow-Chows landet
• Geschmacksverstärker, Chemikalien, Aromen und Co machen Dir kein Kopfzerbrechen
• Gebarfte Hunde haben meist weniger mit Zahnproblemen und Zahnstein zu kämpfen
• Weniger Mundgeruch als bei einer Fütterung mit kommerziell hergestelltem Futter
• Leckere, artgerechte und abwechslungsreiche Fütterungsart, die den meisten Hunden schmeckt
• Von vielen Hunden die bevorzugte Futterart
• Auch für Allergiker geeignet
• Kleine Mengen Kot, da der Großteil des Futters verwertet werden kann

Nachteile:

• Du kannst nicht einfach loslegen, sondern solltest Dich in die Thematik einlesen
• Auf eine richtige Kombination der Futterbestandteile ist zu achten, um Mangelversorgung oder Überversorgung zu vermeiden
• Vorratshaltung unter Umständen schwierig. Besonders für Mehrhundehalter. Es werden ein großer Kühlschrank bzw. eine Kühltruhe benötigt
• Sehr selten werden Keime oder Parasiten über rohes Fleisch übertragen.
• Ein guter Metzger ist von Vorteil, der Dich mit allen Bestandteilen versorgt. Auch solchen, die nicht unbedingt in der Kühltruhe im Supermarkt liegen.
• Der Umgang und die Zubereitung von BARF-Mahlzeiten ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Einige finden das Handling von rohem Fleisch gewöhnungsbedürftig oder eklig


Vorsicht bei Schweinefleisch!

Schweinefleisch ist nur roh gefährlich. Es kann in sehr seltenen Fällen das Aujeszki Virus enthalten. Das Virus ist für den Menschen absolut ungefährlich, kann beim Hund jedoch die Pseudo-Wut auslösen. Sie ähnelt von den Symptomen her der richtigen Tollwut und ist immer tödlich für den Hund. Oftmals versterben die Vierbeiner innerhalb kürzester Zeit.

Hunde, die gebarft werden, sollten also besser kein rohes Schweinefleisch erhalten. Wer auf Nummer sicher gehen will, verfüttert diese Fleischsorte besser nur gut durchgegart oder verzichtet lieber vollständig darauf.


Wie kann ich die Ernährungsweise meines Chow-Chows umstellen?

Gründe für eine Ernährungsumstellung gibt es viele. Dazu zählen:

• Du bevorzugst eine andere Fütterungsart, als der Vorbesitzer oder Züchter des Chow-Chows.
• Dein Welpe erhält nun die Futtervariante für ausgewachsene Hunde.
• Der Chow-Chow wird auf Seniorfutter umgestellt.
• Ein kastrierter Hund erhält Diätfutter.
• Wegen Allergie oder einer Krankheit ist Spezialfutter nötig.
• Du musst eine Ausschlussdiät vornehmen, da eine Allergie vermutet wird.

Wer also auf eine andere Futtermarke oder eine komplett andere Fütterungsart umstellen will oder möchte, sollte dabei langsam vorgehen. Zwar macht vielen Vierbeinern eine plötzliche Umstellung nichts aus, es gibt aber auch ebenso viele Kandidaten, die prompt mit Durchfall und anderen Magen-Darm-Problemen reagieren. Besonders bei Welpen ist Vorsicht angeraten. Ihr Verdauungstrakt ist noch unausgereift und sehr empfindlich.

Auch bei erwachsenen Hunden muss sich der Stoffwechsel auf das neue Futter erst einstellen. Dies kann durchaus eine Weile dauern. Dies gilt zum Beispiel für eine Umstellung von Nassfutter auf Trockenfutter. Bei der Verdauung der Futterbrocken leistet der Magen mehr Arbeit, denn diese sind schwerer zu verdauen und es wird mehr Flüssigkeit benötigt als zuvor.

Angeraten wäre, über einen Zeitraum von mehreren Tagen, immer eine kleine Ration des gewohnten Futters durch das neue zu ersetzen. Der Anteil wird also so lange erhöht, bis schließlich nur noch das neue Futtermittel im Napf landet.

Ein Vorteil der schrittweisen Umstellung: Dein Chow-Chow wird das neue Futter vermutlich eher akzeptieren. Einige Vierbeiner treten nämlich in den Hungerstreik, wenn ihnen urplötzlich ein anderes Futter aufgetischt wird.


Die Mischung machts!

Stell Dir vor, Du müsstest jeden Tag das Gleiche essen. Ziemlich langweilig, oder? Selbst wenn Du ein Futter für Deinen Chow-Chow gefunden hast, das ihm schmeckt, ihn mit allem Wichtigen versorgt und obendrein bekömmlich ist, muss es für ihn dennoch etwas eintönig sein, tagein tagaus das gleiche Futter zu verputzen. Warum ihm also nicht ein wenig Abwechslung in den Napf zaubern?

Ist der Chow von Welpenbeinen an gewohnt, dass es hin und wieder eine leckere Abwechslung gibt, wird er eher selten mit Verdauungsproblemen reagieren. Anders bei Hunden, die solche Frischkost normalerweise nicht kennen. Hier wäre wieder ein schrittweises Herantasten die beste Methode.

Ein wenig gesunde Abwechslung im Napf wäre beispielsweise:

• Ungekochte Knochen
• Muskelfleisch
• Fleischige Knochen
• Rohe Eier
• Ungekochter Fisch (Gräten bei großen Fischen entfernen)
• Gekochte Kartoffeln
• Joghurt
• Hüttenkäse
• Reis
• Nudeln
• Äpfel
• Möhren
• Ein kleiner Schuss Olivenöl oder Lachsöl
• Haferflocken

Eigelb und hochwertige Öle, wie Lachsöl zaubern ein schönes und glänzendes Fell. Nicht zuletzt enthält Lachsöl noch wertvolle Omega 3 und 6 Fettsäuren, die sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Ein weiteres Plus: Mangelerscheinungen werden durch eine abwechslungsreiche Ernährung weniger wahrscheinlich.

Doch Achtung:
Nicht alle Hunde vertragen oder mögen Mischformen bei der Fütterung. Es gibt Kandidaten, die anfangen, das Trockenfutter zu verweigern, und warten lieber, bis die Dose kommt oder das saftige Fleisch. Und wer kann es ihnen verdenken? Einige Hunde reagieren auf Mischmasch bei den Fütterungsformen auch mit Durchfall.


Ist ein Fastentag pro Woche sinnvoll für den Chow-Chow?

Nein. Fasten ist eigentlich nur angesagt, falls Deinem Chow eine Operation bevorsteht, er gerade Durchfall oder Erbrechen hat oder eine Blutabnahme ansteht, bei welcher der Tierarzt empfiehlt, dass der Hund nüchtern sein soll.

Ansonsten hat ein Fastentag pro Woche keinerlei positive Wirkung. Zwar wird oft argumentiert, dass es entgiftend für den Magen-Darm-Trakt sei, doch eine solche Reinigung des Verdauungssystems ist nach nur einem Tag gar nicht möglich. Außerdem hungert der Hund bestimmt nicht gern. Entschlackung hin oder her.

Ebenso wird gern gesagt, dass der Wolf ebenfalls nicht immer Beute macht und manchmal hungern muss. Dies stimmt zwar, aber freiwillig fastet so ein Wolf natürlich nicht. Er hat einfach keine Wahl. Du als Halter schon und darum solltest Du Deinen Chow-Chow einfach regelmäßig füttern.


Auch das gehört zur gesunden Ernährung: Frisches Wasser!

Wasser sollte dem Chow-Chow rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Dabei sollte es regelmäßig gewechselt und der Napf zwischendurch heiß gereinigt werden. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, insbesondere, wenn Dein Chow-Chow Trockenfutter erhält (kann bei Bedarf angefeuchtet werden). Gebarfte oder mit Nassfutter gefütterte Hunde haben hingegen ein etwas verringertes Trinkbedürfnis, da sie viel Wasser über die Nahrung aufnehmen.

Auch im Sommer sollte auf die Wasseraufnahme geachtet werden, denn die Rasse verträgt hohe Temperaturen nicht sehr gut und reagiert bei Hitze mit verstärktem Hecheln. Dies wiederum wirkt sich negativ auf den Wasserhaushalt aus. Wer mag, kann in den heißen Monaten ein paar Eiswürfel in die Trinkschüssel geben und das Wasser somit leicht gekühlt anbieten. Wer mit seinem Chow häufig und lange draußen ist, sollte im Sommer zudem Wasser für den Hund dabei haben.

Übrigens:
Starke Veränderungen im Trinkverhalten (sehr viel oder plötzlich sehr wenig), können erste Krankheitsanzeichen sein.


Was ist bei der Welpenernährung zu beachten?

Es ist ein riesiger Schritt im Leben des Chow-Chows, wenn er von seiner Mutter und den Wurfgeschwistern getrennt wird und in sein neues Zuhause zieht. Damit muss der kleine Welpe erst einmal zurechtkommen. Experimente bei der Futterwahl sind da aus verschiedenen Gründen nicht zu empfehlen.

Zum einen solltest Du dem Welpen die Eingewöhnung erleichtern. Frage den Züchter darum nach dem gewohnten Futter und zu welchen Zeiten der kleine Chow normalerweise seine Mahlzeiten bekommen hat.
Außerdem reagieren gerade Welpen oft mit Durchfall auf ein neues Futtermittel und diesen Stress möchtest Du Dir selbst und dem Hund sicherlich ersparen.

Es kann ebenso vorkommen, dass Dein Chow-Chow-Welpe die ersten Tage kaum bis gar nichts frisst. Keine Sorge, dies ist normal. Einige vergessen schlichtweg den Napf zu leeren, weil alles so spannend und neu ist, andere wiederum haben Sehnsucht nach der gewohnten Umgebung und natürlich der Mutterhündin.

Wichtig ist, den Welpen etwa viermal am Tag zu füttern. Kleinere aber häufigere Mahlzeiten sind empfehlenswert, da die Mägen noch recht klein sind und die Futtermengen rasch verdaut werden. Demnach hat der Welpe auch schneller wieder Kohldampf. Später kann dann nur noch eine Mahlzeit morgens und eine am Abend verfüttert werden.

Im Fachhandel finden sich viele Produkte, die speziell auf die Bedürfnisse von Welpen zugeschnitten sind. Es ist aber natürlich auch möglich, einen Welpen zu barfen.


Brauchen kastrierte Hunde eine besondere Ernährung?

Nicht unbedingt. Bewegt sich der Chow-Chow noch genauso gerne wie vor dem Eingriff oder Du schraubst das Pensum ein wenig hoch, so kann der kastrierte Chow auch weiterhin das gewohnte Futter fressen.

Allerdings ist es tatsächlich so, dass nach dem operativen Eingriff der Hormonhaushalt verändert wurde und viele Vierbeiner ruhiger werden und sich weniger bewegen. Bekommt der Hund nun weiterhin die gleiche Menge Futter, wie vor dem Eingriff, so ist Übergewicht beinahe vorprogrammiert. Darum ist es ratsam, die Menge etwas zu kürzen oder auf ein kalorienreduziertes Futter umzustellen. Dazu gibt es Spezialfutter für kastrierte Hunde oder Lightfutter.


Welche Ansprüche ans Futter hat der Chow-Chow Senior?

Ein alter Hund hat veränderte Bedürfnisse an sein Futter. Er braucht leicht verdauliche Kost und mehr Ballaststoffe, da sein Stoffwechsel nicht mehr so gut arbeitet, wie früher. Achte zudem auf weniger Fett im Futter, viele hochwertige tierische Proteine und einen verringerten Phosphorgehalt.

Außerdem wird Dein Chow-Chow Senior sicherlich (noch) gemütlicher werden. Alte Hunde dösen und schlafen länger. Sie sind schneller erschöpft und nicht mehr so anpassungsfähig wie zuvor. Du solltest das Aktivitätspensum also etwas anpassen, aber darauf achten, dass sich Dein Hunde-Opi oder Deine Hunde-Omi immer noch ausreichend bewegt. Wer rastet, der rostet schließlich.

Ebenso sollte die Kalorienzufuhr gedrosselt werden. Wer dem alten Chow nicht die gewohnte Futtermenge kürzen möchte, sollte auf ein Seniorenfutter umsteigen, das weniger energiereich ist. Sonst könnten sich ungewollte Fettpölsterchen bilden, die für den alternden Bewegungsapparat absolut nicht wünschenswert sind.

Sollte Dein Senior Probleme beim Kauen von Trockenfutter haben, solltest Du dies vor der Fütterung etwas anfeuchten oder zu einem Dosenprodukt greifen. Dies wirkt sich zeitgleich positiv auf die Flüssigkeitsaufnahme aus. Bei gebarften Hunden sollten hingegen große Knochen den alten Zähnen zuliebe vom Speiseplan gestrichen werden. Außerdem können Knochen zu Verstopfung führen.


Warum fressen Hunde manchmal Gras?

Lange Zeit wurde vermutet, dass ein Nährstoffmangel hinter dem Knabbern von Gras steht. Allerdings wären dann wohl die meisten Hunde unterversorgt, denn dieses Verhalten ist bei einer großen Anzahl von Vierbeinern zu beobachten. Vielen schmeckt dieser „Salat“ einfach.

Ein Grund zur Sorge ist diese Vorliebe in den meisten Fällen also nicht. Sie kann auch noch weiter Gründe haben:

• Ballaststoffe in Gras und Co regen die Verdauung an.
• Gräser können Brechreiz auslösen und dem Hund somit Erleichterung verschaffen, wenn er etwas Falsches gefressen hat (z.B. Fremdkörper).

Sollte es Deinem Hund nach dem Erbrechen wieder gut gehen, ist alles in Ordnung. Beobachtest Du das Grasfressen jedoch auffällig oft oder Dein Chow würgt andauernd, ohne sich zu übergeben, sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden.


Sehr unappetitlich: Der Chow-Chow frisst Kot!

Der Fachausdruck für diese Verhaltensweise heißt Koprophagie. Es ist nicht genau geklärt, warum einige Vierbeiner dieser Leidenschaft nachgehen, doch eines ist sicher: Kotfressen ist unhygienisch und für den Besitzer sicherlich auch ekelerregend und obendrein gefährlich. Immerhin lieben es viele Hunde, Ihrem Herrchen oder Frauchen zur Begrüßung die Hände oder das Gesicht abzulecken. Außerdem schlafen viele Vierbeiner auf dem Sofa oder im Bett ihrer Besitzer. Durch Schmierinfektionen können sich Bakterien, Parasiten und Keime so mühelos ausbreiten. Besonders bedenklich, wenn Kinder im Haushalt leben, die es mit der Handhygiene nicht so genau nehmen.

Es gibt einige Erklärungsansätze für Koprophagie:

• Hündinnen fressen den Kot ihrer Welpen, um diese und die Wurfkiste sauber zu halten. Daraus könnte resultieren, dass auch Windelinhalte gefressen oder die Hinterlassenschaften im Töpfchen vertilgt werden. Allerdings kommt Koprophagie auch bei Rüden vor.
• Der Kot anderer Tiere riecht „angenehm“ und „lecker“, was beispielsweise durch Geschmacksverstärker im Futter verursacht werden kann oder durch bestimmte Ernährungsweisen, wie BARF. Auch gestillte Kinder haben scheinbar einen für Hunde „schmackhaften“ Stuhl.
• Welpen erforschen vieles mit dem Maul. So auch ihren oder den Kot der Wurfgeschwister.
• Fehlen Verdauungsenzyme zur Nahrungsaufspaltung (Bauchspeicheldrüsenerkrankung), so resultiert dies manchmal in dieser Unart.
• Völlig abgemagerte und ausgehungerte Hunde fressen Kot aus lauter Verzweiflung und Hunger.
• Nahrungsmängel können eine Ursache sein.
• Fremde Duftmarken sollen so aus dem Territorium entfernt werden.
• Das unerwünschte Verhalten wurde antrainiert. Beispielsweise, weil der Hund gerlernt hat, so die Aufmerksamkeit seines Besitzers zu bekommen.

Wie kann ich meinen Hund diese Angewohnheit wieder abtrainieren?

• Generelle Abbruchsignale wie „Aus“ oder „Nein“ trainieren.
• Kot mit Tabascosoße oder Chili präparieren.
• Den Chow nur angeleint spazieren führen, um schneller eingreifen zu können.
• Maulkorb für sehr hartnäckige Fälle.

Sollte Dein Chow-Chow Kot fressen, weil Du Dich dann so schön aufregst, und ihm Deine volle Aufmerksamkeit schenkst, so könnte es helfen, auf diese Unart einfach nicht mehr zu reagieren. Stattdessen solltest Du Dir (wieder) mehr Zeit für Deinen Vierbeiner nehmen und häufiger mit ihm spielen, ihn streicheln, pflegen oder Gassi gehen. Das Problem könnte sich so womöglich von ganz allein lösen.

Zudem sollte ein Tierarzt auf diese Verhaltensweise aufmerksam gemacht werden. So kann dieser mögliche Krankheiten oder Mangelerscheinungen ausschließen oder bestätigen.


Was darf nicht im Futternapf meines Chow-Chows landen?

Viele Lebensmittel, die für den Menschen gesund und bekömmlich sind, dürfen nicht im Hundenapf landen. Bei vielen Nahrungsmitteln reagieren Vierbeiner nämlich nicht nur mit Durchfall oder Erbrechen, sondern sie können den Chow-Chow sogar vergiften. Dabei macht natürlich die Dosis das Gift. Während einiges bereits in kleineren Mengen toxisch sein kann, müssen von anderen Lebensmitteln erst größere Mengen gefressen werden.

Nichtsdestotrotz können auch kleinere Mengen ungeeigneter Nahrungsmittel über einen längeren Zeitraum zu Vergiftungserscheinungen und anderen Krankheitsanzeichen führen. Solche Prozesse sind mitunter schleichend und vielleicht ist sich der Halter nicht einmal bewusst, dass er seinem Hund nichts Gutes tut, sondern ihm eigentlich schadet.

Falls Du mitbekommen solltest oder den Verdacht hast, dass Dein Chow-Chow etwas Giftiges oder Unbekömmliches gefressen hat, solltest Du umgehend mit ihm zum Tierarzt fahren. Gerade bei Vergiftungen kann manchmal jede Minute zählen.

Ungeeignete Lebensmittel sind beispielsweise:

• Küchenabfälle
• Tischreste
• Stark gewürzte Speisen
• Rosinen / Weintrauben
• Schokolade (je höher der Kakaoanteil, umso gefährlicher)
• Rohe Kartoffeln
• Rohe Kohlsorten
• Avocado
• Aubergine
• Kerne und Steine von vielen Obstsorten
• Bittermandeln
• Muskatnuss
• Süßigkeiten / Zucker
• Rohes Schweinefleisch
• Gekochte oder gebratene Knochen (Splittergefahr)
• Jalapenos / Chili / Peperoni
• Zwiebeln
• Knoblauch
• Kuhmilch (Durchfallgefahr)
• Koffein
• Alkohol


Den Chow-Chow beim Fressen in Ruhe lassen

Der Hund sollte seine Mahlzeit möglichst in Ruhe zu sich nehmen. Dazu sollte er einen festen Platz haben, an dem er sich sicher fühlt und wo ihn niemand stört. Dies gilt insbesondere für Kinder. Bringe ihnen bei, dem Chow-Chow nichts von seinem Fressen wegzunehmen oder in den Napf zu fassen. Einige Hunde reagieren sehr gereizt, wenn es ums Futter geht. Auch Streicheln sollte in dieser Zeit unterlassen werden. Normalerweise ist der Napf aber eh recht schnell leergeputzt. So lange sollte der Nachwuchs warten können.


Menü schließen